Der Kürbis: Infos und Rezeptideen

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Jedes Jahr vor Halloween tritt eine bestimmte Pflanze ins große Rampenlicht, und zwar der Kürbis. Das orangefarbene Gewächs kann variantenreich zubereitet werden. Wegen seiner geringen Kalorienzahl eignet sich der Kürbis hervorragend zum Abnehmen und liefert gleichzeitig viele gesunde Inhaltsstoffe.

Die vielleicht größte Beere der Welt

Auf den ersten Blick erscheint diese Tatsache erstaunlich, aber Kürbisse zählen botanisch gesehen zur Pflanzengattung der Beeren. Ursprünglich hatte der Kürbis – wissenschaftlich auch Cucurbita genannt – seine Heimat in Amerika, mittlerweile wird er jedoch fast überall auf der Welt angebaut.

Vitaminlieferant ohne Kalorien

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In puncto Zubereitung ist der Kürbis ein richtiger Allrounder: Pürieren, kochen, überbacken, ob süß oder pikant – der Fantasie ist in der Küche nahezu keine Grenze gesetzt. Die tolle Nachricht für Sportler und Ernährungsbewusste: Der Kürbis bietet nicht nur gesunde Inhaltsstoffe, sondern ist gleichzeitig auch sehr kalorienarm. Neben den wichtigen Elektrolyten Magnesium, Kalzium und Kalium sind außerdem Beta-Karotin und Vitamin A enthalten. Und auch die Figur muss bei mickrigen 27 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch nicht leiden.

Kürbiskerne und Kürbiskernöl: Gesund durch den Herbst

Neben dem Fruchtfleisch geraten die kleinen Kerne oft in den Hintergrund und werden beim Kochen herausgeschnitten. Wegwerfen sollten Sie sie allerdings keineswegs. Kürbiskerne sind wahre Wundermittel für unsere Gesundheit. Besonders wenn die Erkältungszeit wieder beginnt, stärken die Kürbiskerne durch ihre antioxidativen Inhaltsstoffe die Abwehrkräfte des Körpers. Wissenschaftlich bewiesen ist auch ihre positive Wirkung bei Prostata-, Blasen- oder Nierenleiden. Gesalzen und geröstet können die Kürbiskerne einfach als Snack verzehrt werden, sie werden außerdem gerne bei der Herstellung von Backwaren genutzt.

Kürbiskernöl: Darum gehört es in den Kühlschrank

Aus den Kernen kann zusätzlich ein hochwertiges Öl hergestellt werden. Kürbiskernöl liefert typischerweise wertvolle Fettsäuren, unter anderem eine ungesättigte Omega-6-Fettsäure, welche sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Zusätzlich enthält das Öl diverse Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen und Zink. Wichtig: Kürbiskernöl sollt unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden, da es aufgrund seiner hochwertigen Fettsäuren sonst sehr schnell ranzig wird.

Die wichtigsten Kürbissorten

Kürbisse existieren in verschiedensten Farben und Formen

Kürbisse existieren in vielen Farben und Formen

Heute existiert ein Spektrum von ca. 800 verschiedenen Kürbissorten in allen erdenklichen Farben und Formen. Allerdings sind viele von ihnen nicht essbar und lediglich zur Dekoration geeignet. Das sind einige der bekanntesten Kürbissorten:

  • Muskatkürbis: Dieser stark gerippte Kürbis ist von außen braun-grün, das Fruchtfleisch im Inneren ist in einem knalligen Orange gefärbt. Er gehört mit bis zu 30 kg zu den großen Kürbissorten und wird deshalb im Handel häufig schon zerteilt verkauft. Seinen Namen verdankt der Muskatkürbis seinem nussigen Aroma, welches ihn auch zu einer beliebten Zutat für viele Kürbisgerichte macht.
  • Butternut: Das Hauptmerkmal dieses eher kleinen Kürbis ist der sehr hohe Fruchtfleischanteil und die gleichzeitig geringe Anzahl an Kernen. Wegen seiner der Obstsorte ähnlichen Form wird der Butternut auch oft „Birnenkürbis“ genannt. Er hat einen süßlich-buttrigen Geschmack und enthält besonders viel Karotin.
  • Hokkaido: Dies ist wahrscheinlich eine der beliebtesten Kürbissorten. Mit gutem Grund: Der Hokkaido zeichnet sich durch seinen süßlichen Geschmack aus. Die entweder grüne oder orangefarbene Schale ist so dünn, dass sie bedenkenlos mitgekocht und verzehrt werden kann.
  • Riesenzentner: Wie der Name schon erahnen lässt, zählt dieser Kürbis mit bis zu 50 kg zu den größten Sorten. In der Küche ist er aufgrund des milden Geschmackes seines hellen Fruchtfleisches universell einsetzbar. Wegen seiner enormen Größe wird auch der Riesenzentner oft schon zerkleinert verkauft.
  • Zucchini: Hand aufs Herz – wer hätte das gewusst? Auch dieses beliebte Gemüse zählt zur Gattung der Kürbisse. Die grünen und manchmal gelb gefärbten Zucchini sind während dem gesamten Jahr im Handel verfügbar und in der Küche bekanntermaßen vielseitig einsetzbar.

Kürbis-Rezepte zum Abnehmen

Wegen den wenigen Kalorien eignen sich Kürbisgerichte hervorragend zum Abnehmen. Hier ein paar Ideen, die sich schnell zubereiten lassen:

Apfel-Kürbis-Suppe

Zubereitungszeit ca. 35-40 Min.

Nährwerte pro Portion: 323 kcal, 42 g Kohlenhydrate, 9 g Eiweiß, 13 g Fett

Zutaten für 2 Portionen:

  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 Apfel (säuerlich)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 2 Thymianzweige
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1 TL gemahlener Ingwer

So geht’s:

  1. Kürbis und Apfel schälen, Kerne entfernen und Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Suppentopf Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Knoblauch im Topf anschwitzen (3-4 Min.). Die Kürbis- und Apfelstücke hinzugeben, 2-3 Min. dünsten lassen.
  3. Brühe angießen. Thymian, Chiliflocken und Ingwer mit hinzugeben. Aufkochen. Hitze reduzieren und 20 Min. köcheln lassen.
  4. Die Thymianzweige entfernen. Den Cheddar reiben und in die Suppe geben. Die Suppe mit einem Stabmixer aufschäumen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Kürbis-Walnuss-Muffins

Vorbereitungszeit: 20 Min. Backzeit: 30 Min.

Zutaten für 12 Stück:

  • 2 TL Ei-Ersatzpulver
  • 120 g Vollkornweizenmehl
  • 85 g Weizenmehl
  • 90 g brauner Zucker
  • 1,5 TL Zimtpulver
  • 1 TL Backnatron
  • 1 TL geriebene Muskatnuss
  • Eine Prise Salz
  • 70 g grob gehackte Walnüsse
  • 50 g Rosinen
  • 230 g Kürbisfruchtfleisch
  • 100 g Apfelmus
  • 125 ml Melasse (Zuckersirup)
  • 60 ml Sojamilch

So geht’s:

  1. Muffinförmchen oder –blech bereitstellen und mit Papierförmchen bestücken Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Rost in die unterste Schiene schieben. Den Ei-Ersatz in einer kleinen Schüssel mit 60 ml warmem Wasser schaumig schlagen und beiseite stellen.
  2. Die Mehlsorten in einer großen Schüssel mit Zucker, Zimt, Natron, Muskat, Backpulver und Salz vermengen. Walnüsse und Rosinen untermischen.
  3. In einer zweiten Schüssel Kürbis, Apfelmus, Melasse und Sojamilch glatt rühren. Den Ei-Ersatz hinzugeben und die Mischung schnell mit der Mehlmischung verrühren.
  4. Den Teig auf die Muffinformen verteilen und 30 Min. goldbraun backen. Die Muffins auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus den Formen lösen. Fertig!

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