Raptor – ein Faktor des Muskelwachstums entschlüsselt

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Mit dem Protein „Raptor“ konnte ein weiterer wichtiger Baustein der Muskelhypertrophie entschlüsselt werden. Dieses Eiweiß scheint eine Schlüsselrolle im Muskelaufbau zu spielen.

Positive Auswirkungen werden vor allem im Zusammenhang mit Krankheiten erhofft, die eine massive Atrophie als Begleiterscheinung haben. Das sind in erster Linie kanzerogene Erkrankungen oder Autoimmunkrankheiten wie Aids.

Raptor scheint einen zentralen Steuermechanismus zu bilden. Dabei soll es u. a. Einfluss auf die Art der Verteilung der Muskelfasertypen während Hypertrophie-Prozessen (also dem Muskelaufbau) haben. Auch die Anzahl von Mitochondrien und die Größe von Nährstoffspeichern sind auf dieses Protein zurückzuführen.

Im Rahmen einer Untersuchung fanden die Wissenschaftler heraus, dass bestimmte Medikamente in der Therapie der genannten Erkrankungen die Aktivität des Proteins negativ beeinflussen. Dies soll die Nebenwirkungen bestimmter Medikationen auf die Muskulatur erklären können.

 

Quellenangaben

Cell 124, 10. Februar 2006.

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Trainingsworld

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