Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 7

Gene bis Grundlagenausdauertraining

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 7 geht von Gene bis Grundlagenausdauertraining.

Gene: Die grundlegende Erbeinheiten. Ein Gen ist ein Segment der DNA, die die Struktur eines Proteins oder RNS-Moleküls beschreibt Genexpression das „Einschalten“ von Genen 

Geschlossene kinetische Kette: Eine Bewegung der Extremitäten in einer belasteten, gewichtstragenden Stellung, z. B. Kniebeuge.

Gewichtstraining bis Glycerol

Gewichtstraining: Eine bestimmte Kombination von Belastung (Gewicht), Wiederholungen, Sätzen, Übungsreihenfolge und Übungskombination.

Gewichtungsfaktor: Die Zahl, mit der die Trainingszeit zur Berechnung des TRIMP-Wertes in einer bestimmten Übungszone multipliziert wird.

Glukose: ein Einfachzucker, der ein wichtiges Kohlenhydrat darstellt, weil die Zellen ihn als primäre Energiequelle nutzen.

Glukosetoleranzstörung: Vorstufe des Diabetes mellitus. Von einer Glukosetoleranzstörung spricht man, wenn die Kohlenhydratverwertung gestört ist. 

Glycerol: Eine Abbaustufe des Fetts.

Glykämischer Index bis Glykolyse

Glykämischer Index (GI): Ein Maß zur Feststellung der Wirkung eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel.

Glykämische Last: die Relativierung des glykämischen Indexes auf das Volumen eines Lebensmittels, bezogen auf den Blutzuckerspiegel.

Glykogen: Eine unlösliche, stark verzweigte Form von Kohlenhydrat, das in den Muskeln und der Leber gespeichert wird. 

Glykolyse: Der Abbau von Kohlehydraten/Glukose um energiereiche Phosphate herzustellen.

Grappling bis Grundlagenausdauertraining

Grappling: Das Grappling ist ein Element vieler Kampfsportarten und beinhaltet Hebel, Würfe, zu Boden bringen, Aufgabegriffe, Würgegriffe und andere Haltegriffe jeglicher Art 

Grundlagenausdauer: Die aerobe Trainingsbelastung mit dem Ziel der verbesserten Ausprägung des Fettstoffwechsels 

GA1: Das Ziel ist die Verbesserung und Stabilisierung der aeroben Leistungsfähigkeit. Der entscheidende Trainingsreiz ist die Dauer - nicht die Intensität der Belastung. Das GA1-Training hat mit Abstand den größten Anteil am gesamten Trainingsumfang. Als Trainingsform sollte hier fast ausschließlich die Dauermethode gewählt werden. 

Jogging ist ein Bestandteil des Grundlagenausdauertrainings.

GA2: Zur Erhöhung der aerob/anaeroben Leistungsfähigkeit dient das sog. GA2-Training die Basis. Das Training wird mit höheren Geschwindigkeiten und kürzeren Distanzen als im GA1-Bereich durchgeführt. Die Dauermethode kann durch Fahrtspiele oder Intervalle ergänzt werden. Das Ziel ist es, Glykogen und Fett effizienter zur Energiebereitstellung nutzen zu können. Die Belastungsintensität liegt aber noch im aeroben Bereich, das heißt, dass der Körper keine Sauerstoffschuld eingehen darf. 

Grundlagenausdauertraining: Das Training in geringer Intensität, mit dem insbesondere der Fettstoffwechsel optimiert werden soll.

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