Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 5

Ektomoroph bis EZM

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 5 geht von Ektomorph bis EZM.

Ektomorph: Ein ektomorpher Mensch ist jemand mit wenig Muskelmasse. Ausdauersportler, insbesondere bei Sportarten mit Gewichtsbelastung, sind fast immer ektomorphe Leistungssportler. 

Elektromyografie/Elektromyogramm (EMG): Messung/Aufzeichnung der elektrischen Aktivität eines Muskels. Je größer die Aktivität des Muskels ist, desto erhöhter ist die Muskelstimulation. 

Endokrines System: Das Hormonsystem betreffend. Hormone sind körpereigene Substanzen, die als Botenstoffe Informationen zwischen den Zellen (oder zwischen den Bestandteilen einer Zelle) übermitteln und die in ihren Zielzellen Stoffwechselfunktionen regulieren. 

Endogene Faktoren: Entstammen dem Körperinneren und können physischer oder psychischer Natur sein. 

Energieeffizienz bis Enzym

Energieeffizienz: Die Fähigkeit, ein Höchstmaß an Fett heranzuziehen, damit die Glykogenspeicher möglichst lange leer bleiben. 

Energiekreisläufe: Unterschiedliche Möglichkeiten, wie der Körper Energie produziert, und die eine Vielzahl von Muskelfasern, chemischen Reaktionen und Energiequellen einschließt.

Im Entwicklungsbereich werden auch Intervalle gelaufen.

Entwicklungsbereich (EB): Im Entwicklungsbereich werden vor allem Kraft, Kraftausdauer und wettkampfspezifische Ausdauer trainiert. Es werden fast ausschließlich Kohlenhydrate als Energielieferant herangezogen. Hier wird mehrheitlich mit der Intervallmethode trainiert. Die Intervalle sollten zyklisch (z. B. Wochen- oder Monatsrhythmus) zunehmend gesteigert werden. Mit der Intensität geht es überwiegend in den sog. Übergangsbereich der aerob/anaeroben Schwelle. Vorwiegend in der Wettkampfperiode wird im Entwicklungsbereich trainiert. 

Enzym: Vom Körper synthetisch hergestellte große Proteinmoleküle, die wichtige biochemische Reaktionen katalysieren, die ansonsten gar nicht oder zu langsam ablaufen würden. 

EPA bis Erythrozyten

EPA: Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (C20:5 ω-3); wichtiger Bestandteil der Zellmembranen, beeinflusst Gerinnungs-, Entzündungs- und Immunfunktionen. 

Ergogene Mittel: Substanzen, die entweder direkt, indirekt oder über eine bessere Trainingsreaktion die sportliche Leistung steigern. 

Ergonomie: Gesetzmäßigkeiten menschlicher Arbeit aus wissenschaftlicher Sicht. 

Erythrozyten: Rote Blutkörperchen.

Essentielle Aminosäuren bis Extrazelluläre Matrix

Essenzielle Aminosäuren: Aminosäuren, die der Organismus des Menschen nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung zugefügt werden müssen. 8 der 20 Aminosäuren gelten als essenzielle Aminosäuren für Erwachsene. 

Exogene Faktoren: Entstammen der Umwelt und können physische oder psychische Ursachen haben. 

Extension: Eine Gelenkbewegung, bei der die Knochen auseinander oder voneinander weg bewegt werden extrakorporale Stoßwellentherapie nicht-invasive Behandlungsmethode, bei der mithilfe eines Geräts Stoßwellen mit wenig oder viel Energie über die Haut in den betroffenen Bereich geleitet werden. 

Extrazelluläre Matrix: Ein Material, das von Zellen produziert und in den Interzellularraum abgegeben wird. 

Extrinsische Faktoren bis EZM

Extrinsische Faktoren: Äußere Begebenheiten betreffend, wie zum Beispiel das soziale Umfeld oder Umweltbedingungen exzentrische Komponente Bewegung, bei der die Muskelenden weiter auseinander gezogen werden. 

Exzentrische Kontraktion: Eine Muskelkontraktion, bei der sich der Muskel unter Belastung verlängert, z. B. wenn ein Gewicht abgelassen wird. exzentrische Muskelarbeit aktive Muskelkontraktion, mit der eine Krafteinwirkung von außen nicht bewältigt werden kann (Muskelverlängerung unter Spannung). 

EZM: siehe Extrazelluläre Matrix. Ein Material, das von Zellen produziert und in den Interzellularraum abgegeben wird.

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