Resümee Wettkampfvorbereitung für das Fina-Masters in Riccione

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Meine Trainingsplanung mit den 3 Trainingslagern ist voll aufgegangen. Im Januar der DSV Lehrgang in Halle, dann eine Trainingswoche im T3 auf Teneriffa und ein Rad-Trainingslager auf Mallorca waren genau richtig für mich

Auch das 3-malige Training pro Woche war wohl genau richtig. Kurt vor der WM bin ich manchmal am Wochenende auch die eine oder andere Einheit geschwommen. Diese Einheiten habe ich speziell für Delfin-Technik Training genutzt, das kommt im normalen Training bei uns zu kurz. Da Delfin nur meine „Nebenlage“ ist, habe ich noch viele Fehler in der Technik. In einer Einzelstunde Techniktraining mit unserem Technik-Trainer habe ich mich korrigieren lassen und habe spezielle Übungsprogramme bekommen, die ich wunderbar alleine schwimmen kann.

Ich konnte bis auf eine Erkältung gut durchtrainieren und hatte keine Verletzungen. Ich denke auch, dass die Kombination Bodystyling / Cycling / Pilates für mich eine gute Ergänzung zum Schwimmtraining sind.

Ich hatte in Riccione genug Zeit, um mich an Klima und Wettkampfstätte zu gewöhnen. Ich war sehr gut motiviert, mein Kopf war voll auf „ich schaff das und es wird gut“. Ich habe mich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Ich hatte auch beim Einschwimmen ein sehr gutes Gefühl, es war „mein Wasser“, genau richtig für mich. Und meine Mannschaftskollegen haben mich sehr gut unterstützt das Wetter war gut, was für mich als „Schönwetterkind“ ganz wichtig ist. Für mich war auch an den Wettkampftagen wichtig, dass ich die Nacht gut geschlafen habe, was mehr oder weniger gut geklappt hat. Frühstück und Ernährung waren auch gut, es hat alles auf den Punkt gepasst, obwohl sich die Starts immer um bis zu 1 Stunde nach hinten verschoben haben. Die Stimmung im Vorstartbereich war bei den Damen immer nett und entspannt, kein Zickenterror oder ähnliches hat die mentale Vorbereitung gestört. Auch die Zeitnehmer und Kampfrichter am Becken waren freundlich, eine tolle Stimmung in der Halle und auch draußen auf der Tribüne hat ihr übriges getan. Alles in allem hat bei mir wunderbar gepasst. Ich bin mit meinen Ergebnissen bei der WM voll zufrieden, es hätte kaum besser laufen können. Ich bin ich dort gelandet, wo ich es gehofft hatte:

 

StreckeZeitPlatzGesamtteilnehmerBemerkung
100 Freistil01:09,829122
50 Schmetterling00:37,74974Bestzeit
50 Freistil00:31,027151Bestzeit
Staffel 4 x 50 Lagen mixed (Delfin)00:37,93762Bestzeit / Staffel
Staffel 4 x 50 Freistil mixed00:31,82156
200 Schmetterling03:23,11825Bestzeit

 

Sehr gefreut hat mich die Zeit über die 100 Freistil, seit 2009 bin ich nicht mehr unter 1:10 geschwommen. Aber auch über die Bestzeiten über die 50 Schmetterling und 50 Freistil freue ich mich noch immer. Und die Verbesserung bei den 200 Schmetterling von 3,68 sec gegenüber der Vorwoche bei den Hessischen hat mich gefreut. Diese Strecke ist für mich eine Herausforderung, besonders vor dem Hintergrund, dass ich bei den Deutschen „aufgegeben“ hatte. Diesen kleinen Dämon habe ich besiegt.

Was hat nicht so gut geklappt

Ich hatte mir vorgenommen, Gewicht zu reduzieren, das ist mir nur ansatzweise gelungen, von den erhofften 4 Kilo habe ich nur 1-2 Kilo weggespeckt. Ich bin wohl doch nicht konsequent genug gewesen, aber ich bleibe „am Ball“ und gebe nicht auf.

Auch mein Vorhaben mit ergänzendem Krafttraining zu punkten ist nicht aufgegangen. Meine Tage haben einfach zu wenig Stunden! Aber auch hier werde ich ab September einen neuen Versuch starten und mit den Experten von iQ athletik einen Trainingsplan für mich erarbeiten und diesen dann umsetzen.

Also: nach der WM ist vor der EM, nächstes Jahr ist die Europameisterschaft der Masters im September in Eindhoven! Und das nächste große Ziel ist die WM 2014 in Montreal

 

Monika Sturm-Constantin

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