10 Regeln für das Homeoffice während Corona

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Homeoffice während Corona: Effektive Regeln und Informationen für ein produktives Arbeiten während der Quarantäne- und Social Distancing-Maßnahmen. Aufgrund der aktuellen Verbreitung des COVID-19-Virus müssen immer mehr Menschen von zuhause aus arbeiten und auf soziale Kontakte verzichten. Zu Beginn gilt es zwar einige Fallstricke zu überwinden, doch mit der richtigen Organisation und ein paar wichtigen Verhaltenstipps klappt das auch!

Homeoffice wegen COVID-19: „Arbeit in Quarantäne“

Immer mehr Arbeitgeber lassen Ihre Mitarbeiter aufgrund der Ansteckungsgefahr und Verbreitung des Coronavirus aktuell von zuhause aus arbeiten. Doch das muss kein Hindernis sein, sondern ganz im Gegenteil, es bietet allen Beteiligten ein neue Chance!

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Tipps und Regeln für effizientes Homeoffice während Corona

1. Schaffen Sie sich eine tägliche Routine

Die Arbeit im Homeoffice während der Coronakrise erfordert Selbstdisziplin, Zeitmanagement und Routine! Beginnen Sie den Alltag im Homeoffice also genauso, wie Sie es tun würden, wenn Sie außer Haus müssten. Z.B.:

  1. Bett machen
  2. Lüften
  3. Gegebenenfalls Yoga oder Frühsport
  4. Duschen und Zähneputzen
  5. Ankleiden
  6. Frühstücken

Ein gepflegter Körper und angemessene Kleidung am Arbeitsplatz sorgen für das nötige Selbstwertgefühl und Wohlbefinden. Das drückt sich unterbewusst z.B. bei Telefonaten mit Kunden oder Kollegen aus!

2. Sorgen Sie für einen sauberen und funktionierenden Arbeitsplatz

Ein unaufgeräumter Arbeitsplatz erstickt Motivation und Energie bereits im Keim. Je minimalistischer das Arbeitsumfeld, desto produktiver ist das Ergebnis.

  1. Herumliegende Gegenstände, Essen und Geschirr haben am Schreibtisch nichts verloren. Klar darf die Tasse Tee oder Kaffee nicht fehlen, aber benutze Teller und Tassen gehören in den Geschirrspüler.
  2. Sorgen Sie für frische Luft! Sauerstoffzufuhr ist wichtig, also Lüften Sie regelmäßig.
  3. Auch Schokoriegel, Gummibärchen, Chips etc. haben am Arbeitsplatz nichts zu suchen.

3. Smartphone weg vom Schreibtisch

Das Gehirn arbeitet am effektivsten, wenn wir seriell arbeiten. Verbannen Sie Ihr Smartphone aus dem Zimmer! Natürlich müssen Sie für den Arbeitgeber (nicht 24/7) erreichbar sein, d.h. aber nicht, dass Sie das Smartphone permanent neben sich liegen haben müssen. Zu groß ist die Ablenkungsgefahr. Schalten Sie WattsApp und andere Nachrichtendienste auf lautlos. Das Abschalten von Benachrichtigungen gilt bis auf die Arbeitsemails auch für Macbook, Rechner, Notebook etc.

4.Halten Sie auch im Homeoffice während Corona Ihre Pausenzeiten ein

Nehmen Sie sich die Zeit für Pausen! Sowohl Körper als auch Geist benötigen regelmäßig kurze Regenerationsphasen. Tanken Sie frische Luft, sehen Sie bewusst in die Ferne (Augenlockerungsübungen), sorgen Sie für Bewegung. Ein kurzes Schreibtischyogaworkout bewirkt oftmals Wunder. Danach lässt es sich wieder aktiv, frisch und motiviert in die Arbeit starten.

5. Trennen Sie Arbeit und Freizeit

Richten Sie sich Ihren persönlichen Arbeitsbereich ein. Bedenken Sie, dass dieser für die nächsten Wochen quasi Ihr Büro ersetzt. Trennen Sie diesen also strikt von Ihrer Comfort-Zone, sprich Bett, Sofa, Badewanne, Teppich…was auch immer. Kommen Sie auch „mental“ in der Arbeit an!

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Homeoffice im Bett? Auf Dauer keine optimale Lösung!

6. Sitzen Sie richtig

Wie wichtig richtiges Sitzen ist, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Darüber werden inzwischen ganze Ratgeber und Sachbücher geschrieben. Die richtige Hardware, also Monitor, Rechner oder Laptop, sind dabei genauso wichtig wie Sitzhaltung und der Bürostuhl. Wer acht Stunden am Tag falsch und noch dazu auf einem schlechten Stuhl sitzt, bekommt irgendwann starke Rücken- Nacken- und oder Schulterprobleme! Stehen Sie ausreichend. Mehr dazu finden Sie in unseren weiterführenden Artikeln:

Wie sollte man am Arbeitsplatz sitzen?

7. Facebook, Instagram und YouTube aus

Nur mal kurz den Status checken, und dann trotzdem wieder in der Timeline anderer hängenbleiben? Ganz schnell ist wertvolle Arbeitszeit verschwunden, die es dann hintenraus wieder aufzuholen gilt. Natürlich sind die aktuellen Mitteilungen des Robert-Koch-Instituts oder aus dem Innenministerium wichtig, aber Sie verpassen nichts, wenn Sie sich gebündelt über diverse Newsplattformen informieren.

8. Bewegen Sie sich ausreichend

Viele unserer Stoffwechselprozesse sind davon abhängig, dass wir uns bewegen. Leider sieht die Realität heute anders aus. Lesen Sie dazu bitte folgenden Artikel, der verdeutlicht, welch negativen Einfluss Bewegungsmangel auf Körper, Geist und Immunsystem hat:

Bewegungsmangel: Darum macht uns Sitzen krank

9. Aufschieben vermeiden: Seien Sie sich selbst ehrlich gegenüber

Finden Sie heraus, wann Sie am produktivsten sind. Keiner zwingt Sie zum 9 to 5 Job. Aber versuchen Sie, so effektiv und effizient wie möglich zu arbeiten. Schieben Sie die Aufgaben nicht vor sich her, und haben Sie keine Angst zu scheitern. Zusätzlicher Stress und Unzufriedenheit wären das Resultat.

Sie werden erstaunt sein, was man im Homeoffice während Corona alles wegarbeitet, solange man konzentriert bei der Sache bleibt. Wer allerdings mit einem schlechten Gewissen ins Bett geht, dem ist damit nicht geholfen. Ein ruhiger und erholsamer Schlaf ist gerade in Hinsicht auf ein gesundes Immunsystem und Regeneration, vor allem während Corona, sehr wichtig!

10. Homeoffice als Chance

Aufgrund von Corona, müssen Unternehmen jetzt gezwungenermaßen lernen umzudenken und umzustrukturieren. Bisher herrscht bei uns im Land die Präsenzkultur, d.h. „wer nicht da ist, arbeitet auch nicht!“. Dabei gibt es bereits Studien die beweisen, wie produktiv die Arbeit im Homeoffice sein kann. Und ganz ehrlich, eine Telefon- oder Videokonferenz ist heutzutage keine technische Hürde mehr.

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