Liga-Boss Rauball plant Angriff auf Spanien

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Frankfurt/Main (SID) – Liga-Boss Reinhard Rauball plant in der 49. Saison der Fußball-Bundesliga den Angriff auf Spanien. „Wir haben Italien in der Fünfjahreswertung der UEFA vom dritten Platz verdrängt, und Spanien ist in Sichtweite. Die nachhaltige Arbeit der Klubs, die durch im Grundsatz solides Wirtschaften und Investitionen in den Nachwuchs und die Infrastruktur gekennzeichnet ist, beginnt, sich immer mehr auszuzahlen“, sagte Rauball am Donnerstag dem Sport-Informations-Dienst (SID). Die Saison beginnt am Freitag (20.30 Uhr/ARD, Sky und Liga total!) mit dem Spitzenspiel zwischen Meister Borussia Dortmund und dem Hamburger SV.

Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler verglich den Gewinn des vierten Startplatzes in der Champions League ab der Spielzeit 2012/2013 mit einem Sieg in der Königsklasse. „Wir haben Italien in der Fünfjahreswertung der Uefa überholt. Der vierte Champions-League-Platz ist so wichtig, als wenn ein Verein die Champions League gewonnen hätte“, sagte Völler der Rheinischen Post (Freitagausgabe).

BVB-Präsident Rauball bezeichnete die Bundesliga zudem als „spannendste Top-Liga der Welt“. Zum Glück fehlt dem Liga-Boss eigentlich nur mal wieder ein europäischer Vereinstitel. „Die Bundesliga hat aufgeholt, auch wenn in den vergangenen Jahren kein internationaler Titel erzielt wurde. Vier verschiedene Meister in fünf Jahren. Ein Überraschungsmeister, der die Fachwelt und Fans begeistert hat, dazu vermeintliche Außenseiter wie Hannover 96 und Mainz 05 auf den Europacup-Plätzen – das gibt es nur in der Bundesliga“, sagte Rauball.

Zudem bleibt das Fußball-Oberhaus auf Rekordjagd. „Rund 500.000 Dauerkarten wurden für die neue Saison bereits verkauft, knapp 13 Millionen Besucher kamen letzte Saison in die Stadien. Keine Frage: Die Bundesliga genießt so hohe Popularitätswerte wie selten zuvor. Auch international hat der deutsche Profi-Fußball enorm an Ansehen gewonnen“, betonte Rauball.

Trotz der Wechsel von Nuri Sahin und Arturo Vidal ins Ausland sieht Rauball die Attraktivität der Bundesliga größer denn je. „Es wäre engstirnig, in der heutigen globalen Welt zu denken, es müssen alle bei uns spielen. Was sehr positiv ist: Es ist gelungen, einen Manuel Neuer in der Bundesliga zu halten. Auch namhafte Spieler wie Boateng und Rafinha sind zurückgekehrt“, sagte Rauball.

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