Ein paar Tage im Paradies

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Seit vergangenem Montag reise ich nicht mehr alleine. Ich habe dank eines Internetportals einen jungen Deutschen mit 4 Wheel Drive kennengelernt und mit ihm zusammen geht es derzeit die Ostküste entlang bis nach Brisbane. Unser erster Stopp hieß Airlie Beach bzw. Whitsunday Islands.

Airlie Beach ist der Ausgangspunkt für Segeltörns zu den Whitsundays, wo man auf der größten Insel wohl eines der australischen Highlights bewundern kann: Whithaven Beach. Ein Traum in Weiß und Türkis, umgeben vom grünem Regenwald. Wenn man dort am Strand steht, bleiben einem wirklich fast die Worte im Halse stecken, denn so etwas schönes und vor allem auch nicht komplett mit Touristen überlaufenes hat man wohl selten in seinem Leben gesehen!

Außerdem bieten die insgesamt 74 Whitsunday Islands zahlreiche Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten und so konnte ich auch seit längerem endlich wieder die Unterwasserwelt bestaunen. Neben doch recht großen Wasserschildkröten, Mantarochen und Riffhaien gab es natürlich auch zahlreiche bunte Fischschwärme und Korallenriffe zu entdecken. Die Whitsundays selbst zählen zwar zum Great Barrier Reef, allerdings sollen sich die absoluten Highlights am Outer Reef befinden. Das Budget von Rucksackreisenden, kombiniert mit dem schwachen Euro, lässt einen Besuch dort allerdings leider nicht wirklich zu. Gut am vielen Schnorcheln war, dass man, anstatt sich bequem mit dem Beiboot zum Einstiegspunkt bringen zu lassen, auch dorthin schwimmen konnte. Dank starker Strömung spürte ich dies dann sogar ganz schön in den Armen!

Zum Pooltraining lädt in Airlie Beach die Lagoon ein. Ähnlich wie in Cairns und Townsville ist dies ein öffentliches Schwimmbad, das zum Planschen einlädt. Doch hier kommen, dank mitten im ovalen Becken eingezeichneter Bahn, auch Schwimmer auf ihre Kosten. Neben gekühltem Trinkwasser stehen Duschen und Toiletten kostenlos zur Verfügung. Auch für Athletikübungen bietet sich dieser Bereich in Airlie Beach an. Wie oft hat man schon mal die Chance, seine Situps unter Palmen mit Meerblick zu machen? Lauftechnisch gab es hier allerdings kein wirkliches Highlight. Hier eignen sich aber definitiv die Wanderwege zum Trailrunning. Doch diese sind nur mit dem Auto erreichbar und somit eher ungeeignet für das morgendliche Training.

Das nächste Ziel heißt nun Fraser Island… eine Insel, die nur aus Sand besteht – ganz ohne Straßen! Hier wird sich das 4WD dann wohl auch auszahlen… Ich bin schon gespannt. 🙂

 

Sandra Holte

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