DMSO: Das neue Mittel gegen Sportverletzungen

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Dimethylsulfoxid. Das klingt nach Chemieunterricht. Und vielleicht hatte der ein oder andere damals in der Schule tatsächlich mit Dimethylsulfoxid zu tun. Schließlich handelt es sich dabei um eine organische Schwefelverbindung. Bekannt ist sie vor allem unter dem Kürzel DMSO. Doch haben nicht nur Chemiker mit DMSO zu tun. Die Substanz ist überraschend vielseitig und gewinnt in der Medizin zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Sportler sollten sich den Begriff DMSO gut merken.

Dimethylsulfoxid steckt in vielen Dingen

Aber was ist DMSO nun genau und wo findet man es? DMSO kommt als organische Substanz in der Natur und sogar in uns Menschen vor. Jegliches pflanzliche Material maritimen Ursprungs (also im Wasser) enthält Spuren von Dimethylsulfoxid. Das gilt zum Beispiel für Plankton. Plankton gibt kontinuierlich das Gas DMS in die Atmosphäre ab. Dort oxidiert es und fällt als Dimethylsulfoxid zusammen mit dem Regen wieder zurück auf die Erdoberfläche. Daher nehmen Pflanzen Dimethylsulfoxid über ihre Wurzeln auf, sodass es in unsere Lebensmittel gelangt. In vergleichsweise hohen Konzentrationen findet sich DMSO in Holz. Es kann aber auch künstlich im Labor erzeugt werden. Im menschlichen Organismus ist Dimethylsulfoxid in winzigen Mengen vorhanden. In einem Milliliter Blut finden sich 40 Nanogramm DMSO, also 40 Milliardstel Gramm. Fünf bis zehn Milligramm Dimethylsulfoxid scheidet der Mensch täglich über den Urin aus.

Über die Haut hinein in den menschlichen Organismus

Tatsächlich verwendet man DMSO heute häufig, um Stoffe wie PVC und Acryl aufzulösen. Außerdem eignet sich die Schwefelverbindung sehr gut zum Entfernen von Lacken und Farben. Unverdünnt ist es im medizinischen Sinne daher nicht anwendbar. Als Reinsubstanz ist es brennbar und reizt die menschlichen Schleimhäute. Es muss daher zunächst mit Wasser verdünnt werden. Gemische mit einer Konzentration von zehn bis 15 Prozent gelten als unbedenklich. Interessant an der Schwefelverbindung ist, dass sein Schmelzpunkt bei etwa 18 Grad Celsius liegt. Das bedeutet, dass es bei niedrigeren Temperaturen als festes Material vorliegt und sich nicht mit Wasser vermischen lässt. Ideal lässt sich Dimethylsulfoxid ab einer Temperatur von circa 20 Grad mit Wasser vermengen.

Eine besondere Eigenschaft von Dimethylsulfoxid ist, dass der Mensch es sehr leicht über die Haut aufnehmen kann. Im Zusammenspiel mit anderen Substanzen verbessert DMSO deren Aufnahme. Sie dringen besser ein, wirken schneller und effektiver.

Die wichtigsten Eigenschaften von DMSO im medizinischen Sinne:

  • Als lokales Schmerzmittel wirkt es entzündungshemmend und begrenzt die Leitfähigkeit sensibler Nervenfasern.
  • Es hemmt das Wachstum von Bakterien.
  • Es wirkt beruhigend auf angeschwollene Körperstellen, beispielsweise am Knie.
  • Es erweitert die Gefäße.
  • Es dient zur Ausschwemmung von Wasser aus dem Körper, zum Beispiel bei Ödemen.

Mit Dimethylsulfoxid-Cremes Verstauchungen und Zerrungen behandeln

DMSO ist als Reinsubstanz in Flaschen erhältlich, sodass man es daheim selbst mit Wasser vermengen kann. Es gibt aber auch Gels mit Aloe-vera-Extrakt und Cremes, denen verschiedene Kräuter (Johanniskraut, Weihrauch, Rosmarin etc.) beigemischt sind. Eingesetzt wird DMSO vor allen Dingen bei Arthritis, Arthrose, Druckgeschwüren, Gürtelrose und Sportverletzungen. Beim Fußball oder Joggen passiert es schnell, das man falsch auftritt oder mit jemandem zusammenstößt – und schon schmerzt es. Daraus resultierende Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen lassen sich ideal mit Dimethylsulfoxid verarzten. Auch bei der Behandlung von Warzen, Narben und Wunden ist die Verwendung von Dimethylsulfoxid ratsam. Es lässt sich leicht auftragen und entfaltet schnell seine Wirkung. Wichtig ist, dass die betroffene Hautstelle vor dem Auftragen sauber und trocken ist. Eventuelle Reste der Substanz wischt man nach dem Einwirken einfach mit einem Baumwolltuch ab.

 

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Niklas Nowak

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