Weiter geht’s: Von Gaspé bis Quebec!

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Auch wenn Monika teilweise wenig Glück mit dem Wetter hatte, Kanada bietet doch sehr eindrückliche Erlebnisse. Mit der Fähre ging es zunächst auf die Halbinsel Gaspé und dann weiter nach Quebec.

Donnerstag, 14. August – Halbinsel Gaspé – 400 km Das war eine kurze Nach, wir sind um kurz nach 4 Uhr aufgestanden, damit wir um kurz vor 5 Uhr losfahren konnten, um die Fähre nach Trois Pistoles um 6 Uhr zu nehmen. Es war eher kühl und hat auch noch geregnet. Die Überfahrt hat 1:30 Stunden gedauert, das war sehr kurzweilig, denn „Nana“ hatte uns Muffins und Croissants zum Frühstück mitgegeben. Auf der Insel hat es weiter geregnet, aber über den Tag aufgeklart. Der erste Stopp bei Matane war kein „Brüller“, die im Reiseführer angekündigten Lachse, die die Fischtreppe hochspringen machen wohl doch grad Pause. Der nächste Stopp in La Martre hat sich eher gelohnt, der rote Leuchtturm ist sehenswert. Weiter über die Halbinsel mit Stopp am Felsen in Percé – eines der meist fotografierten Motive in Kanada. Langsam wurde es immer dunkler und von der Landschaft und dem Licht wirklich schön – obwohl es eher grau war den ganzen Tag. Für Frank gab es noch einen Stopp an einem weißen Leuchtturm, dann wurde es Zeit, nach einem Motel Ausschau zu halten. Nach knapp 400 km insgesamt waren wir doch alle recht reisemüde. Gleich beim ersten Versuch haben wir 4 Doppelzimmer mit Einzelbetten (Luxus!!) in Chandler im „Fraser Motel“ bekommen. Ich war ganz schön müde und war nicht mehr mit im Restaurant sondern habe mir mit Andreas die „Bleurets“ (Blaubeeren) mit Vanille Joghurt gemacht. Sehr lecker – dabei lief im Fernsehen „Good Will Hunting“, sehr schade, dass Robin Williams sich das Leben genommen hat. Ich bin dann ganz schnell eingeschlafen, Cordula war auch müde.

Freiwasserschwimmen im Atlantik

Freitag, 15. August – Halbinsel Gaspé Nordseite nach Quebec – 750 km Um 7:15 Uhr war Schwimmen im Atlantik angesagt – was für ein Spaß! Frank, Jojo, Dirk, Andreas und ich fanden es echt klasse, die Wellen waren recht hoch, das Wetter mild, aber eher grau und ungemütlich. Nachdem wieder noch im Motel geduscht haben wurde wieder alles in den Autos verstaut und die Karawane ist weiter gezogen. Der nächste Tim Hortons war uns – und wir haben kurz gefrühstückt und sind dann bei schönstem Dauerregen vor uns hingefahren. Erst gegen Ende der Reise, kurz vor Quebec, kam die Sonne raus. Nach kurzer Suche haben wir ein nettes Motel in Lévis gefunden, gegenüber von Quebec. Später gab es noch ein kurzer Abstecher in die Stadt zum Essen – das war sehr lecker – es gab eine Riesenportion Essen für 8-12 Personen mit Pasta, Hamburgern, Pute, Pommes, Salat und Nudeln. Noch ein kurzer Absacker im Motel und alle sind ab ins Bett.

Regen: Ein paar Dinge für die DSV Masters erledigen 

Samstag, 16. August – Lévis – Québec – Stadt und Feuerwerk Grau und Dauerregen, sehr deprimierend! Nach dem Frühstück im Diner nebendran ging es mit der Fähre nach Québec. Blöderweise habe ich den Zimmerschlüssel verbummelt – und ich wusste nicht, ob ich ihn verloren hatte. Das hat mich ein bisschen irritiert, aber ich hatte dann irgendwann das Gefühl, dass er im Motel im Bad liegen müsste – da hat ihn das Zimmermädchen auch gefunden. Wir habe uns bei Regen und Regenschauern die Stadt angeschaut, die echt sehenswert ist. Viele schöne „alte“ und gut erhaltene und restaurierte Häuser und viel Kunst. Schade nur, dass das Wetter so grau war. Nachmittags sind wir wieder mit der Fähre zurück und ich bin mit Andreas im Motel geblieben, ich musste noch ein paar DSV-Masters-Sachen machen und Andreas wollte lesen. Wir sind dann später was essen gegangen, der Rest der Gang war anderweitig unterwegs. Um 22 Uhr war Feuerwerk auf dem St. Lorenz Strom – leider im Dauerregen, aber trotzdem sehr lange (fast 25 Minuten) und mit wirklich außergewöhnlich schönen Raketen. Der Logenplatz am Kreuz von Lévis war zufällig und richtig gut von uns gewählt, ein beeindruckendes Erlebnis. Morgen geht es weiter nach Ontario, dann verlassen wir die Provinz Quebec.

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