Das sind die häufigsten Verletzungen und Störungen der Faszien 

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Bei vielen klassischen Trainingsmethoden stellen die Faszien das schwächste Glied in der täglichen Praxis dar. Offensichtlich sind die Faszien besonders bedroht, und man kann daraus nur einen Schluss ziehen: Faszien sollten systematisch gestärkt und gegen Verletzungen widerstandsfähig gemacht werden.

Typische Verletzungen und Störungen der Faszien

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Jeder von uns lebt mit Baustellen. Alle haben die eine oder andere alte Verletzung oder Narben, Steifigkeiten, angeborene kleine Asymmetrien und Fehlbildungen. Sprichwörtlich hat jeder Mensch seine Achillesferse – einen besonders anfälligen Punkt. Meistens gibt es sogar mehrere solcher Schwachstellen im Bewegungsapparat. Schon die angeborenen Bindegewebstypen bringen typische Problembereiche mit sich. Fast alle Menschen haben auch eine Schokoladenseite für Bewegungen – eine Seite ist dehnbar und beweglich, die andere Körperhälfte dagegen deutlich steifer.

Hinzu kommen Unfälle, Fehlhaltungen durch die Arbeit, langes Sitzen oder bestimmte Gewohnheiten, einseitige Belastungen wie das Tragen schwerer Taschen – und das Alter. Im Alter regenerieren sich die Strukturen langsamer, der Wassergehalt des Gewebes nimmt ab, die Muskelmasse geht zurück. Im Laufe eines Lebens kommt also viel zusammen. Auch natürliche Vorgänge können vorübergehende oder andauernde Schwächen hervorrufen, etwa bei Frauen: Während der Schwangerschaft lockert ein Hormon, das Relaxin, die bindegewebigen Strukturen im ganzen Körper auf.

Grund: Das heranwachsende Kind braucht Platz, und für die Geburt muss sich das Becken erheblich weiten. Daher schickt die Hirnanhangdrüse ein Signal an vorher feste Bindegewebsstrukturen, damit sie sich lockern. Nach der Geburt aber bleibt es oft dabei, und überrascht stellen viele Frauen fest, dass ihre Füße im Vergleich zu vorher um eine Schuhgröße „gewachsen“ sind.

Muskeln und Bindegewebe – ein Bauplan mit Fehlern

Auch die Natur versieht uns mit Baustellen. Der biologische Bauplan ist bei jedem Menschen im Prinzip gleich. Allerdings wird er nicht immer genau gleich umgesetzt. So hat ein Mensch nur im Durchschnitt 650 Muskeln – die meisten weisen mehrere Abweichungen von diesem Schema auf; Sie haben also wahrscheinlich ein paar Muskeln mehr oder weniger als Ihr Nachbar. Meist betrifft das aber nur kleine Muskeln wie den kleinen Lendenmuskel (Musculus psoas minor). Nur jeder Zweite hat ihn. Jedem Fünften fehlt ein Muskel im Unterschenkel, der dritte Wadenbeinmuskel, der Musculus peroneus tertius. Den findet man bei 80 Prozent der Menschen, doch bei 20 Prozent eben nicht.  Solche biologischen Varianten sind für die Funktion des Körpers meist ohne Bedeutung.

Anders ist es bei Verletzungen. Sie können nachhaltige Störungen im System herbeiführen. Und ein Bereich, der Verletzungen geradezu provoziert, ist der Sport. Sport, besonders Leistungssport, bedeutet Belastung für die Strukturen – Heben oder Werfen schwerer Gegenstände, plötzliches Abstoppen, Starten, Schlagen, schnelle Richtungswechsel, aber auch der unvermeidliche Kontakt mit einem Gegner im Spiel – all das birgt das Risiko von Überlastung und Verletzung.

Typische Sportverletzungen sind Faszienschäden

Ein Großteil aller Verletzungen im Sport betrifft nicht die Muskeln oder die Knochen, sondern das weiße Gewebe: Faszien, Sehnen, Bänder, Kapseln und Knorpel. Das gilt besonders für Schäden durch Überlastung. Dazu gehören zum Beispiel das Läuferknie, eine schmerzhafte Sehnenreizung an der Außenseite des Knies, oder das Schienbeinkantensyndrom, eine Reizung und Entzündung der Knochenhaut am Schienbein. Auch bei akuten Verletzungen, Stürzen oder Zusammenstößen ist das, was als Muskelzerrung oder Muskelfaserriss bezeichnet wird, weit überwiegend eine Verletzung des Fasziengewebes rund um den Muskel.

Schützen Sie Ihr Bindegewebe vor Verletzungen

Ein großer Teil der Schäden entsteht nämlich dort, wo Muskeln in Fasziengewebe übergehen. Das ist entweder am Sehnenansatz der Fall oder an bestimmten Übergangszonen zwischen Muskelfaser und Teilen des Fasziennetzwerks wie der Knochenhaut. Die Mehrheit aller Muskelfasern endet in solchen faszialen Strukturen. Jede Sportart birgt ihre typischen Verletzungs- und Überlastungsschäden: Tennisspieler im Amateurbereich bekommen den berühmten Tennisellenbogen, Skifahrer erleiden häufig Kreuzbandrisse am Knie, Ballsportler aller Art kommen mit Bänderrissen am Knöchel zum Arzt. Mountainbiker und Skifahrer, aber auch Schlagsportler haben o Schulterprobleme – Erstere wegen der Stürze, bei denen sie auf der Schulter landen.

Die Schlagsportler wie Golfer, Tennis-, Squash- und Badmintonspieler erleiden an der Schulter eher Überreizungen wegen Überlastung und falscher Technik. Bodybuilder neigen seltener als Fußballer und Läufer zu Verletzungen, doch auch bei ihnen sind – vor allem bei zu großem Ehrgeiz –fasziale Überlastungsschäden um Knie-, Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenke keine große Seltenheit. Der Tennisellenbogen ist häufig bei Tennisspielern im Amateurbereich, aber auch bei Menschen, die viel am PC arbeiten. Als Beispiel für beliebte Sportarten haben wir hier für Läufer und Fußballer die häufigsten Verletzungen zusammengestellt – alle betreffen das weiße Gewebe, nicht die Muskeln, und die meisten von ihnen gehen auf Überlastung zurück.

Die Faszien als das schwächste Glied in der täglichen Praxis

Auch in den meisten anderen Sportarten ist bei Verletzungen überwiegend weißes Fasziengewebe betroffen. Offensichtlich sind die Faszien besonders bedroht – und man kann daraus nur einen Schluss ziehen: Faszien sollten systematisch gestärkt und gegen Verletzungen widerstandsfähig gemacht werden. Doch bei vielen klassischen Trainingsmethoden stellen die Faszien das schwächste Glied in der täglichen Praxis dar.

Sie sind keine Zielstruktur, die Trainer im Auge haben – anders als die Physiotherapeuten, die die Verletzung später behandeln müssen. Im bisher üblichen Training stehen Muskeln, Koordination und Kreislauf im Vordergrund, Systeme, die schnell und messbar auf Trainingsreize reagieren. Die vielen Verletzungen aber, die auf das Konto der faszialen Strukturen gehen, könnte man so interpretieren, dass die Faszien damit etwas signalisieren: „Bitte bezieht uns gezielt in euer Aufbautraining mit ein!“

Typische Faszienverletzungen

Läuferknie: Reizung des Iliotibialbandes

Das Läuferknie ist ein klassischer Überlastungsschaden und eine der häufigsten Ursachen für Knieschmerzen überhaupt. Betroffen sind sehr oft Anfänger, Langstreckenläufer und Sportler, die ihr Laufpensum plötzlich steigern. Die schmerzhafte Reizung stellt sich aber nicht nur durch falsches Training ein, sondern auch durch Übergewicht oder eine angeborene Fehlstellung der Beine oder Füße, zum Beispiel bei O-Beinen.

Die abweichende Beinachse muss dabei nicht sehr ausgeprägt sein und macht im normalen Leben o gar keine Probleme – doch nach Jahren des Trainings kann sie sich schmerzhaft als Läuferknie bemerkbar machen. Als Symptom treten beim Gehen und Joggen, besonders aber auch beim Bergabgehen und Absteigen, starke Schmerzen an der Außenseite des Knies auf. Dort drückt ein großes Band, das Iliotibialband, das mit den großen Oberschenkelmuskeln und Pomuskeln verbunden ist, auf die darunter liegenden Strukturen an der Außenseite des Knies. Typisch sind stechende Schmerzen an der Stelle, sie greifen manchmal auch auf das Darmbein über. Anfangs treten die Schmerzen beim Laufen auf, später auch beim Gehen und Treppensteigen.

Sie können so stark werden, dass sogar normales Gehen oder Auftreten unmöglich werden. Radfahrer sind wegen der gleichförmigen Tretbewegung ebenfalls oft betroffen. Häufig weist das gereizte Iliotibialband oberhalb des Knies eine besonders hohe Zugspannung auf. Diese übergroße Spannung kann man an dieser Stelle, aber auch weiter oben am Oberschenkel, deutlich tasten.

Diese Übungen helfen beim Läuferknie

Meistens ist eine Belastungspause nicht zu vermeiden, danach sollte man sein Training kritisch prüfen und eventuell ändern. In vielen Fällen wirkt aber auch eine regelmäßige Selbstbehandlung der gesamten Oberschenkel-Außenseite und der Gesäßmuskulatur mit einer Faszienrolle. Wer vorbeugen möchte, sollte für ein ausgeglichenes, angemessenes Training sorgen und die Hüft – und Gesäßmuskulatur sowohl dehnen als auch kräftigen.

Bänderrisse sind die Folgen von geschädigtem Bindegewebe

Der Bänderriss am Knöchel ist der häufigste Bänderriss überhaupt. Im Sport sind sehr oft Basket-, Hand- und Volleyballer betroffen, aber auch jene, die Sportarten mit schnellen Richtungswechseln und Start-Stopp-Bewegungen machen, darunter Squash- und Tennisspieler. Außerdem kommen nicht wenige Frauen mit einem Bänderriss zum Arzt, weil sie auf hohen Schuhen umgeknickt sind. Meistens reißt das Außenband, gelegentlich aber auch das Innenband oder, bei Tritten, Stürzen oder kompletten Brüchen, mehrere Bänder. Früher hat man Bänderrisse am Knöchel fast immer operiert.

Davon ist man heute abgekommen, denn man hat festgestellt, dass viele einfache Bänderrisse ohne Operation innerhalb von 6 bis 8 Wochen heilen. Auch wird den Patienten nur noch selten ein Gips angelegt – viele kommen mit Bewegungsschienen vom Arzt nach Hause. Sie entlasten und stabilisieren das Gelenk einerseits, andererseits bleibt es aber auch noch etwas beweglich. Frühe Bewegung regt die Fasern an, wieder zu wachsen, und sorgt auch für eine gute Durchblutung – ein ganz wesentlicher Punkt für die Heilung. Anfällig für Bänderrisse sind auch hier wieder Menschen mit Fehlstellungen, also X- oder O-Beinen oder Knickfüßen.

Sie sorgen für eine ungünstige Biomechanik und führen so häufiger zu Überlastungsschäden oder Rissen. Wie uns zahlreiche Fußballer zeigen, kann man aber auch mit krummen Beinen Höchstleistungen vollbringen: Noch wichtiger als die Biomechanik des Skeletts ist offenbar das Spannungsgleichgewicht im faszialen Netzwerk. Wer zu X- oder O-Beinen neigt, kann trotzdem ein Leben lang Sport treiben – sofern die faszialen Spannungen an den Innen- und Außenseiten des Knies in einem guten Wechselverhältnis stehen.

Bei X-Beinen zum Beispiel sollte man darauf achten, dass an der Innenseite genügend fasziale Spannung besteht und an der Außenseite die Spannung nicht zu groß wird.

Diese Übungen helfen bei einem Bänderriss:

Gut ist es, im Training die Beine mit schnellen Ausfallschritten in unterschiedlichen Richtungen und einem Sprungtraining zu kräftigen.

Kreuzbandrisse und Bandverletzungen im Knie

Knieverletzungen, darunter die gefürchteten Kreuzband- und Innenbandrisse, sind die großen Angstgegner vieler Sportler: Sie stellen gravierende Verletzungen dar und heilen häufig nicht aus. Da o auch ein Meniskus betroffen ist, kommt zum Bänderriss noch der Knorpelschaden, und das ganze Knie ist schwer lädiert. Als Spätschaden, besonders im Meniskus, tritt nach Jahren häufig eine Kniegelenksarthrose auf, im schlimmsten Fall ist ein künstliches Kniegelenk nötig.

Risse im vorderen Kreuzband sind dabei viel häufiger als solche im hinteren Kreuzband. Sie entstehen bei plötzlichen Stopps und Richtungswechseln und kommen bei Tennis- und Squashspielern sowie bei Fußballern, Handballern, Hockey-, Basketball- und Footballspielern vor. Regelmäßig erleiden aber auch Surfer, Snowboarder und Skifahrer Kreuzbandrisse und Meniskusschäden. Die klassische Skiverletzung ist der Kreuzbandriss, wenn der Ski hängen bleibt und das Bein sich unter extremen mechanischen Kräften verdreht.

Frauen sind allgemein viel häufiger betroffen als Männer, was auch bei Kreuzbandrissen im Alltag gilt. Forscher gehen davon aus, dass unter anderem Hormone und anatomische Unterschiede bei Frauen die Kreuzbänder anfälliger machen: Da das männliche Sexualhormon Testosteron bei Frauen weniger gebildet wird, aber für die Festigkeit faszialen Gewebes wichtig ist, könnte der weibliche Hormoncocktail eine Rolle spielen. In dem Moment, in dem das Kreuzband reißt, hören die Sportler oft einen Knall oder ein inneres »Plopp«. Kreuzbandrisse werden fast immer operiert, aber in den meisten Fällen bleiben Schäden oder eine Bewegungseinschränkung des Knies zurück. Sehr wichtig sind nach einem Kreuzbandriss die richtige Diagnose, ein guter Arzt und viel Geduld: Die Heilung dauert sechs bis neun Monate.

Diese Übungen helfen bei Kreuzbandrissen und Bandverletzungen im Knie:

Studien mit Handballern und Fußballern haben gezeigt, dass ein gutes Aufwärmprogramm das Auftreten von Kreuzbandrissen um 30 bis 50 Prozent vermindern kann. Ebenso weisen Forschungsergebnisse darauf hin, dass der Zustand von Rücken- und Bauchmuskeln sowie der Oberschenkelmuskulatur eine wichtige Rolle dafür spielt, ob das Kreuzband reißt oder nicht. Die Prävention ist bei dieser gravierenden Verletzung also ganz besonders wichtig.

Achillessehne und Plantarfaszie

Eine Entzündung der Plantarfaszie ist bei Läufern recht häufig, ebenso wie Reizungen und Entzündungen der Achillessehne. Letztere treten auch bei Radfahrern auf. Die Achillessehne kann bei extremen Belastungen und besonders nach Vorschädigung auch reißen, das passiert Leichtathleten wie Hochspringern, Sprintern und

Langstreckenläufern ebenso wie Ballsportlern und Tennisspielern. Typisch ist dabei eine Vorgeschichte von lang andauernder Reizung oder Entzündung. Achillessehnenprobleme und die typischen Fuß- und

Fersenschmerzen bei der Plantarfaszienentzündung sollte man daher immer behandeln. Vor allem aber lohnen sich gezielte Übungen, um den Problemen vorzubeugen.

Diese Übungen helfen bei einer Verletzung der Achillessehne und einer geschädigten Plantarfaszie

Ein exzentrisches Training für die Wadenmuskeln und ihre Sehnen, zu denendie Achillessehne zählt, ist das Mittel der Wahl, sowohl zur Vorbeugung als auch in der Therapie. Es geht dabei nicht darum, die Muskeln zu kräftigen, sondern auch um das Dehnen der Achillessehne und der Plantarfaszie. Bei Überlastungssyndromen rund um die Achillessehne, aber auch um die Plantarfaszie an der Fußsohle, gilt eine einfache Übung zur Dehnung der Ferse, sogenannte »Eccentric Heel Drops«, als therapeutischer Goldstandard.

Dazu senkt man die Ferse wie in dieser Übung sehr langsam, wie in Zeitlupe, mehrmals hintereinander. Machen Sie das 10 Mal hintereinander, und das öfter am Tag, zum Beispiel an einer Treppenstufe oder auf einem kleinen Schemel stehend. Obwohl es noch nicht eindeutig bewiesen ist, gilt diese Übung auch als gute Prävention, um Waden- und Fußsohlen-Problemen vorzubauen. Zur Dehnung der Plantarfaszie gibt es außerdem eine einfache Übung. Stellen Sie sich mit dem betroffenen Fuß dicht vor eine Wand – so dicht, dass Sie Ihre Zehen aufrecht an die Wand aufstellen können, wobei die Ferse am Boden bleibt.

Den anderen Fuß stellen Sie hinter Ihrer Ferse ab, damit sie nicht nach hinten ausweichen kann. Dann gehen Sie mit dem vorderen Bein leicht ins Knie Richtung Wand und dehnen langsam in Unterschenkel und Fuß hinein. Damit erreichen Sie gleichzeitig sowohl die Achillessehne als auch die Plantarfaszie.

Schulterverletzungen

Nicht nur Tennisspieler leiden unter Schulterschmerzen. Golfer, Kanuten, Turner und Speerwerfer können sie ebenso bekommen wie Menschen, die auf dem Bau oder in einem Lager arbeiten und die Arme oft über den Kopf heben müssen. Die faszialen Strukturen um das Schultergelenk sind fast ebenso häufig von Schäden und Schmerzen betroffen wie der Bandapparat um das Knie. Das liegt an der speziellen Konstruktion der Schultergelenke: Sie sind umwickelt von recht dicken, kräftigen Bändern, die sich um die Gelenkpfanne winden und Bewegungen der Arme in alle Richtungen möglich machen.

Nach vorne hin verbinden sehr feste, dicke Faszien die Schultermuskulatur mit den Brustmuskeln. Dieses Zugsystem vernetzt Rücken und Arme über die Brust bis hinunter zum Becken. Das ganze Schulter-System ist eigentlich dafür gedacht, dass wir uns an den Armen von Baum zu Baum hangeln können – doch diese Aufgabe erfüllt es heute nicht mehr. Diese klassische Unterforderung trägt ebenso zu Schulterschmerzen bei wie Überlastung bei den Schlagsportarten oder der Arbeit. Ein weiterer Faktor sind Stoffwechselprobleme:

Schmerzhafte Schulterversteifungen stellen sich sehr häufig zum Beispiel bei Schilddrüsenstörungen ein. Dann wuchern und verfilzen die Faszienanteile im Schultergelenk, darunter auch die Gelenkkapsel sowie Sehnenansätze. Bei Sportlern sind Zerrungen der sogenannten Rotatorenmanschette besonders häufig. Die Rotatorenmanschette besteht aus festen Bändern und Sehnen, die das Schultergelenk stabilisieren und dabei den Oberarmkopf in der Gelenkpfanne des Schultergelenks halten. Zerrungen und Risse in diesem Bereich sind ebenso schmerzhaft wie langwierig.

Diese Übungen helfen bei Schulterverletzungen

Ein beweglicher, gut trainierter Schulterbereich ist weniger anfällig für Schmerzen, Verfilzungen und Störungen. Bei verschiedenen Schulterproblemen stellt der Arzt fest, wo die Störung genau liegt. Ob an der Sehne, der Rotatorenmanschette, der Kapsel im Gelenk oder einem Schleimbeutel.

Autoren: Robert Schleip | Berengar Buschmann | Johanna Bayer

 

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