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Kirschsaft schützt vor Muskelkater

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Kirschsaft wirkt sich positiv auf Entstehung und Verlauf von sportbedingtem Muskelkater aus. Zu diesem Ergebnis kam eine Forschergruppe unter Leitung von Declan Conolly.

Krafttraining, Laufen, Fußball spielen – Sport würde uns sicherlich noch mehr Spaß machen, wenn der anschließende Muskelkater ausbleiben würde. Laut einer US-Studie könnte ein Hausmittel die verzögerten Schmerzen lindern oder diesen sogar vorbeugen.

 

Kirschsaftdoping

In einem Experiment verabreichten die Wissenschaftlern 14 Sportlern 3 Tage vor und 4 Tage nach einem intensiven Training 2-mal täglich Kirschsaft oder ein Placebo-Getränk. Beim geplanten Workout mussten die Probanden für sie ungewohnte Übungen machen, um dadurch Muskelkater zu provozieren.

Während des gesamten Testzeitraums maßen die Forscher Beweglichkeit, Muskelspannung und Kraftvermögen der Versuchsteilnehmer. Zudem wurden die Probanden gebeten, das eigene Schmerzempfinden abzuschätzen.

Das erstaunliche Ergebnis: Kirschsaft lindert nicht nur den Schmerz, auch der ermüdungsbedingte Kraftverlust fiel bei den Safttrinkern im Vergleich zur Placebo-Gruppe um 16 % geringer aus. Außerdem waren die subjektiv am stärksten empfundenen Schmerzen bei den Safttrinkern bereits nach 24 Stunden verschwunden, während die Kontrollgruppe doppelt so lange litt.

 

Fazit: Kirschsaft hilft

Wie Declan Conolly und sein Team auf die Idee kam, den Einfluss von Kirschsaft auf unsere Muskulatur zu untersuchen, ist nicht überliefert. Das Ergebnis der Studie kann jedoch so ausgelegt werden, dass sich Kirschsaft positiv auf die Entstehung und den Verlauf von Muskelkater nach dem Training auswirken kann.

Die Forscher schlossen daraus, dass sich der Saft des roten Kernobstes in der Sporternährung zur Vorbeugung von Muskelkater eigne. Der Grund für die schützende Wirkung sollen die in Kirschen enthaltenen Antioxidantien sein. Ob auch andere Saftsorten eine schützende Wirkung entfalten, muss wohl noch untersucht werden.

 

Jörg Birkel

 

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Quellenangabe:

1. Journal of Sports Medicine, 2005

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Über den Autor

Jörg Birkel

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