Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 17

Sagittalebene bis Synovialflüssigkeit

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Das statische Dehnen wird immer wieder kritisch hinterfragt.

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 17 geht von Sagittalebene bis Synovialflüssigkeit.

Sagittalebene: Eine gedachte Ebene, die den Körper von oben bis unten durchschneidet und sich durch Körperteile wie Nabel und Wirbelsäule zieht.

Schlagvolumen: Das Blutvolumen bzw. die Blutmenge, die bei einem Herzschlag vom Herzen ausgeworfen wird. 

Schnelle Muskelfasern bis Spinale Ebene

Schnelle Muskelfasern: Diese Fasern produzieren kräftige Kontraktionen (3-mal schneller als langsame Muskelfasern), und sorgen so für Schnellkraft, Kraft und Tempo (im Gegensatz zu den langsamen Muskelfasern oder Ausdauerfasern), die für Leistungs- und Größenzuwachs benötigt werden. Wichtig zur Steigerung der sportlichen Dynamik.

Schnellkraft: Die Fähigkeit des neuromuskulären Systems, einen möglichst großen Kraftstoß in einer zur Verfügung stehenden Zeit zu produzieren Selbstwirksamkeit Vorstellung einer Person davon, wie sie unabhängig von ihrem tatsächlichen Fähigkeitsniveau ein Ziel erreichen kann. 

Serielles Training: Gleich im Anschluss an eine Einheit Krafttraining folgt eine Einheit Ausdauertraining.

Sinusknoten: Der natürliche „Schrittmacher“ des Herzens.

Sparring: Form des Trainings, die es in vielen Kampfsportarten gibt. Es handelt sich um ein Kämpfen ähnlich wie im Wettkampf, jedoch mit geänderten Regeln und Abmachungen, die Verletzungen weitgehend verhindern sollen. 

Spinale Ebene: Zur Wirbelsäule gehörende Bereiche.

Spiroergometrie bis ST-Muskelfasern

Spiroergometrie: Eine Atemgasmessung unter körperlicher Belastung, wobei mit speziellen Geräten jeder einzelne Atemzug gemessen wird und die Sauerstoffaufnahme sowie das Abatmen von Kohlendioxid analysiert werden.

Spiroergonomie: Das Messen der Atemgase unter Belastung, wobei Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabatmung erfasst werden.

Spitzenbereich (SB): Im Spitzenbereich sollten nur Sportler trainieren, die absolut gesund sind und an Wettkämpfen teilnehmen. Die Intensität ist hier immer maximal. Das bedeutet maximale Kraft und maximale Herzfrequenz. Im Spitzenbereich werden die Sprintschnelligkeit und die Schnelligkeitsausdauer trainiert. Die Verbesserung der Schnelligkeitsausdauer ist vor allem in Wettkämpfen bei Angriffen von Bedeutung, z.B. um sich vom Feld erfolgreich zu lösen. 

Split-Routine: Ein Gewichtstraining, das nur eine Übung pro Körperteil bzw. eine Muskelgruppe beinhaltet.

ST-Muskelfasern: Impulsleitende Nervenzelle und die von ihr innervierten Muskelfasern.

Stabilisierungsfähigkeit bis Superkompensation

Stabilisierungsfähigkeit: Das Zusammenspiel von Nerv, Muskel und Sensoren, um das Gleichgewicht unter Belastung zu halten, bzw. Kräfte auszuüben.

Start- und Explosivkraft: Stellt bei isometrischer und konzentrischer Arbeitsweise eine Dimension der Schnellkraft dar. 

Statisches Dehnen: Übungen mit dem Ziel der verbesserten Beweglichkeit. Mit bestimmten Positionen wird dabei versucht, Ursprung und Ansatz eines Muskels so weit wie möglich auseinanderzuhalten.

Stoßen: Eine Kraftübung mit der Langhantel. Offiziell als Umsetzen und Stoßen bezeichnet, lehnt sich somit an die englische Benennung des „clean and jerk“ an. Besteht aus den Teilabläufen „Umsetzen auf die Schulter“ und „Ausstoßen über dem Kopf“. 

Stufentest: Dabei wird die Belastung über die Leistung oder die Geschwindigkeit nach bestimmten Zeitmustern gesteigert. Über die Messung von Laktat oder Atemgasen lassen sich Rückschlüsse auf die Belastbarkeit ziehen. 

Superkompensation: Ein Modell, das auf Trainingsanpassungen angewendet wird, aber nur für ein Enzym im Kohlenhydratstoffwechsel nachgewiesen wurde.

Supination bis Synovialflüssigkeit

Supination: Das Auswärtsdrehen von Gliedmaßen.

Supiniert: Der Fuß ist in einer Supinationsstellung. Dabei kommt es zu einer Plantarflexion des oberen Sprunggelenks, einer Auswärtsdrehung des Rückfußes und einer Adduktion des Vorderfußes. 

Supraspinale Ebene: Oberhalb des Rückenmarks und beschreibt so das Gehirn.

Synchronisation: Das Gleichzeitiges Ansteuern möglichst vieler motorischer Einheiten.

Synovia: Eine klare Flüssigkeit innerhalb eines Gelenks, die die Gelenkflächen „schmiert“.

Synovialflüssigkeit: Eine zähe Flüssigkeit in den Gelenken. Sie bildet den Gleitfilm auf den Gelenkflächen.

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