Rundfahrt nach der Schwimm WM

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Nach der Teilnahme an der FINA Masters Schwimm WM begibt sich Monika noch auf eine Rundtour durch Kanada. Es geht zunächst auf die Route Balaine und dann entlang dem St. Lorenz Strom. 

Montag, 11. August – Wal-Tag – auf der Route Balaine Die Morgencrew bestand nur aus Cordula und Andreas, Bianca konnte wohl nicht über Frank klettern, die Anordnung der Betten war nicht optimal ! In Les Bergeronnes haben wir Unterkunft mit Frühstück – also sind wir um 7:30 Uhr nach nebenan zum Frühstück gezogen. Die Dame des Hauses habe ich „Nana“ getauft, sie hat eine ähnliche Brille wie Nana Mouscouri trägt – und sie liebt französische Chansons. Daniel, ihr Mann, hat andere Aufgaben, er ist für die Finanzen und die Küche zuständig. Wir waren sehr positiv überrascht, denn wir bekamen ein richtig gutes Frühstück serviert: Frischen Obstsalat, Joghurt, selbstgebackene Cranberry-Orange Muffins, selbst gebackenes Pain Chocolat und Croissants. Dazu selbstgemachte Blaubeermarmelade und Pancakes! Nach dem leckeren Frühstück sind wir zum Wale beobachten in das Centre d`Intergretation d’Observation du Cap-de-Bon-Désir (Parc national du Fjord-du-Saguenay) gefahren. Dort gab es ein kleines Museum, einen Leuchtturm und sehr nette Guides, die über die Wale und das Meer einiges zu erzählen hatten. Ich habe zwar viel verstanden, (alles auf Französisch) aber leider nicht alles. Aber je länger wir hier sind, desto mehr verstehe ich! Bei schönstem Sonnenschein haben wir in der Ferne einige Wale gesehen, das war sehr nett. Nach tanken, einkaufen und einem kurzem Mittagessen ging es weiter, um auf einem Boot Wale zu beobachten. Nach der sehr witzigen Einkleidung in dicke, rote Overalls mit Mütze und Handschuhen ging es per gelbem Schulbus zum Hafen. Von dort in das kleine Boot, wo es mit ganz schön Speed an der Küste entlang ging, das hat mir einen Riesenspaß gemacht. Dann konnten wir wirklich viele Wale beobachten, das war sehr spannend und ein beeindruckender Ausflug. Später haben wir uns noch Toudassec angeschaut, das Städtchen erinnert mich vom Flair ein bisschen an die englischen Seebäder. Nach einem Rundgang waren wir noch etwas essen und sind dann zurück ins Haus, damit die Kids schlafen können.

Apfelgelee und Pancakes zum Frühstück

Dienstag, 12. August – Ausflug Richtung Osten entlang dem St. Lorenz Strom – 400 km Nach dem wieder sehr guten Frühstück um 7:30 Uhr mit Apfelgelee, Pancakes und Muffins sind wir in die Autos. Ziel war, am St. Lorenz Strom in Richtung Westen entlangzufahren. Wir sind mit Zwischenstopp in Forestville bis Baie Comeau gekommen und wollten dort die Stadt und den Staudamm besichtigen, was aber es aber beides gar nicht gab! Hungrig sind wir dann zu Subway und später zu Tim Hortons und waren dann wieder satt, glücklich und zufrieden. Wir sind den gleichen Weg wieder zurück mit ein paar Stopps an schönen Punkten. Auf dem Hinweg war Ebbe, das sah auch schon schön aus , aber später war Flut, das war viel imposanter und schöner. Insgesamt sind wir fast 400 km gefahren, ich war ganzschön kaputt. Ich wollte noch mit Andreas und Tobias zur örtlichen Bäckerei, also haben wir noch einen kleinen Spaziergang dorthin gemacht und waren noch kurz am Strand. Andreas ist von dem Mücken fast aufgefressen worden, wir sind zügig zurück und haben uns einen gemütlichen Abend im Haus gemacht.

Autofahrer-Tag und Bärensuche

Mittwoch, 13. August –Route du Fjord – 300 km Heute wieder ein Autofahr-Tag für einen Teil der Gruppe. Mit Cordula, Tobias, Dirk und Fokko bin ich diesmal mit der Fähre von Toudassec nach Baie Ste Cathrine und weiter am St. Lorenz Strom bis St. Simenon und dann Richtung Chicoutimi (Chimichanga von uns genannt) entlang gefahren, das Ganze mit ein paar Zwischenstopps. Dann sind wir an der Nordseite des Fjords wieder zurück. Auch hier mit einigen netten Stopps. Insgesamt waren es wieder fast 300 km – und ich war ganz schön kaputt. Später hatten wir uns zum Schwarzbären-Beobachten angemeldet und waren ganz gespannt. Wir wurden aufgefordert, mit dem Auto zu einem Parkplatz zu fahren, dann ganz leise die Autos zu verlassen und abzuschließen und dann in eine Hütte zu gehen, die dann verschlossen wird. Außen herum ist ein elektrischer Zaun, damit die Bären nichts tun können. Dann wurde ca. 150 Meter von uns entfernt Fleisch für die Bären ausgelegt. In der Hütte sollte es still sein, keine Geräusche und keine Gespräche, das war gar nicht so einfach, 2 Stunden still zu sitzen und still zu sein. Leider fing es dann sogar auch noch an zu regnen und es wurde sehr kühl – und wir haben keinen einzigen Bären gesehen! Aber es war ein beeindruckendes Erlebnis dort zu sitzen und den Wald zu beobachten, immer hin haben wir Krähen und einen Geier beobachten können. Durchgefroren kamen wir wieder nach Hause und sind früh ins Bett.

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Über den Autor

Monika Sturm-Constantin

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