Triathlontraining in Costa Rica

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Schwimmen bei 28 Grad Celsius

Nachdem ich in Bocas del Toro (Oh wie schön ist Panama!) noch ein wenig meinen Masterabschluss feiern konnte, ging es auch alsbald weiter nach Costa Rica. Dieses kleine (angeblich ist das ganze Land kleiner als der Freistaat Bayern) mittelamerikanische Paradies gilt als das westlichste Land Zentralamerikas. Und diesem Ruf wird es auch gerecht.

Schwimmen bei 28 Grad Celsius

Strand Costa Rica, 28 Grad Wassertemperatur

Nachdem man den leicht abenteuerlichen Weg über die Brücke, die die Grenze zwischen Panama und Costa Rica darstellt, gemeistert hat, fehlen lediglich 1,5 Stunden, um den kleinen Ferienort Puerto Viejo zu erreichen. Gerade in der Osterwoche tummeln sich hier Scharen von Costa Ricanern, die ihren Urlaub dort verbringen. Der karibische Ort verfügt über zahlreiche Hostels und Hotels sowie Restaurants. Auch an Radverleihen mangelt es nicht. Allerdings sollte man hier nicht auf Rennräder hoffen. Denn in dem sehr gechillten Surfer- und Reggaeort gibt es fast ausschliesslich Beachcruiser. Mit 5$ pro Tag ist man dabei. So holte auch ich mir eines dieser Gefährte und erkundete die wunderschöne Dschungelstraße nach Manzanillo. Leider ist die Strecke lediglich 13 km lang und weitgehend flach, weshalb man hier nicht wirklich von Training sprechen kann. Die Tour lohnt aber in jedem Fall, da man an zahlreichen traumhaft schönen Stränden vorbei kommt, die zum Sonnenbad oder kurzem Erfrischen einladen.

Auch schwimmtechnisch bietet Puerto Viejo mit seiner Playa Negra einiges. In dieser schwarzsandigen Bucht kann man getrost schwimmen, ohne Angst vor den hier so zahlreichen Strömungen und Unterströmungen haben zu müssen. Mit einer Wassertemperatur von etwa 28 Grad Celsius wird einem aber recht schnell warm. Doch wer beschwert sich schon darüber, sein Schwimmtraining im karibischen Meer absolvieren zu dürfen? 

Achtung, Mücken!

Ebenfalls sehr einladend ist das morgentliche Lauftraining. Bis etwa 8 Uhr sollte man wieder zurück sein, da es dann schon recht heiß werden kann. Am besten empfiehlt sich hier ein Strandtraining am Playa Negra oder der Trail Richtung Manzanillo. Dieser verläuft zwischen Strand und Straße und führt über Stock und Stein. Auch einige kleine Bäche müssen überwunden werden. Neben dem Training lädt die Region ebenfalls zum Wandern ein. Nebst Affen und Faultieren kann man Tukane, unzählig viele Zugvögel sowie wunderschöne mind. handtellergrosse Schmetterlinge entdecken. Achtung, Mücken gibt es hier auch. Also immer gut eincremen oder lange Kleidung tragen. Auch sollte man nach heftigem Regen Wanderungen meiden, da die Wege oft sehr matschig und rutschig sind.

Wie das Training im Landesinneren aussieht, erzähle ich euch beim nächsten Mal!

Sandra Holte

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