7 Tage – 3 Staaten

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In Melbourne finden sich, ähnlich wie in Sydney, recht viele Radfahrer, die vor allem auf ein Rennrad für den ganz normalen Stadtverkehr zurückgreifen. Als Alternative gibt es das Melbourne Bike Share System, bei dem man, wie auch in anderen Großstädten, gegen eine geringe Tagesgebühr (2,50 EUR) ein Rad für 30 Minuten am Stück nutzen kann. Nach der halben Stunde gibt man das Rad an einer Radstation zurück und kann sich nach 5 Minuten Wartezeit ein neues Rad nehmen. Da das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, ist das Netz an Ausleihstationen leider auf das Stadtzentrum (CBD) begrenzt. Spaß ist aber allemal garantiert! In Victoria herrscht übrigens Helmpflicht. Doch keine Sorge, einen günstigen Helm gibt es für 5,- AUD: mit wohl Abstand das sinnvollste und dabei noch recht preiswerte Souvenir!

Blue Mountains Cattai National Park

Blue Mountains Cattai National Park

Ursprünglich wollte ich mir ja für mein Radtraining ein Rennrad ausleihen. Die 29,- AUD haben mich dann allerdings doch davon abgehalten. 🙁 Doch ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, die Great Ocean Road mit dem Rad zu bestreiten. Aus Rad- und Zeitmangel saß ich leider mal wieder nur im Auto. Doch die Ausblicke sind wirklich einmalig. Die Strecke verläuft größtenteils recht flach an der Südküste Australiens entlang und bietet zahlreiche Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Am schönsten sind meiner Meinung nach der Beginn, also die Surf Coast, und natürlich der Abschnitt an dem sich die (von zahlreichen Postkarten bekannten) 12 Apostel befinden.

Fast der gesamte Küstenabschnitt der Great Ocean Road lädt auch zum Open Water Training ein: Angenehme Wassertemperaturen (ich hatte einen 3:2er Neo an) und vor allem das kristallklare türkise Wasser sind einfach zu verlockend!

Great Ocean Road - 12 Apostel

Great Ocean Road – 12 Apostel

Den Kontrast hierzu bildet nun Cairns in Nordosten Australiens. Seit Donnerstag schwitze ich permanent – auch ohne etwas zu machen. Hier muss man einfach ins Wasser. Zahlreiche Gumpen laden im Daintree National Park zum kurzen Bad ein. Auch die Stadt selbst verfügt über einen kleinen Pool an der Promenade – allerdings ist dieser mit einer maximalen Tiefe von 1,50 m eher ungeeignet zum Schwimmen. Im Meer tummeln sich derzeit leider blaue Quallen… die man eher ungern beim Training trifft. Ihre Berührung kann sehr schmerzhaft und vor allem nicht ungefährlich sein. Allerdings gibt es an den Stränden nördlich von Cairns Abfangnetze, so dass man in einem etwa 25 m langen abgetrennten Meerwasserabschnitt schwimmen kann. Das werde ich morgen ausprobieren. 🙂

 

Sandra Holte

Cairns Lagoon Pool

Cairns Lagoon Pool

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