Chinesische Ernährung für Sportler

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Was zeichnet die chinesische Ernährung gegenüber der europäischen aus? Bietet sie ernährungstechnische Vorteile für Sportler und wenn ja, wie sehen diese aus? Erfahren Sie Interessantes über die chinesischen Lebens- und Ernährungsweise und darüber, was Sie sich abschauen oder auch weglassen können.

Wenn man durch einen typischen Supermarkt schlendert, ist man oft schon durch die reine Vielfalt der angebotenen Produkte beeindruckt. Machen wir uns jedoch schuldig das Gesamtbild zu übersehen? Rund um die Erdkugel konsumieren Milliarden von Menschen ein Nahrungsspektrum, das eine breite Anzahl nicht vertrauter Nahrungsmittel enthält und das sich radikal von dem des reichen Westens unterscheidet. Aber dies scheint keine Beschränkung für die athletische Leistung zu sein – sehen Sie sich den Medaillenfang Chinas bei den Olympischen Spielen an! Können westliche Athleten also von ihren Zeitgenossen etwas lernen? Und hat die westliche Ernährungspraxis Athleten im Osten beeinflusst?

Die meisten Chinesen leben noch auf Bauernhöfen in ländlichen Dörfern, in denen sie viel ihrer eigenen Nahrung anbauen und sehr begrenzten Zugang zu Geschäften und Supermärkten, verarbeiteten Nahrungsmitteln und Kältetechnik haben. Getreide, besonders Reis, ist der Hauptbestandteil der ländlichen Ernährung, und Haushalte bauen viel davon selbst an. So verbrauchten 1999 ländliche chinesische Haushalte im Durchschnitt 247 kg Getreide pro Person, wovon sie nur 42 kg einkauften! Der Kauf verderblicher Nahrungsmittel in den ländlichen Gebieten wird durch fehlende Kältetechnik begrenzt; und im Jahr 2000 besaßen nur 12 % der ländlichen Haushalte einen Kühlschrank.

Die typische chinesische ländliche Ernährung ist folglich tendenziell viel reicher an Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie weniger fetthaltig als die westliche Ernährung. Am Morgen beginnen die Leute den Tag hauptsächlich mit Hafer- oder Hirsebrei. Sojabohnenmilch, gesalzenes Gemüse, Eier (gekocht oder gebraten), frittierte Teigwaren und Kuchen werden auch häufig zum Frühstück verzehrt. Mittag- und Abendessen enthalten gedämpften Reis und gekochte Nudeln als Hauptnahrungsmittel, begleitet von Gemüse und geringen Proteinmengen, wie Eiern, Huhn, Fisch und Fleisch. Die Gerichte werden normalerweise in der Pfanne zubereitet, mit Salz, Sojasoße oder etwas Zucker.

 

Effekte der Verstädterung

In den Städten ist jedoch alles ganz anders. Wenn Leute in die (Groß-)Städte ziehen, neigen sie dazu, mehr Fleisch, verarbeitete Nahrungsmittel und Restaurantmahlzeiten und weniger Getreide zu sich zu nehmen. Die Zahlen, die im Jahr 2000 zusammengestellt wurden, zeigten, dass der durchschnittliche chinesische Stadtbewohner 40 % mehr rotes Fleisch, 300 % mehr Fisch und 250 % mehr Eier und viel wahrscheinlicher verarbeitete Nahrungsmittel konsumiert als seine ländlichen Pendants – was zu einer weit mehr „verwestlichten“ Essweise führt.

China durchläuft im Moment einen schnellen Prozess der Verstädterung, was wahrscheinlich diese Tendenz in Richtung einer westlichen Ernährungsweise beschleunigt. Im Jahr 2000 lebten nur 36 % der Bevölkerung in den Städten und Großstädten, eine Verstädterungsrate, die einige 10 Prozentpunkte unterhalb des Weltdurchschnitts liegt und niedriger als die Rate in vielen anderen Ländern auf ähnlichem Entwicklungsniveau ist. Die Politiker Chinas jedoch legen eine hohe Priorität auf Verstädterung, sodass Analytiker bis zum Jahr 2020 einen Landflucht bedingten Anstieg des genannten Anteils auf 50 % prognostizieren – eine Zunahme von 270 Millionen!

Niemand, der Zeuge der Olympischen Spiele in Athen war, kann daran zweifeln, dass chinesische Athleten eine Macht sind, mit der gerechnet werden muss. Und, da die nächsten Spiele auf heimischem Boden in Peking stattfinden, besteht die reale Möglichkeit, dass China an der Spitze der Medaillentabelle steht. Jedoch kämpfen die chinesischen Behörden noch darum, die weitverbreitete Annahme zu überwinden, dass Drogen teilweise für ihre Medaillenerfolge verantwortlich seien.

Diese Annahme stammt aus den frühen 90er Jahren, als Ma Junrens brillante Gruppe junger weiblicher Läufer den Sprung in die Weltrekordbücher schaffte. Angeblich, so behauptete Ma Junrens, sei dieser überraschende Erfolg auf die Verabreichung von Schildkrötenblut zurückzuführen. Als jedoch einige der Athleten vor den Spielen in Sydney positiv auf das verbotene blutstärkende Medikament Erythropoietin getestet wurden, hatte man eine wahrscheinliche Erklärung für die außergewöhnlichen athletischen Leistungen gefunden.

Die Annahme wurde weiter durch Chinas einst mächtige Schwimmer bekräftigt, die auch durch eine Reihe von Dopingskandalen vernichtet wurden. Als die Gruppe wieder in den Olympischen Becken Sydneys auftauchte, war nicht nur ihre Leistung mittelmäßig, sondern sie sahen auch anders aus – verschwunden waren die tief-stimmigen Frauen mit den quadratischen Kiefern und den Muskelpaketen der 90er Jahre.

Vor kurzem haben die chinesischen Behörden eine gemeinschaftliche Bemühung unternommen, den chinesischen Sport zu säubern. Und es sieht so aus, nach dem Beweis von Athen zu urteilen, als würden sie gewinnen. Aber in einer Gesellschaft, in der chinesische Medizin eine sehr große Rolle im täglichen Leben spielt, ist dies keine leichte Schlacht. In der chinesischen Kultur ist der Übergang zwischen Nahrung und Medikament fließend; viele medizinische Kräuter werden beim Kochen benutzt und viele Nahrungsmittel haben medizinische Eigenschaften, die ihnen zugewiesen werden.

Die traditionelle Medizin, basierend auf geheimen Rezepten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, ist sehr populär. Beispielsweise werden einige chinesische getrocknete Schweinefleischprodukte mit Clostebol zubereitet, was als leistungssteigernde Droge verboten ist. Und eins der populärsten Medikamente bei den chinesischen Athleten ist, „Dalishen Saft“ , ein populäres Allheilmittel, das auf Seehundpenissen und -hoden basiert. Andere enthalten Rhizome, Polygonati und den Ling-Zhi-Pilz.

Während die meisten westlichen Athleten jetzt darauf achten, Kräuter die aktive biologische Bestandteile beinhalten und zu einen positiven Drogentest führen können, zu vermeiden, sind viele chinesische Athleten weiterhin schlecht informiert. Eine andere Herausforderung ist der chaotische chinesische Markt, in dem Drogenpiraterie zügellos ist und auf dem jedermann Medikamente – einschließlich Steroide – rezeptfrei erwerben kann. Um die Sache noch zu verschlimmern, werden viele Drogen, besonders traditionelle Heilmittel, nicht korrekt etikettiert und so kann es geschehen, dass unwissende Konsumenten einen Wirkstoff zu zu sich nehmen, der auf der olympischen Liste als verbotene Substanz gelistet ist.

 

Die Botschaft rüberbringen

Trotz all dieser Hürden, scheint es jedoch, als ob die chinesische Sportbehörden die gewünschte Botschaft rüberbringen. Von 150 Urintests, die bei chinesischen Athleten in Athen durchgeführt wurden, war keiner positiv. David Howman, der Generaldirektor der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), sagte vor kurzem, er sei überzeugt, dass die chinesische Regierung alles in ihrer Macht stehende unternommen hat, um den Drogenmissbrauch im chinesischen Sport zu unterbinden. Und Simon Clegg, Geschäftsführer des britischen Olympischen Komitees, hat zugestimmt und behauptet, dass jede Andeutung einer Doping Annäherung des chinesischen Regimes völlig unbegründet ist.

Einige Berechnungen zeigen, dass der durchschnittliche Landbewohner Chinas etwa 650 g Getreide pro Tag konsumiert, was, im Falle von Reis, etwa 550 g Kohlenhydrate pro Tag gleichkommt: das ist weit über 2000 kcal allein an Kohlenhydraten! Sogar wenn man kleine Mengen Fleisch, Fisch, Eier usw. einbezieht, ist die gesamte Zusammensetzung der Ernährung doch überwiegend kohlenhydratisch (gewöhnlich mit mehr als 75 % des Gesamtkalorienverbrauchs berechnet), mit möglicherweise weniger als 10 % der Kalorien von Protein stammend.

Wenn diese sehr hohen Zufuhren von komplexem Kohlenhydrat und Ballaststoffen, verbunden mit sehr niedrigen Zufuhren an Fett und Zucker, betrachtet, so ist es einfach zu sehen, warum Zivilisationskrankheiten, wie Herzkranzkrankheit, im ländlichen China verhältnismäßig selten sind. Außerdem ist der hohe Kohlenhydratgehalt für solche Athleten ideal, die sich hohem Trainingsvolumen unterwerfen.

Jedoch ist diese Art der Ernährung nicht ohne Nachteile. Der sehr niedrige Meerestierkonsum in den ländlichen Gebieten, kombiniert mit niedrigem Jodgehalt des Bodens, bedeutet, dass der Kropf (vergrößerte Schilddrüse) und Jodmangelanämie häufig sind und 7.5 Millionen beziehungsweise 380 Millionen Chinesen davon betroffen sind. Die weitverbreitete Anreicherung des Salzes mit Jod ist vor kurzem durch die Regierung als Mittel zur Verringerung des Kropfvorkommens gefördert worden.

Der geringe chinesische Konsum von Protein und Milchprodukten erhöht auch die Gefahr von Eisen-, Zink- und Kalziummangel. In einer Studie, welche die Ernährungsgewohnheiten der chinesischen Gymnasiasten untersuchte, wurden diese Mängel als mögliche Gefahrengebiete gekennzeichnet.(1) Die Forscher empfahlen, dass Athleten diesen Gefahren begegnen sollten, indem sie ihren Proteinkonsum auf 1.9 g pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag erhöhen und ihren Konsum von Gemüse, Obst und Milchprodukten verstärken sollten.

 

Gefahren der westlichen Ernährung

Laut Jidi Chen, Direktor der Forschungsabteilung Sporternährung am Institut der Sport-Medizin in Peking, sind sich chinesische Athleten im Allgemeinen darüber im Klaren, dass sich ihre Ernährungsanforderungen von denen der allgemeinen Bevölkerung unterscheiden. „Chinesische Athleten essen mehr Fleisch, Früchte und Milchprodukte als die allgemeine Bevölkerung. Dies hat die Aufnahme einer Anzahl von wichtigen Nährstoffen wie Calcium, Eisen und Zink verbessert. Jedoch führt dies auch zu einem größeren Vorkommen an überschüssigem Fett- und Cholesterinkonsum und viele unserer Athleten unterschätzen die Bedeutung des Kohlenhydrats und des Flüssigkeitsersatzes.“(2) Es scheint folglich, dass in ihren Bemühungen, die Protein- und Nährstoffaufnahmen zu erhöhen, einige chinesische Athleten den allgemeinen Gefahren der westlichen Ernährungen unwissend zum Opfer fallen können!

Obgleich der Absatzmarkt für Konsumgüter im städtischen China schnell wächst, sind Sportergänzungsmittel, wie Proteinpuder, Kohlenhydratgetränke, Kreatin usw., nicht jederzeit direkt verfügbar. Stattdessen wird das Hauptgewicht noch hauptsächlich auf Nahrungsmittel, Nahrungsmittelextrakte und Kräuterheilmitteln gelegt – sehr im Einklang mit dem traditionellen Respekt für chinesische Medizin. So werden z. B. proteinreiche Nahrungsmittel wie Schildkröte, weich-schalige Schildkröte und das dunkle Hühnerfleisch für ergogenische Hilfsmittel gehalten.

Viele Athleten benutzen auch Kräuter, wie Ginseng, denen allgemein kräftigende Wirkungen, einschließlich einer Verbesserung der Widerstandskraft und des Immunsystems, zugesprochen werden. Ein anderes Ergänzungsmittel, das bei Athleten populär ist, ist ein Pilz, der als Cordyceps Sinensis bekannt ist. Es wurde in der traditionellen chinesischen Medizin jahrelang als Aphrodisiakum und Anti-Alterungsmittel verwendet – nun zeigt eine neue Untersuchung gesunder Personen auf, dass es möglicherweise das Höchstvolumen des Sauerstoffverbrauchs verbessern und diastolischen Blutdruck verringern kann.(3)

Chinas aufstrebendes Profil auf der Weltbühne des Sports verbunden mit der Entschlossenheit vergangene Drogenskandale hinter sich zu lassen bedeutet jedoch, dass die Behörden ein wachsendes Interesse an – und Kontrolle über – den Sportergänzungsmittelmarkt haben. Das Ministerium für körperliche Kultur und Sport hat jetzt verordnet, dass alle traditionellen chinesischen Medikamente auf Stimulanzien geprüft werden müssen, bevor Athleten in lokalen und nationalen Mannschaften sie verwenden können. Außerdem hat die Landessportsverwaltung vor kurzem ein wissenschaftliches Schlüsselprojekt ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, ein System an diätischen Nährstoffe zu entwickeln, das darauf ausgerichtet ist, die Erholung zu fördern und die Trainingsbelastung der Eliteathleten zu unterstützen. Dieses System wurde eingesetzt, um chinesische Athleten für die Olympischen Spiele 2004 vorzubereiten – mit offensichtlichem Erfolg. Im Hinblick auf die diesjährigen Olympischen Spiele in Peking, wird auch große Gewichtung auf die Ausbildung von Ernährungswissenschaftlern gelegt. Und gleichzeitig gibt es eine Initiative der staatlichen Medikament- und Nahrungsmittelverwaltung, die Herstellungsmethoden der Ergänzungsmittel zu verschärfen, um die Gefahr der Kontaminierung zu verringern. Erst vor kurzem wurde ein bedeutender chinesischer Ergänzungsmittelhersteller durch die Qualitätsüberwachungsbehörde am Landwirtschaftlichen Ministerium auf die Qualität seiner Calciumergänzungsmittel hin untersucht, die offensichtlich bedeutende Mengen an giftigem Wasserstoffperoxid enthielten. Dieser Fall erlangte traurige Berühmtheit, da Calciumtabletten in China ein populäres Geschenk sind!

Die neuen Regelungen und die Kontrollen der Herstellung, des Verkaufs und Gebrauchs von Sportergänzungsmitteln, kombiniert mit wachsender Verbrauchermacht in China, führen fast zweifellos dazu, dass der Sportergänzungsmittelmarkt in Zukunft wahrscheinlich weit weniger auf traditionelle chinesische Kräuter und mehr auf herkömmliche Ergänzungsmittel „westlicher Art“ bauen wird.

So wie die kulturellen und kommerziellen Verbindungen zwischen China und dem Westen weiterhin wachsen und sich zu vertiefen, würde es jedoch nicht überraschen, wenn mehr exotische traditionelle chinesischen Kräuterheilmittel an wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit hier im Westen gewinnen würden!

Angesichts der ernährungs- und sportwissenschaftlichen Ressourcen, die zur Zeit in den chinesischen Sport strömen, und der sehr großen Bevölkerung, aus der genetisch begabte ausgewählt werden können, ist es nur ein Frage der Zeit ist, bevor wir im Westen mit den Namen der chinesischen Topathleten vertraut werden. Können wir jedoch etwas von der chinesischen Erfahrung lernen?

Nun, vielleicht. Denn trotz der Tendenz in Richtung -Urbanisierung ist die chinesische Ernährung noch sehr kohlenhydratlastig, was selbstverständlich der Kraftstoff erster Wahl für Athleten sein sollte. Viele westliche Athleten würden eine Ernährung zu 70 % aus Kohlenhydraten bestehend als „sehr stark kohlenhydrathaltig“ betrachten, obgleich es nicht außergewöhnlich für unsere chinesischen Pendants ist.

Aber die Proteinzufuhr bleibt auch wichtig und die chinesische Art dieses Problem anzugehen ist, ausreichende (aber nicht übermäßige) Mengen an sehr hochwertigem und „nährstoffreichem“ Protein in die Ernährung zu integrieren. Im Gegensatz dazu neigt die westliche Methode, auf größere Mengen an weniger nährstoffreichem Protein (z. B. Hühnerfleisch aus Legebatterien) zu bauen, was nicht nur weniger Nährstoffe und gesättigte Fette enthält, sondern manchmal auch wertvolle Kohlenhydrate in der Ernährung ersetzt.

Ganz grundsätzlich, neigen die Chinesen dazu, Nahrung nicht als Kraftstoff für Training, sondern als Medium mit einer Reihe an gesundheitsfördernden und lebenserhaltenden Eigenschaften anzusehen. Dieses ist nicht nur ein psychologisch gesünderer Ansatz, sondern ein Beweggrund, nährstoffmäßige Vielfalt in die Ernährung einzuschließen – immer eine gute Sache. (Lesen Sie auch: Immunsystem und Ernährung – Darauf sollten Sie als Sportler achten)

Schließlich haben die chinesischen Dopingprobleme der Vergangenheit zu einem stark regulierten System an Ergänzungsmitteln geführt, welches den einzelnen Athleten und Trainer von der Last befreit, persönlich jedes einzelne Ergänzungsmittel auf eine mögliche Verletzung der Medikamentenregelungen hin zu überprüfen. Obgleich ein in solch hohem Grade strukturiertes System wahrscheinlich nicht mit der westlichen Demokratie kompatibel sein kann, liefert der in zunehmendem Maße entwickelte Markt an Nahrungsergänzungsmittel und die Verwirrung darüber, was genau einen „natürlichen“ Nährstoff ausmacht, ein starkes Argument für irgendeine Art strukturierter Orientierungshilfe im Westen.

 

Quellenangaben

1. Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition, 1995, Bd. 4 (1), S. 29–33

2. Nutrition And Health Of Physically Active People: An International Perspective Gatorade Roundtable Discussion 1995; Bd. 6 (4)

3. Presentation to Experimental Biology Conference, Washington DC, USA, April 2004, S. 17-24 

 

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