Chinesischer Erstligist will Nowitzki

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Dallas (SID) – Die Spekulationen um die sportliche Zukunft von Basketball-Superstar Dirk Nowitzki nehmen kein Ende: Wegen der drohenden dauerhaften Spieleraussperrung in der nordamerikanischen Profiliga NBA ist auch der chinesische Erstligist Zhejiang Lions in das Rennen um den 33-Jährigen von den Dallas Mavericks eingestiegen. Das berichtet der Spiegel in seiner Montagsausgabe. China sei „eine tolle Option“, sagte Nowitzki-Berater Holger Geschwindner dem Nachrichtenmagazin. Doch nur wenn ein Ausfall der kompletten Saison absehbar werde, „werden wir uns um einen Einsatz in einer der internationalen Top-Ligen bemühen“, sagte der 65-Jährige.

Derzeit genießt für „Dirkules“ die Europameisterschaft in Litauen (31. August bis 18. September) oberste Priorität. Danach werde er sehen, wie der aktuelle Stand des Lockouts sei, sagte Nowitzki dem Internet-Portal des US-Sportsenders ESPN. Erst wenn sich eine Ausdehnung der Aussperrung bis in das kommende Jahr abzeichne, wolle er sich konkret um ein vorübergehendes Engagement bemühen.

Unterdessen dementierte das Management von Dirk Nowitzki die Meldung, dass sich Nowitzki bereits vor Beginn des Arbeitskampfes sein gesamtes Saisongehalt von rund 20 Millionen Dollar habe auszahlen lassen. „Das wäre schön, stimmt aber definitiv nicht“, sagte seine Schwester Silke Nowitzki dem SID.

Der Lockout war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die Gewerkschaft und die Ligaführung nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten. NBA-Boss David Stern fordert eine Reduzierung der Gehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar (560 Millionen Euro) – davon sei die Spieler-Gewerkschaft NBPA aber noch sehr weit entfernt. Zuletzt waren die Spieler 1998/1999 ausgesperrt worden. Die Saison startete damals mit Verspätung und wurde auf 50 Spieltage verkürzt.

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