Warum ein Boxkampf im Kopf gewonnen wird

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Erfolgreiche Boxer müssen sich von dem Gedanken befreien, dass sie anderen Schaden zufügen und sich bei jedem Kampf einem persönlichen Risiko aussetzen. Wir erklären, wie die Boxer sich psychologisch auf die Anforderungen eines Wettkampfs vorbereiten können.

Boxen ist ein einzigartiger Sport. Genau genommen besteht das Ziel eines Boxkampfs darin, dem Gegner Schläge zuzufügen und eigene Schäden zu vermeiden, indem man mehr Schläge austeilt als kassiert. Landläufig geht man daher von der Vorstellung aus, dass die Boxer sich wahnsinnig aufputschen müssen und von Wut getrieben werden – in der Absicht, andere zu verletzen. Wer mal mit dem Boxsport zu tun hatte, weiß jedoch, dass dies keineswegs den Tatsachen entspricht.

Die Boxer betrachten ihren Sport als eine Art physisches Schachspiel(1) – einen Kampf, der nicht nur auf körperlicher, sondern ebenso auf psychischer und taktischer Ebene geführt wird. Das ändert natürlich nichts an der Brutalität dieser Sportart. Andere Sportler und Sportlerinnen „spielen“ ihr Spiel. Boxer „fighten“. Boxen ist eine Sportart, bei der es nur einen Gewinner geben kann. Folglich ist es für einen Boxer hoch motivierend, wenn er während des Kampfs sieht, dass der Gegner körperliche Probleme hat. Ein Boxer ist immer bemüht, die Schwächen oder Fehler des Gegners auszunutzen.(2)

Viele Menschen können sich gut vorstellen, dass die Boxer mentale Stärke besitzen müssen, um in einem Wettkampf antreten zu können.(3) Erst recht wissen die meisten Boxer, dass die Psychologie für die sportliche Leistung eine wichtige Rolle spielt. Dennoch gibt es nur wenige, die tatsächlich mit Sportpsychologen zusammenarbeiten. Der verstorbene legendäre Boxtrainer Cus D’Amato, der Floyd Patterson und Mike Tyson zu ihren Weltmeistertiteln im Schwergewicht führte, sagte einmal, dass „Kämpfe im Kopf gewonnen und verloren werden“. Damit fasste er in Worte, wie enorm wichtig psychologische Faktoren in Bezug auf die Leistungsfähigkeit sind.(4)

 

Die Psychologie des Boxens

Wissenschaftliche Untersuchungen haben erwiesen, dass erfolgreiche Boxer vor dem Kampf ein positives emotionales Profil zeigen.(5,6) In solchen Studien werden die Emotionen der Sportler eine Stunde vor dem Kampf beurteilt und Gewinner und Verlierer später anhand ihrer emotionalen Profile miteinander verglichen. Die Trefferquote bei der Vorhersage des Gewinners aufgrund des Emotionsprofils vor einem Wettkampf ist erstaunlich hoch. In einer Studie wurden Gewinner mit einer Genauigkeit von 95 % vorhergesagt.(5) Die Boxer selbst halten emotionale Kontrolle, Selbstvertrauen und mentale Stärke beim Austeilen und Einstecken von Schlägen für wichtige Erfolgsfaktoren.(7)

Boxer werden häufig gefragt, ob sie ihren Gegner mit Absicht verletzen. Die Antwort ist, dass Boxer (wie alle anderen Wettkämpfer) nur ein Ziel haben – zu gewinnen. Dabei kommt es zwangsläufig auch zu Verletzungen des Gegners.(7) Ein Boxer muss bereit sein, jemand anderem weh zu tun, und darf hierbei auch kein Mitleid zeigen – doch das ist etwas anderes, als jemanden mit Absicht verletzen zu wollen.
 

Schwächen verbergen, Stärken ausspielen

Allerdings sollte man sich auch der Brutalität dieser psychologischen Sichtweise, sowie des scheinbar inneren Widerspruchs bewusst sein. Wenn ein Boxer sieht, dass sein Gegner verletzt ist, ist dies ein Anzeichen dafür, dass er sich seinem Ziel nähert. Da dieses Ziel darin besteht, den Kampf zu gewinnen, kann es sein, dass er ihm noch weitere Verletzungen zufügen muss. Im Fußball z. B. ist die Situation anders. Dabei ist es eine ungeschriebene Regel, dass das Spiel unterbrochen wird, wenn ein Spieler verletzt ist.

Beim Boxen wirkt es jedoch sogar motivierend, wenn der Gegner nach einem Schlag auf den Körper vor Schmerz zusammenzuckt. Und ein Boxer, der einem Gegner Zeit zum Erholen lässt, wird wohl kaum als Sieger aus dem Ring steigen.

Boxer müssen aus Schwächen ihrer Gegner Kapital schlagen. Jedes Zeichen von Schwäche lässt einen Sieg möglich erscheinen. Die Boxer lernen zu verbergen, dass sie verletzt oder müde sind, und präsentieren sich nach außen ruhig und souverän. Die Sorge über das Wohlergehen des Gegners überlässt der Boxer voll und ganz dem Schiedsrichter. Die beenden ihre Ansprache vor dem Wettkampf damit, dass sie den Sportlern auftragen, „sich allzeit zu schützen“. Das sind keine leeren Worte.

 

Die richtige Taktik

Wenn ein Boxer verletzt ist, sollte man vermuten, dass er wütend wird und sich rächen will. Die Boxer wissen jedoch, dass sich Wut sehr nachteilig auf die Leistung auswirken kann. Ein wütender Boxer hat seine Entscheidungen nicht unter Kontrolle, und überstürztes Handeln aus Rachegefühlen kann allzuleicht zu einem Gegenschlag führen. Die Boxer müssen daher passende „Gelegenheiten“ schaffen, sich überlegen, welche Schläge sie landen können, und dieses Vorhaben dann effizient umsetzen.

 Dieses taktische Denken erfordert ein emotionales Profil, das durch ein Gefühl der Ruhe bestimmt wird.(7) Die Boxer müssen folglich einen Drahtseilakt vollführen und ein starkes emotionales Profil ahben, mit dem sie an die maximale Leistung herankommen, und über eine gewisse Ruhe verfügen, die ihnen bei ihren taktischen Überlegungen hilft. Dies ist ein komplizierter emotionaler Zustand und stellt fast einen Widerspruch in sich dar, da für die körperlichen Kraftanstrengungen eine Erregung erforderlich ist, die im Kontrast steht zu der Ruhe, die der Boxer für seine sorgfältige Planung braucht. Das macht jedoch deutlich, wie schwierig der Balanceakt für einen Boxer ist und warum ein Gefühl der Wut die emotionale Balance zum kippen bringen kann.

Jeder Boxer sollte in der Lage sein, von der einen Konzentration auf die andere „umzuschalten“. Während des Kampfes muss ein boxer sich hauptsächlich auf das Hier und Jetzt konzentrieren, d. h. auf das was er selbst macht, und auf das, was der gegner macht. Dies ist der „enge“ Konzentrationsbereich. Das lässt sich natürlich noch weiter ausführen. Aber was der Boxer außerdem noch braucht, ist die Konzentration auf den Gesamtplan für den Kampf. Er muss sich überlegen, welche Schachzüge er in einer Runde oder in den nächsten Runden machen kann und was sein Gegner machen wird.  Die ist der „breite“ Konzentrationsbereich. Zwischen den einzelnen Runden ist der ideale Zeitpunkt, um auf den breiteren Konzentrationsbereich umzuschalten. In Abb. 1 sind die Unterschiede zwischen enger und breiter Konzentration auf interner Ebene (im Kopf des Boxers) wie auch auf externer Ebene (Fokussierung auf das Umfeld) dargestellt.

 

Intern
Analysieren – Informationen sammeln zur Entscheidungsfindung, z. B. Was denke ich über meine Strategie? Das sollten Sie zwischen den Runden machen. Wiederholen – bildliches Sich-vorstellen einer bestimmten Technik oder Fokussierung auf bestimmte Empfindungen. Dieser Stil ist während des Kampfes, einschließlich Erholung, geeignet.
BreitBegrenzt
Scannen – sich wichtige Informationen aus dem umfeld holen, z. B. anderen Boxern beim trainieren zusehen. Erfolgt eher in der Planungsphase eines Wettbewerbs als während des eigentlichen Kampfes.Fokussieren – intensive Betrachtung eines einzelnen Objekts, z. B. was der Gegner vorhat oder was er gerade macht. Diesen Stil wenden Sie während des kampfes, einschließlich Erholung, an.
Extern

Abb. 1: Typische Merkmale unterschiedlicher Konzentrations- bzw. Aufmerksamkeitsarten

 

Sparring ist nicht gleich Fighten!

In einem Sparringtraining kann der Boxer seine Fertigkeiten verbessern. Sparring ist die Trainingsform, die dem Boxkampf am nächsten kommt, weil hierbei mit einem Sparringspartner, d. h. einem echten Gegner, gekämpft wird. Der Zweck des Sparrings ist es, Bewegungen einzuüben, die Fitness zu testen und Fertigkeiten zu verbessern. Hieraus kann sich jedoch ein ernster Wettkampf entwickeln, der vor allem bei Boxanfängern ziemlich heftig sein kann.

Erfahrene Boxer lernen hingegen ihre Bestleistungen für den Wettkampf aufzusparen. Allerdings gibt es – unabhängig vom Erfahrungsstand – immer wieder Boxer, die ihre besten Leistungen im Training zeigen. Auch wenn alle Boxer wissen, dass es bei einem Sparringtraining keinen offiziellen Gewinner gibt, kann die Intensität des Trainings durch eine Vielzahl von Faktoren bestimmt werden. Wie viele andere Sportler sind auch die Boxer häufig sehr wettkampfbetont. Wenn sie das Gefühl haben, dass ein Training einseitig ist, dann reagieren sie, indem sie beispielsweise den Einsatz erhöhen, wodurch die Intensität eines Sparringtrainings auf ein Wettkampfniveau steigen kann.

Daher müssen die Boxer auch lernen, ihre Emotionen und Gedanken während des Sparrings zu steuern. Das Ziel im Wettkampf ist der Gewinn des Kampfs. Beim Sparring sollte es um die Fokussierung auf die Qualität der eigenen Leistung gehen. Wenn Sie sich um Ihre Leistung kümmern, werden Sie, wenn es darauf ankommt, auch in der Lage sein, Ihr Potenzial voll auszuschöpfen. So können Sie Ihre Chancen auf den Gewinn des Kampfs erhöhen.

Die richtige Balance zwischen taktischem Denken und genauer Konzentration auf das Hier und Jetzt ist gar nicht so einfach. Wenn Sie sich zu intensiv auf das Gegenwärtige konzentrieren, verpassen Sie vielleicht gute Gelegenheiten, oder – schlimmer noch – Ihr Gegner begreift, was Sie vorhaben, und lässt Sie auflaufen. Planen Sie hingegen, was Sie später in der Runde oder in der nächsten Runde machen werden, dann bleiben Sie sowohl offensiv als auch defensiv. Beim Sparring können Sie hervorragend üben, Ihre Konzentration zu kontrollieren. Hierbei lernt der Boxer, wie er den emotionalen Impuls, sich nach einem harten Schlag zu „rächen“, unter Kontrolle halten kann. Noch wichtiger ist es, sich selbst die Frage zu beantworten: „Wie konnte das passieren, und was kann ich tun, damit es nicht noch einmal passiert?“

Die Boxer müssen sich immer wieder vor Augen halten, dass es bei einem Sparring keinen Sieger und Verlierer gibt. Wenn das Gewinnen eines Sparrings zum Ziel wird, kann dies Auswirkungen auf die Emotionslage haben. Das sollte sich ein Boxer bewusst machen. Wenn das Sparring regelmäßig zu einer äußerst emotionsgeladenen Sache wird, wird der Boxer die taktischen Aspekte der Leistung womöglich nicht richtig entwickeln können. So kann es sein, dass er zwar beim Sparring eine gute Figur im Ring macht, im Wettkampf aber große Mühe hat, weil er übererregt ist.

 

Die Vorteile von Schattenboxen …

Beim Schattenboxen werden Kampfbewegungen mit einem imaginären Gegner geübt. Das kann sowohl im Ring als auch vor einem Spiegel stattfinden. Sinn und Zweck hierbei ist es, die Leistung beim Boxen zu verbessern, indem Sie sich genau auf das konzentrieren, was Sie gerade tun, ohne dass Sie überlegen müssen, was Ihr Gegner gerade tut. Das Schattenboxen eignet sich auch gut zur Entwicklung taktischer Fähigkeiten. Indem Sie gegen einen imaginären Gegner boxen, können Sie bestimmte Bewegungen trainieren. Ein Boxer sollte sich jedoch genau überlegen, welche Taktik der Gegner möglicherweise verfolgt und wie er darauf reagieren könnte. Diese Strategien werden zunächst auf mentaler Ebene mithilfe der Vorstellungskraft geprobt und dann beim Schattenboxen praktiziert. Sobald diese Bewegungsabläufe gut „sitzen“, kann der Boxer versuchen, sie im Sparring anzuwenden.

 

… und Sandsackboxen

Sandsackboxen ist die klassische Methode des Boxtrainings, und Sandsäcke findet man heute überall in den Fitnesscentern. Schläge gegen den Sandsack eignen sich hervorragend für die Entwicklung boxspezifischer Fitness und fördern die Kondition der oberen Körpermuskulatur, sowie die von Herz und Lunge. Wie beim Schattenboxen gibt es auch hierbei keinen Gegner. Die bildliche Vorstellungskraft ist jedoch eine gute Möglichkeit, die Qualität der jeweiligen Trainingsrunde zu steigern. Sandsackboxen ist eine ausgezeichnete Methode, um zu festzustellen, wie viele harte Schlagkombinationen Sie in einer Runde anbringen können. Da Sie von Runde zu Runde mehr und kräftigere Schläge ausführen können, nimmt auch die Sicherheit zu, im Wettkampf mit großer Intensität kämpfen zu können. Zusammengefasst heißt das: Beim hochintensiven Sandsacktraining, bei dem der Boxer immer wieder Serien von Schlagkombinationen trainiert, wird nicht nur die Koordinationsfähigkeit gefördert. Der Boxer kann sich hierbei auch die Sicherheit verschaffen, dass er unter Druck kämpfen kann.

 

Warum Laufen nützlich ist

Beim Laufen kann die Konzentrationsfähigkeit unter intensiver Belastung trainiert werden. Das Laufen hat gegenüber einem boxspezifischen Training den Vorteil, dass leichter beurteilt werden kann, wie schnell der Sportler agiert. Mit dieser Methode habe ich gearbeitet, als ich einen Boxer auf die Weltmeisterschaft im Boxen vorbereitete.(8) Beim Lauftraining absolvieren die Sportler wiederholt 800-m-Läufe (oder eine andere Distanz, die mit 3 Minuten schnellem Laufen bewältigt werden kann). Zwischen den Läufen ist eine Ruhepause von jeweils 1 Minute Erholung vorgesehen. In dieser Zeit werden mit einer so genannten „Konzentrationstabelle“ 5 Konzentrationstests absolviert. Eine Konzentrationstabelle ist ein 10 x 10 großes Quadrat mit 100 zufällig angeordneten Zahlen. Auch die Anfangszahl ist rein zufällig.(9) Ziel dieser Übung ist es, eine Zahlenfolge zu finden. Das erfordert einen begrenzt-externen Konzentrationsstil. Dies ist der gleiche Konzentrationsstil, den Boxer brauchen, wenn der Trainer ihnen seine Anweisungen gibt.

Studien zeigen, dass die Konzentration während einer intensiven Belastung von physiologischen Reizen dominiert wird. Nach einer anstrengenden Boxrunde kann es sein, dass ein Boxer sich nicht darauf konzentrieren kann, was sein Trainer sagt, weil physiologische Reize im Vordergrund stehen. Nehmen wir einmal an, ein Boxer hat gerade eine hart umkämpfte Runde überstanden, und sein Trainer will ihm 2 Dinge sagen. Er soll 1. bei Angriffen seine linke Hand oben halten und 2. bei jedem Schlagwechsel immer den letzten Schlag machen. Wenn der Boxer gerade darauf konzentriert ist, wieder zu Atem zu kommen, können diese Anweisungen des Trainers zu reinen Hintergrundgeräuschen werden. Die Folge ist, dass der Boxer die Anweisungen des Trainers nicht voll aufnimmt und umsetzt.

Das Konzentrationstraining (beim Laufen) kann sich so positiv auf die Leistung auswirken. Wir haben den Einfluss des Konzentrationstrainings auf das Konzentrationsvermögen nach wiederholten 800-Meter-Läufen mit fast maximaler Intensität untersucht.(8) Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse der Laufleistung und der Konzentrationstabelle.

 

Baseline-WerteNach dem Konzentrationstraining
Runde800-Meter-ZeitErgebnisse des Tests mit der Konzentrationstabelle800-m-ZeitErgebnisse des Tests mit der Konzentrationstabelle
12 min 5062 min 517
22 min 5652 min 536
32 min 5652 min 536
42 min 5982 min 527
53 min 0363 min 047

Tab. 1: Ergebnisse im Lauftraining und in den Konzentrationstabellen

 

Nach einer 1. Trainingseinheit praktizierten wir gleich am Ende einer Runde das „Zentrieren“, um die körperliche Erholung zu unterstützen. Bei der Zentrierung wird die Aufmerksamkeit auf die Mitte des Körpers gelenkt. Diese Methode wird zur Steuerung der Aufmerksamkeit verwendet. Wenn unser Boxer die Methode des Zentrierens angewendet hatte, konnte er innerhalb von nur 10 Sekunden einen Zustand entspannter Konzentration erreichen. So blieben ihm immer noch 50 Sekunden Aufmerksamkeit für die Traineranweisungen. Nach einigen Wochen wiederholten wir die 800-Meter-Läufe und die Konzentrationstests mit der Konzentrationstabelle. Die Ergebnisse in der Tabelle zeigen, dass der Sportler bessere Punktwerte erzielte. Aber was noch wichtiger ist: Der Boxer berichtete auch, dass er jetzt das sichere Gefühl habe, seine Konzentration umschalten zu können.

 

Schlussfolgerung

Das Boxen ist immer auch mit Schmerzen verbunden, und die Boxer müssen lernen, sich dagegen unempfindlich zu machen. Ganz entscheidend für den Erfolg ist es, dass Emotionen und Aufmerksamkeit kontrolliert werden können. Um Erfolg haben zu können, müssen Boxer von Anfang an eine Einstellung entwickeln, die es ihnen ermöglicht, sich gegen die Folgen des Boxsports unempfindlich zu machen. Mithilfe des Sparrings sollte versucht werden, Emotionen und Aufmerksamkeit zu steuern. Außerdem sollten die Boxer im Rahmen ihres Trainings mit bildlicher Vorstellungskraft agieren, z. B. beim Schattenboxen oder Sandsackboxen. Das Konditionstraining, z. B. das Laufen, kann mit dem Konzentrationstraining verbunden werden.

 
Andy Lane ist Professor für Sport und Sportwissenschaft an der Universität von Wolverhampton und Herausgeber von „Sport and Exercise Scientist“, das von der British Association of Sport and Exercise Sciences (BASES) publiziert wird.

 
Quellenangaben

1. Athletic Insight, 2008, from: http://www.athleticinsight.com/Vol6Iss2/Professionalboxing.htm

2. Athletic Insight, Bd. 8; from: http://www.athleticinsight.com/Vol8Iss3/Reflections.htm

3. The Sport Psychologist’s Handbook, 2006, S. 353–374

4. The Winning Mind, 1989´

5. Perceptual and Motor Skills, Bd. 81, S. 275–286, 1995

6. Journal of Sports Sciences, Bd. 17, S. 61–62, 1999

7. The Hitman: My Story, 2007

8. Consultancy in the ring: A case study of work with a World Champion professional boxer Applied sport psychology: A case-based approach

9. Foundations of Sport and Exercise Psychology, Champaign, IL Human Kinetics, 2003

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Über den Autor

Trainingsworld

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