Trainingsplanung

Watch: die Sportevolution?!

+
Die neue AppleWatch gibt's in mehreren Designs.

Am 09.11.2014 stellte Apple in einer vielbeachteten Keynote neue Produkte vor. Was schon länger bekannt war bestätigte sich erneut. Der Computerriese legt auch im Themenfeld Sport und Training die Messlatte in neue Höhen.

Schon länger ist das iPhone für viele Freizeitsportler ein wichtiger Trainingsbegleiter. Applikationen wie Strava oder Runtastic werden von Millionen Nutzern als Trainingstool verwendet. Auch klassische Hersteller von Trainingsuhren wie der finische Hersteller Polar gingen früh in die offensive und boten Herzfrequenzgurte an, die via Blutooth und passender App mit dem iPhone kommunizieren können. 

Apple startet durch! 

Schon bei der Vorstellung des neuen iPhone wurde klar, dass Apple viel weiter gehen würde und nicht mehr der reine „Applikations-Vermittler“ sein möchte. Der aktuelle M8 Motion Coprozesser beherbergt hochpräzise Technik, um Schritte, Stufen, Höhenveränderungen und damit „Bewegungen“ messen zu können. All diese Daten werden in der Apple-eigenen „Health“ App verwaltet und sind dort auszuwerten. Gerade vor dem Hintergrund der recht ernüchternden Ergebnisse die aktuelle „Fitness-Armbänder“ der Firmen Polar und Garmin lieferten, sind hier bedeutsame Entwicklungen hinsichtlich der Qualität und der Quantität von Bewegungsdaten und Herzfrequenz zu erwarten. 

 Watch misst den Herzschlag! 

Spätestens als Phil Schiller rasend schnell die Details zum neuen iPhone 6 vorstellte wurde auch skeptischen Beobachtern klar, dass Apple in diesem Jahr wieder „One morge thing“ im Programm haben würde. Die vorgestellte  Watch lieferte dann auch für Sportbegeisterte ungeahnte Innovationen. In Kombination mit dem M8 Motion Coprozessor und der Möglichkeit, den Puls ohne Gurt erfassen zu können, bieten sich komplett neue Möglichkeiten in der Erfassung und Auswertung von trainings- und bewegungsbezogenen Daten. Auch Anbieter von Software und Lösungen für Trainer wie atleta.de sehen hier ungeahnte Perspektiven. 

Fazit!

Die von Apple vorgestellten iPhones und die  Watch Sport bieten Sportfans ganz neue Möglichkeiten. Auch in Verbindung mit den Chancen für Entwickler sind hier spannende Entwicklungen denkbar. So könnten die Schnittstelle zwischen dem persönlichen Trainer und dem Sportler zur direkten Verbindung werden. Trainer, die Trainingsplattformen verwenden, können so die Trainingsvorgaben und Trainingsplanung direkt auf das Handgelenk ihrer Sportler senden und im Anschluss an das Training die Auswertung direkt am eigenen Bildschirm vornehmen. Training und Technik rücken ein Stück näher zusammen und wie so oft stehen hier die Entwicklungen aus Cupertino für einfache, nutzerorientierte Lösungen.

Auch interessant

Kommentare