Fitness und Laufen zugleich

Hindernisläufe sind der Renner

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Fitness für und durch den Hindernislauf.

Dieses Jahr steht ein Hindernislauf im OutdoorCircuit-Event-Kalender ganz oben. OutdoorCircuit bereitet sich für die KrassFit Challenge am 23. August 2014 im Kühtai in Tirol vor. Phil Weber war mit seinem Team von OC Innsbruck schon vorab für Sie bei der ersten KrassFit Challenge in Berlin.

Hindernisläufe wie beispielsweise die “KrassFit Challenge“ sind kräftezehrende Laufevents mit großem Spaßfaktor. Man absolviert eine bestimmte Laufstrecke, die immer wieder durch lustige, anstrengende, eklige oder nasse Hindernisse unterbrochen wird.  Es gibt mittlerweile viele verschiedene Hindernisläufe, wie beispielsweise den Fishermans Strongman Run, den Tough Mudder oder die KrassFit-Challenge. Sie variieren in ihren Streckenlängen, den Höhenmetern und der Anzahl und Art der Hindernisse.  Bei der KrassFit Challenge in Berlin mussten wir 12,5 km Laufstrecke auf teilweise tiefem Sandboden, gespickt mit 30 Hindernissen absolvieren. Beim höchsten Hindernislauf der Welt muss bei der KrassFit Challenge im Kühtai Ende August neben den 12 km Laufstrecke, den Hindernissen und 800 m oder die kürzere Strecke von 6 km und 300 m Höhendifferenz auch noch der verringerte Sauerstoffgehalt auf 2000 m über dem Meeresspiegel beachtet werden.  Dadurch, dass bei den Krassfit Challenges sehr viele Hindernisse zu bewältigen sind, wird der gesamte Körper gefordert und man sieht die Laufdistanz schon fast als Erholung an. Durch die Konzipierung der Hindernisse ist es ohne Teamwork nahezu unmöglich, den Lauf zu beenden. Das macht den Lauf zu einem absoluten Highlight! 

Hindernislauf als Ganzkörper-Workout

Das Lässige am Hindernislauf ist, dass es ein absolutes Ganzkörper Workout ist. Jeder einzelne Muskel im Körper wird beansprucht. Neben dem Laufen muss man krabbeln, klettern, tauchen oder springen, man wird dreckig, nass, wälzt sich im Sand und hat einfach einen riesen Spaß dabei. Man läuft nicht einfach nur stoisch im Kreis, den Blick immer auf die Sekundenzeiger gerichtet um letztendlich schmerzverzerrt im Ziel anzukommen und die nächsten Tage mit schmerzenden Gliedmaßen im Büro an den „tollen Lauf vom Wochenende“ zu denken. Man läuft im Team, unterstützt sich gegenseitig, man lacht, man pusht sich gegenseitig. Das schweißt zusammen! 

Mut und Teamwork sind zwei wichtige Komponenten. Teamwork steht ganz oben auf der Liste. Vor allem bei der KrassFit Challenge hat man alleine so gut wie keine Chance. Man muss die Stärken und Schwächen des Teams gemeinsam kompensieren, um gut durchzukommen. Sogar auf die Hilfe der „Kontrahenten“ ist man manchmal angewiesen.  Bei einigen Hindernissen gehört definitiv etwas Mut dazu, aber man hat immer die Möglichkeit ein Hindernis auszulassen. Strafe muss dann schon sein. Man muss sich halt überlegen ob man das Hindernis angeht oder sich doch lieber mit „15 Straf-Burpees“ zufrieden gibt. 

Einzige Voraussetzung: Man muss gesund sein!

Ein Hindernislauf ist für Jedermann/-frau geeignet. Einzige Voraussetzung: Man muss gesund sein! Völlig untrainierten würde ich ebenfalls von einem Hindernislauf abraten, da die Verletzungsgefahr bei einigen Hindernissen nicht zu unterschätzten ist. Aber das ist ja keine Ausrede: Melden sie sich für einen Hindernislauf an. Jetzt haben Sie ein Ziel und darauf wird hintrainiert! Es lohnt sich definitiv.

Bekleidung: 

Ich wurde oft nach der Bekleidung bei einem Hindernislauf gefragt. Nicht zu viel!! Man wird auf jeden fall nass. Bei der KrassFit Challenge in Berlin beispielsweise durften wir schon beim 2. Hindernis baden gehen. Ich empfehle Funktionskleidung, da diese durch das Wasser nicht zu schwer wird. Das richtige Schuhwerk zu finden ist gar nicht so leicht. Hier sind wir derzeit auch noch am tüfteln und testen welches der richtige Schuh ist. Ein gut eingelaufener Laufschuh macht sicher Sinn. Nachteil hierbei ist jedoch das es sich relativ schnell mit Sand und Schlamm füllt und das kriegt man dann natürlich während des Laufs nur schlecht wieder heraus. Wir testen gerade ob die “Vibram fivefingers“ das richtige Schuhwerk für eine solche Challenge sind.

Training:

Für einen Hindernislauf dieser Art bietet sich absolut ein Ganzkörpertraining an. Man sollte im Training den Fokus darauf legen, möglichst viele Bewegungsmuster wie laufen, krabbeln, klettern und springen einzubauen. Ein Zirkeltraining beispielsweise, wie wir es bei unseren OutdoorCircuit-Einheiten anbieten enthält ein Ganzkörper-Kraftausdauertraining hinzu wird der Teamgedanke gestärkt. Man ist zu zweit an einer Station, man pusht sich gegenseitig und man versucht in den 60 Sekunden einfach alles zu geben. 

Phil Weber und Eckhart Acker

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