Psychologie

Psychologie

Mein Training hat mir etwas geschenkt, das über körperliche Kraft hinausgeht. Es ist etwas Inneres, etwas Psychologisches, vielleicht beinahe etwas Religiöses. Ich kann gar nicht genau beschreiben, was es ist, aber ich glaube, es fühlt sich so ähnlich wie Hoffnung an. Es ist eine langsam heraufdämmernde Vorstellung, dass die Zukunft schön sein kann und dass man aus den Fehlern, die man gemacht hat, wie schrecklich sie und ihre Folgen auch sein mögen, etwas lernen kann – etwas, das einem hilft, etwas in sich selbst zu verändern. Doch um diese Veränderung herbeizuführen, müssen wir uns von unseren früheren Fehlern lösen. Wir müssen uns auf unsere besten Seiten, unsere besten Eigenschaften und Fähigkeiten konzentrieren, die Dinge an uns, die wir besser machen können, wie unbedeutend sie zunächst auch erscheinen mögen.

Psychologie

Unsere Dämonen – unsere negativen, kontraproduktiven Gedanken – sind immer bei uns. Weil sie das Produkt unseres Denkens sind, können wir ihnen ebenso wenig entkommen, wie wir unseren Kopf ablegen können. Sie sind so untrennbar mit uns verbunden wie unser Schatten, und immer bei uns – beim Essen, wenn wir mit anderen zu tun haben, bei der Arbeit, beim Spiel. Sie sind sogar bei uns, wenn wir schlafen, und machen sich in Form von Albträumen und nächtlichen Angstattacken bemerkbar. Und weil sie stets bei uns sind, beeinflussen sie alles, was wir tun. Auch unser Training.

Training

Aber niemand in unserer überwiegend rechtshändigen Gesellschaft schien darüber näher nachzudenken.Wie viele Jugendtrainer versuchen systematisch, die nicht-dominierende Seite ihrer Athleten zu verbessern? Meiner Erfahrung nach keiner, doch ist genau das der Ausgangspunkt…

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