Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 15

Paralleles Training bis Pyknosom

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Beim parallelen Training werden Kraft und Ausdauer in dem selben Einheit trainiert.

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 15 geht von Paralleles Training bis Pyknosom.

Paralleles Training: Das Trainieren von Kraft und Ausdauer in ein und demselben Trainingszyklus oder Kraft- und Ausdauerarbeit innerhalb einer Trainingseinheit.

Parasympathikus: Ein Teil des vegetativen Nervensystems, das auch als Ruhenerv bezeichnet wird. Wirkt hemmend und senkt u. a. die Herzfrequenz.

Parasympathische Aktivität bis Periodisierung

Parasympathische Aktivität: Eine Aktivität, die den Herzschlag senkt und die Darmaktivität ankurbelt.

Passive Strukturen: Knochen, Sehnen und Bänder des Bewegungsapparates.

Patella: Kniescheibe.

Periodisiert: In Zeitabschnitte eingeteilt (z. B. ein Trainingsplan, mit dem Fitness systematisch und Schritt für Schritt aufgebaut wird).

Periodisierung: In Zeitabschnitte einteilen. Ein Trainingsplan, mit dem Fitness systematisch und Schritt für Schritt aufgebaut wird. Periodischer Wechsel der Komponenten eines Trainingsprogramms, damit der Körper immer wieder neu gefordert wird und sich nicht an eine bestimmte Aktivität gewöhnt. 

Periphere arterielle Verschlusskrankheit bis Plyometrisches Training

Periphere arterielle Verschlusskrankheit: Eine Verengung der Arterien in den Extremitäten, zumeist den Beinen, die sehr häufig durch Fettablagerung, die sogenannten Plaqques, entsteht.

Persönliche Werte: Verhaltensregeln. Im Kontext dieses Artikels sind damit Regeln gemeint, die das Erreichen von Zielen in Sport und Wettkampf steuern. 

Phosphokreatin: Ein energiereiches Molekül, das sehr schnell ATP in den Muskeln regenerieren kann.

Phosphokreatinsystem: Erzeugt ATP für eine kurzzeitige Belastung über einen Zeitraum von 2-7 Sekunden 

Plyometrische Kontraktion: Eine dynamische Muskelkontraktion, die entsteht, wenn ein Muskel direkt von der verlängernden (exzentrischen) Kontraktion zu einer verkürzenden (konzentrischen) Kontraktion übergeht, wie z. B. beim Springen.

Plyometrisches Training: Eine Form des Schnellkrafttrainings, bei der die Muskeln exzentrisch und sofort darauf konzentrisch kontrahiert werden.

Polygenetisch bis Postprandial

Polygenetisch: Polygenie ist die Bezeichnung für die Beeinflussung eines Merkmals durch mehrere Gene.

POMS: Ein Fragebogen, mit dem die psychischen Empfindungen des Sportlers zu einem bestimmten Zeitpunkt abgefragt werden.

Popriozeption: Das Bewusstsein von der Bewegung und Stellung des Körpers.

Postabsorbtiv: Ein Zeitrahmen, in dem der Absorptionsvorgang der Nährstoffe und der Verdauung abgeschlossen ist (zeitlich „nach“ der Absorption).

Posterior Chain: Eine Gruppe von Muskeln in der unteren Körperhälfte, die bei der Kraftentwicklung für explosive Bewegungen, wie z. B. Springen und Sprinten, eine Rolle spielt (hintere Oberschenkelmuskulatur, Waden, Gesäß- und Lendenwirbelmuskulatur).

Postprandial: Die Zeit unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme.

Potenzierung bis Propriozeption

Potenzierung: Die erhöhte Stimulierung von schnellen Muskelfasern, was als Folge erhöhter neuronaler Aktivität erachtet wird.

Potenzierungseffekt: Durch wiederholte Kontraktionen von Muskelgruppen kommt es aufgrund von chemischen, neuromuskulären und mechanischen Veränderungen der Muskulatur zu einer Potenzierung der Kraft.

Predatorbänder: Spezielle Zugbänder, die bis zu 120 kg Zug aufbauen können.

Pronation: Das  Einwärtsdrehen von Gliedmaßen.

Proniert: Der Fuß ist in einer Pronationsstellung. Dabei kommt es zu einer Dorsalflexion im oberen Sprunggelenk, einer Eversion des Rückfußes und einer Abduktion des Vorderfußes. 

Propriozeption: Eine neuromuskuläre Rückkoppelung, welche die Position, Spannung und Geschwindigkeit von Bewegungen steuert / Wahrnehmung von Körperbewegungen im Raum.

Proteinbilanz bis Pyknosom

Proteinbilanz: Das Verhältnis von Proteinsynthese (Aufbau neuer Proteinstrukturen, z. B. Muskeln) und Proteinabbau (Abbau von Proteinstrukturen im Körper)

Proteinsynthese: Die Herstellung eines Proteins im Organismus.

Proximal: Näher zu einem Bezugspunkt, wie z. B. der Körpermitte.

Pulmolare Vasokonstriktion: Engstellung der Lungengefäße.

Pyknosom / pyknomorph: Pummeliger, adipöser Mensch.

Vorherige: OBLA bis Oxidativer Stress

Nächste: Rahmentrainingsplan bis Ruhefrequenz

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