Wird die Bedeutung des Trinkens während Belastungen überschätzt?

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Eine Studie über die Notwendigkeit einer besonderen Flüssigkeitszufuhr/Hydration während der sportlichen Belastung in Training und Wettkampf

Im Fokus der Diskussion um das richtige Trinken steht derzeit die notwendige Flüssigkeitsmenge. Thesen, wonach bereits Flüssigkeitsverluste in Höhe von ca. 2 % des Körpergewichts leistungsmindernd seien, werden zunehmend in Frage gestellt. Gleichwohl wird nach wie vor die Flüssigkeitsaufnahme bei langdauernden Belastungen empfohlen.

In einer Studie amerikanischer Wissenschaftler wurde die Auswirkung von Flüssigkeitsaufnahme während einer 1-stündigen maximalen Anforderung auf einem Radergometer getestet.

3 Gruppen bekamen entweder kein Getränk, 1200 ml destilliertes Wasser oder 1200 ml des Sportdrinks Gatorade. Gemessen wurden die maximale Leistung, die Herzfrequenz und das subjektive Belastungsempfinden während der 1-stündigen Ergometerfahrt, sowie die Urinmenge vor und nach der Belastung.

Es konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen gemessen werden, so dass die Testergebnisse darauf hindeuten, dass bei normal hydrierten Sportlern die Flüssigkeitsaufnahme keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit hat.

 

Journal of Strength and Conditioning Research, 2001, Bd. 15 (2), S. 217–224

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