FCA: Thurk will nicht vor Gericht ziehen

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Augsburg (SID) – Die Auseinandersetzung zwischen Profi Michael Thurk und dem Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg wird vorerst nicht vor Gericht weitergeführt. „Ich bin von dem Gedanken abgewichen und habe gesagt, ich werde den Verein nicht verklagen, weil es nur dem Verein schadet“, sagte Thurk am Mittwochmorgen dem Augsburger Radio-Sender Fantasy. Thurks Berater Klaus Gerster bestätigte dem SID, dass eine juristische Auseinandersetzung zwischen seinem Klienten und dem Klub „ausgeschlossen“ sei.

Thurk hatte am Dienstag in einem Gespräch mit demselben Sender noch betont, ihm sei bei der Abholung seiner Freistellungspapiere mitgeteilt worden, „dass ich kein Mannschaftstraining mehr bekomme. Wenn ich das haben möchte, muss ich das über das Arbeitsgericht einklagen. Das muss ich jetzt tun, man lässt mir keine andere Wahl.“ Von dieser Aussage distanzierte sich Thurk nun. Er wolle die „schöne Zeit“, die er beim FCA gehabt habe, „nicht kaputtmachen“ mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht. 

Gerster sucht für seinen 35 Jahre alten Klienten weiter nach einem Klub, bei dem sich der Angreifer fit halten kann. Thurk hofft indes noch auf eine zweite Chance bei den Schwaben, wo er noch bis 2012 unter Vertrag steht.

Der FCA hat unterdessen die Gründe für die Ausbootung Thurks konkretisiert. In einem Brief an die Fanklubs des Vereins heißt es, dass es bereits in der Vergangenheit immer wieder Meinungsverschiedenheiten zwischen Thurk und den jeweiligen Trainern gegeben habe. Thurk wies diese Anschuldigung zurück.

„Es gab genau zwei Meinungsverschiedenheiten. Eine war mit Holger Fach, eine war mit Jos Luhukay – die war im Dezember, und die war auch ganz schnell wieder ausgeräumt, und alles war wieder in Ordnung“, sagte Thurk. Der Stürmer erhält eigenen Aussagen zufolge Unterstützung von seinen Kollegen. Einige, so betonte er, „rufen an und können das nicht verstehen und sagen, sie hätten mich gerne dabei“. An einen Vereinswechsel will Thurk nicht denken. „Wenn der 31. August vorbei ist werde ich immer noch hier sein“, sagte er.

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