Zahnverletzungen

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Zahnverletzungen sind Notfälle und verursachen neben den körperlichen Folgen auch oft psychologische Probleme, weil sie normalerweise die direkt sichtbaren Vorderzähne betreffen. Außerdem scheinen sie besonders häufig bei Athleten aufzutreten – laut John Banky sollen hier fast 40 % aller sportbedingten Verletzungen die Zähne betreffen.(1)

Aber selbst diese Statistik unterschätzt wahrscheinlich die Verbreitung sportbedingter Zahnverletzungen. Denn oftmals wird über diese gar nicht berichtet(2), weil sie tendenziell außerhalb der Zahnarztpraxis-Sprechstunden auftreten(3) und häufig in Verbindung mit anderen, ernsthafteren Verletzungen (wie Gehirnerschütterungen, Schnitte der Kopfhaut und des Gesichts, oder Brüche von Gesichtsknochen) geschehen.(4-9)

Das Risiko für Zahnverletzung ist bei Kollisions- und Kontaktsportarten besonders hoch. Sportarten mit hohen Geschwindigkeiten und hohem Aufprall (wie Alpin-Skifahren, Boxen und Kampfsportarten) führen tendenziell zu mehr Gesichtsknochenbrüchen, während diejenigen mit langsamen Geschwindigkeiten und niedrigem Aufprall (wie Basketball, Rugby und American Football) eher mit Zahnverletzungen einhergehen.(10)

Weil die Teilnehmer an Kontaktsportarten zahlenmäßig ansteigen, werden auch traumatische Unfälle mit Zahnverletzungen immer mehr.(11) Und die schlechte Nachricht ist, dass Zahnverletzungen auch Athleten betreffen können, die sich verantwortlich verhalten, indem sie den empfohlenen Mundschutz tragen.(12-13)

Genauso beunruhigend ist die Tatsache, dass, obwohl Zahnverletzungen seit vielen Jahren als Berufsrisiko für Sportler und Sportlerinnen bekannt sind, ihre direkte Behandlung „auf dem Platz‘ dürftig bleibt.(14) Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass den Lehrern, Ersthelfern und anderem Sportmanagement-Personal kein geeignetes Training zur Verfügung steht und dass die bestehenden Erste-Hilfe-Kästen unangemessen sind.

Umgang mit Zahnverletzungen

Weil Zahnverletzungen normalerweise Teil einer vielfältigen Verletzung sind, werden sie oft nicht bemerkt oder zum Zeitpunkt des Unfalls ignoriert. Aber diese Verletzungsart ist nichts Geringes und erfordert eine sofortige Behandlung, wenn sie nicht zu weiteren Problemen führen soll.

Es sollte selbstverständlich sein, dass jeder mit verletzten Zähnen so bald wie möglich von einem Zahnarzt untersucht werden sollte. Aber in der Zwischenzeit kann am Unfallort viel getan werden, um sofortige Versorgung zu leisten und das Risiko langfristiger Komplikationen zu reduzieren.

Der erste Punkt ist, dass Athleten mit irgendeiner Verletzung an Kopf, Gesicht oder Mund nicht auf das Feld zurückkehren sollten, bevor das volle Ausmaß des Schadens ermittelt worden ist. Kopf, Gesicht und Mund haben eine reiche Blutversorgung, was zu ausgiebigem Bluten nach einer Verletzung führt. Und Sorgen über durch Blut übertragene Infektionen verbieten es Athleten jetzt, mit einer unkontrolliert blutenden Wunde oder blutverschmierter Kleidung auf dem Sportfeld zu bleiben.

Obwohl Verletzungen an Lippen und Wangen tendenziell reichlich bluten, heilen sie aufgrund der ausgezeichneten Blutversorgung im Gesicht auch schnell. Allerdings gehen solche Verletzungen oft mit gelockerten, abgeplatzten oder gebrochenen Zähnen einher, die eine Behandlung brauchen, wie im Folgenden vorgeschlagen:

Lockere Zähne

Das sind Zähne, die sich übermäßig bewegen, während sie an ihrer korrekten Position im Mund bleiben. Die geeigneten Maßnahmen sind:

  • den betroffenen Zahn am Platz zu halten.
  • den beweglichen an einen gesunden Nachbarzahn zu schienen. Steife Aluminiumfolie ist zwar verfügbar, aber schwierig im Einsatz. Das Schienmaterial, das im Zahn-Notfallset „Dentist in a Box“ mitgeliefert wird, ist einfacher im Gebrauch(siehe Tabelle 1, unten, für Details darüber und über andere Zahn-Notfallsets).
  • zahnärztliche Hilfe aufzusuchen.
     

 

Tabelle 1: Vergleich von Zahn-Notfallsets

 

Dentist In A Box

Dentanurse

Save-A-Tooth

Website für mehr Informationen

dentistinabox.com.au

dentanurse.com

save-a-tooth.com

Instruktionen mit dem Set mitgeliefert

ja

ja

ja

Kann verwendet werden, um verlorene Füllung(en) zu ersetzen

ja

ja

nein

Material erfordert Mischen vor dem Gebrauch

nein

ja

nicht zutreffend

Liefert Lagermöglichkeit für ausgeschlagene Zähne

ja

nein

ja

Kann zum Schienen lockerer Zähne verwendet werden

ja

nein

nein

Herkunftsland

Australien

Großbritannien

USA

 

Abgeplatzte oder gebrochene Zähne

Bedecken Sie den exponierten Zahnbereich, dessen Zahnoberfläche gegenüber eines Temperaturwechsels oder Luftzugs sehr sensibel sein kann.

Gehen Sie sorgfältig vor, um alle abgeplatzten Zahnfragmente zu finden und zu sammeln; ansonsten ist eventuell eine Röntgenuntersuchung nötig, um die Möglichkeit auszuschließen, dass Bruchstücke in den Lungen oder der Luftröhre hängengeblieben sind.

Bruchstücke können vorübergehend, aber sicher wieder befestigt werden, indem Sie das Schienmaterial verwenden, das bei Dentist in a Box geliefert wird, um den exponierten Zahnbereich abzudecken. Wenn das nicht möglich ist, stellen Sie sicher, dass Sie sie aufbewahren und an den Zahnarzt weitergeben.

Abgeplatzte Backenzähne können mit dem provisorischen Füllmaterial behandelt werden, das nicht gemischt werden muss und bei Dentist in a Box mitgeliefert wird.

Ausgeschlagene/Abgerissene Zähne

Ein permanenter Zahn, der ganz aus dem Mund geschlagen worden ist, erfordert schnellste und effektive Behandlung und sollte idealerweise wieder in seine Fassung eingesetzt werden. Das kann jeder machen: detaillierte Ratschläge siehe Tabelle 2 unten.(15,16)

Tabelle 2: Wie man mit ausgeschlagenen Zähnen umgeht

Was Sie nicht tun sollten:

  • In Panik geraten
  • Den gelben Teil (die Wurzel) des Zahnes stören
  • Niemals den Zahn mit Wasser ausspülen!
  • Was Sie tun sollten:

  • Ruhig bleiben
  • Handschuhe tragen, um sich vor durch Blut übertragenen Infektionen zu schützen
  • Den Zahn so schnell wie möglich finden und alle Bruchstücke sammeln und sichern, um sie dem Zahnarzt zu zeigen
  • Den Zahn jederzeit nur am weißen Teil (Krone) anfassen
  • Sofort den Zahn wieder in seine Fassung einsetzen, indem Sie die anderen Zähne als Unterstützung benutzen
  • Alle lockeren Zähne immobilisieren, indem Sie das Schienmaterial aus Dentist in a Box verwenden
  • So schnell wie möglich zahnärztliche Hilfe aufsuchen
  •  

    Wenn Sie den Zahn nicht sofort wieder in seine Fassung einsetzen können, transportieren Sie den Patienten sofort zu einem Zahnarzt, wobei der Zahn vollständig in isotonischer Salzlösung (aus Dentist in a Box) eingetaucht ist. Um beste Ergebnisse zu erzielen, sollte der Zahn innerhalb 20 Minuten nach der Verletzung wieder eingesetzt werden.

     

    Forschungen haben gezeigt, dass eine sofortige Versorgung nach der Verletzung eine Chance von 85 – 97 % bietet, dass der Zahn überlebt. Die Erfolgschancen sind 5 Minuten nach der Verletzung auf 84 % reduziert, 5 – 20 Minutan nach der Verletzung auf 8 – 66 % und nach mehr als 20 Minuten auf 3 – 21 %. Daraus wird klar, dass eine minimale Zeitspanne zwischen der Verletzung und der Erstversorgung sehr wichtig ist, um die besten langfristigen Ergebnisse zu erzielen.

    Schnelle Versorgung verbessert nicht nur die Chancen auf ein Überleben des Zahns, sondern vermindert auch das Risiko von Komplikationen nach der Verletzung und somit die Gesamtkosten der zahnärztlichen Behandlung.

    Gehirnerschütterung

    Sie tritt oft zusammen mit Zahnverletzungen auf, und eine kürzlich veröffentlichte Studie schlug vor, dass man den Verdacht auf Gehirnerschütterung haben sollte, wenn Zahnverletzungen vorliegen, und umgekehrt.(9)

    Langfristige Probleme

    Oft ist das volle Ausmaß der Schäden an Zähnen und deren Umgebung nach einer Verletzung nicht unmittelbar sichtbar. Aus diesem Grund empfiehlt die International Association of Dental Traumatology, dass Menschen mit Zahnverletzungen in regelmäßigen Zeitabständen bis zu 5 Jahre lang untersucht werden sollten.

    Anzeichen und Symptome dafür, dass weitere Untersuchungen und mögliche Behandlungen nötig sind, sind folgende:

    • ein geschwollenes Gesicht
    • geschwollenes Zahnfleisch um den Zahn herum
    • extreme Sensibilität des Zahns gegen Temperatur
    • ein Pickel auf dem Zahnfleisch, aus dem gelegentlich Ausfluß kommt (der Pickel kann verschwinden und dann nach einer Zeit wieder auftauchen)
    • Änderung (Grauwerden/Verdunklung) der Zahnfarbe
    • Schmerzen beim Kauen und/oder Beißen
    • schmerzhafte oder eingeschränkte Bewegungen des Kiefers.
       

    Solche Symptome können verursacht sein durch:

    • eine gebrochene/abgeplatzte Zahnkrone
    • eine gebrochene/abgeplatzte Zahnwurzel
    • Schäden am Zahnnerv
    • Verletzungen des Schläfen-Unterkiefer-Gelenks
    • einen gebrochenen Kiefer oder Wangenknochen

    Wiederherstellende Behandlung für traumatische Zahnverletzungen können langwierig, kompliziert, kostspielig und langanhaltend sein, oft werden sie in mehreren Stadien ausgeführt.(17) Und selbst nach Abschluss ist wahrscheinlich eine periodische Nachsorge erforderlich.

    Es ist wichtig herauszustellen, dass die Behandlung nicht immer erfolgreich ist und die betroffenen Zähne aufgrund fortbestehender Infektion trotzdem verloren gehen können. Wenn die Infektionsursache nicht beseitigt werden kann, wird der Knochenuntergrund um die Wurzel weggefressen, der betroffene Zahn wird locker (und möglicherweise auch seine Nachbarn), und schließlich wird der Zahnverlust unvermeidlich.

    Die lebenslangen Erhaltungskosten für Zahnverletzungen wurde von der National US Youth Task Force 1992 auf 10.000 – 15.000 $ pro verletztem Zahn geschätzt, einschließlich Erstbehandlung, weiterer Komplikationsbehandlung, Vorsorge oder Ersatz von Kronen und Wiederholungsbesuche.

    Die Risiken reduzieren

    Fehlende Vorderzähne sind eine sehr sichtbare Entstellung, die in manchen Fällen die einzige Hinterlassenschaft einer Sportkarriere sein können. Schulen und Sportorganisationen erkennen die verheerende Wirkung von Zahnverletzungen an und bemühen sich, das Risiko zu reduzieren, indem sie den Gebrauch eines Mundschutzes empfehlen.

    Damit diese allerdings effektiv sind, müssen sie regelmäßig getragen werden. Und das Problem dabei ist, dass es eine Reihe verschiedener Typen gibt, aus denen man wählen kann. Sie sind unterschiedlich komfortabel und passend und behaupten alle, angemessenen Schutz zu bieten, was zu verbreiteter Verwirrung bei den Spielern geführt hat.(12,18-23)

    Weil jüngere Spieler dazu neigen, in solchen Dingen Elitesportlern und anderen erfahreneren Sportlern nachzueifern, hat die Tatsache, dass einige von ihnen keinen Mundschutz tragen, einen voraussehbar entmutigenden Effekt.(2)

    Was macht also einen akzeptablen Mundschutz aus? Die folgenden Faktoren sind entscheidend:

    • Er sollte bequem sein, gut passen und bei einem Einschlag nicht verrutschen
    • Er sollte über den verwundbaren Bereichen eine angemessene Materialdicke (4 mm) bieten, um die Einschlagkräfte zu reduzieren(24)
    • Wenn man leicht auf den Mundschutz beißt, sollten große Bereiche seiner Beißfläche in Kontakt mit den Zähnen des anderen Kiefers sein, wodurch das Risiko eines Kieferbruchs minimiert wird.

    Nur ein kunden-angepasster Mundschutz kann der einzigartigen Anordnung und Anzahl der Zähne jedes Einzelnen entsprechen, während genügend Materialdicke sichergestellt wird, um die verwundbaren Bereiche zu schützen.

    Für einen Vergleich der wichtigsten verfügbaren Mundschutz-Typen siehe Tabelle 3 unten.

     

    Tabelle 3: Vergleich von Mundschutz-Typen

    boil & bite

    No moulding

    Kunden-angepasst

    • Relativ billig
    • Erhältlich in Sportläden / Apotheken
    • Von jüngeren Spielern (mit größtem Verletzungsrisiko) favorisiert, die Zahnklammern tragen oder noch wachsen, die ihren Mundschutz regelmäßig ersetzen müssen
    • Kein Gießen / wird im Mund gegossen
    • Passt schlecht, wird also auch schlecht toleriert
    • Beeinträchtigt Sprache, Atmen und Schlucken
    • Kann keine angemessene Dicke des Mundschutz-Materials bieten, um die verwundbaren Bereiche abzudecken
    • Mäßig teuer
    • Wird von Zahnärzten / Zahntechnikern geliefert
    • Nach Modell des Mundes gefertigt
    • Sicherer Sitz, wird also gut toleriert
    • Minimale Beeinträchtigung von Sprache, Atmen und Schlucken
    • Reduziert das Risiko einer Gehirnerschütterung
    • Genaue Kontrolle des Mundschutz-Materials, um die verwundbaren Bereiche abzudecken

     

     

    Gebrauch und Pflege des Mundschutzes

    • Teilen Sie Ihren Mundschutz nicht mit anderen. Dies ist eine genau passende Vorrichtung, die nur von ihrem Eigentümer getragen werden sollte.
    • Bewahren Sie Ihren Mundschutz nicht an Stellen auf, wo er großer Hitze ausgesetzt sein könnte (z. B. in Ihrem Auto) – das könnte ihn verbiegen.
    • Beim Gebrauch entfernen Sie den Mundschutz nach jeder Spielzeit/Halbzeit und spülen Sie ihn und Ihren Mund aus, bevor Sie ihn wieder einsetzen. Am Ende des Spiels spülen Sie Ihren Mund nochmals mit Wasser aus, waschen Sie den Mundschutz mit Seife und kaltem oder warmem (niemals heißem) Wasser, und säubern Sie ihn schließlich mit kaltem Wasser.
    • Bewahren Sie den Mundschutz in seinem Behälter auf, wenn Sie ihn nicht benutzen. Dieser sollte Luftlöcher haben, die ermöglichen, dass der Mundschutz trocken wird und die Luftzirkulation fördern und somit die Entstehung unangenehmer Gerüche verhindern.
    • Vor dem Gebrauch prüfen Sie den trockenen Mundschutz in gutem Licht auf sichtbare Risse, besonders dort, wo das Material dünn oder abgenutzt ist. Erkennen Sie alle rauen Stellen, die Spalten oder Risse anzeigen könnten, indem Sie mit Ihrem Finger über die Fläche fahren, die in Kontakt mit den Zähnen gegenüber kommt. Diese Fläche muss auch nach jedem heftigen Schlag auf Mund oder Kiefer auf Schäden geprüft werden.

    Denken Sie daran, dass kein Mundschutz ewig hält. Beim Gebrauch kann die Beißfläche jedes Mundschutzes eingeebnet werden, sich abnutzen oder an den Beißkanten der Vorderzähne gefährlich dünn werden, wodurch der Spieler beim Gebrauch durch den Mundschutz beißen kann.

    Ein beschädigter oder abgenutzter Mundschutz bietet – ausser einem (falschen) Gefühl der Sicherheit – keinen Schutz. Also stellen Sie sicher, dass Sie Ihren vor jeder Spielsaison und zu jeder anderen Zeit, wenn Sie Grund zur Sorge haben, von einem Zahnarzt prüfen lassen.

    Denken Sie schließlich daran, dass es leichter und billiger ist, einen Mundschutz zu ersetzen, als einen verlorenen Zahn!
     

    John Banky BDSc (Melb), LDS (Vic) ist Zahnarzt mit Spezialgebiet Zahntrauma. Er arbeitet in Melbourne, Australien.
     

    Quellenangaben:

  • Endodontics & Dental Traumatology 1990; 6:208
  • Dental Traumatology 2003; 19:193-203
  • Australian Dental Journal 2000; 45:2-9
  • Journal of Science & Medicine in Sport 1999; 2:20-29
  • Journal of The American Dental association 1996; 127:812-815
  • Journal of the American Dental Association 1964; 69:273-281
  • Journal of the American Dental Association 1967; 74:735-740
  • British Journal of Sports Medicine 1985; 19:34-36
  • Journal of Science & Medicine in Sport 2004; 7:400-404
  • General Dentistry 2002; 50:274-279
  • Dental Traumatology 2002; 18:144-147
  • Endodontics & Dental Traumatology 1996; 12:277-285
  • Australian & New Zealand Journal of Public Health 1996; 20:630-639
  • Dental Traumatology 2002; 18:1-11
  • Endodontics & Dental Traumatology 1995; 11:51-89
  • Endodontics & Dental Traumatology 2004; 20:192-211
  • Paediatric Dentistry 2004; 26:251-255
  • British Journal of Sports Medicine 1991; 25:227-231
  • Endodontics & Dental Traumatology 1993; 9:19-24
  • International Journal of Paediatric Dentistry 2001; 11:396-404
  • General Dentistry 2001; 4:402-406
  • Medicine & Science in Sports & Exercise 2002; 34:942-947
  • Endodontics & Dental Traumatology 2004; 20:150-156
  • Dental Traumatology 2002; 18:24-27
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