Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 12

Magnetresonanztomografie bis Myositis Ossificans

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Auch Gemüse sind Makronährstoffe enthalten.

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 12 geht von MRT bis Myositis Ossificans.

Magnetresonanztomografie (MRT): Ein bildgebendes Verfahren, mit dem Schnittbilder von Geweben und Organen möglich sind. Im Gegensatz zum Röntgen lassen sich hier auch weiche Gewebe gut darstellen. 

Makronährstoffe: Nährstoffe, die der Körper in vergleichsweise großen Mengen benötigt (z. B. Protein, Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Wasser).

Maximalkraft bis Mesozyklen

Maximalkraft: Die größtmögliche Kraft, die das Nerv-Muskel-System eines Menschen willkürlich gegen einen Widerstand ausüben kann.

Megajoule (MJ): Die Einheit für Energie, Arbeit und Wärme (1 MJ = 1.000 kJ = 239 kcal).

Meniskus: Ein Scheibenförmiger Faserknorpel zwischen den Gelenkpartnern im Knie.

Mesomorph: Ein mesomorpher Mensch ist jemand mit viel Muskelmasse (Gegenteil von -> ektomorpher).

Mesozyklen: Mittellange Trainingsphasen, im Allgemeinen über 3–6 Wochen.

Messdrucksohlen bis Metabolit 

Messdrucksohlen: Dünne Kraftaufnehmer in Form eines Fußes. Werden die hauchdünnen Messfühler in einen Schuh gelegt, kann die Kraftverteilung bei einem Tretzyklus gemessen werden. 

Metaanalyse: Eine Studie, die mehrere Einzelstudien zusammenfasst.

Metabolische Anpassungen: Die Anpassungen im Stoffwechsel (im Gegensatz zu morphologischen Anpassungen).

Metabolisches Syndrom: Sich gegenseitig negativ bedingende Zustände wie Übergewicht, Bluthochdruck, Hyperinsulinämie, Glukosetoleranzstörungen, Fettsoffwechselstörungen und Hyperurikämie werden bei gemeinsamem Auftreten als sogenanntes metabolisches Syndrom zusammengefasst.

Metabolismus: Die Gesamtheit der chemischen und physikalischen Vorgänge bei der Erhaltung lebender Organismen.

Metabolit: Eine Substanz, die als Zwischenstufe bei Stoffwechselvorgängen entsteht. - Ein Molekül, das durch eine anschließende biochemische Umwandlung des Zielmoleküls entsteht.

Mitochondrien bis Motoneuronen

Mitochondrien: Kleine Zellstrukturen, die aus Kohlenhydraten und Fetten wieder energiereiche Phosphate (ATP) für die Zelle produzieren. Sie sind die Kraftwerke der Muskulatur. 

Mol: Mengenangabe bei chemischen Reaktionen.

Morphologische Anpassungen: Die Veränderungen der Struktur (im Gegensatz zu metabolischen Anpassungen).

Morphologische Aspekte der Kraft: Beispielsweise der Muskelfaserquerschnitt und die Sehnenelastizität gehören zu diesen Aspekten.

Motilität: Unwillkürliche Bewegungsvorgänge, z. B. des Darms.

Motoneuronen: Nervenzellen, die die Muskulatur des Körpers aktivieren (1 Motoneuron bildet zusammen mit den von ihm aktivierten Fasern eine motorische Einheit).

Motorische Einheit bis Musculus iliopsoas

Motorische Einheit schneller Muskelfasern: Ein Bündel von Muskelfasern, die viel Kraft erzeugen können, sowie von Nerven, die dazwischen verlaufen.

Motorische Einheiten: Muskelfaserbündel, die jeweils von einem Motoneuron aktiviert werden.

Movement Prep: Dynamische Übungen zur Vorbereitung vor allem schnellkräftiger Belastungen.

MTB: Mountainbike.

Musculus biceps femoris: Beinbeuger; auch Kniebeuger genannt: Muskel an der Oberschenkelrückseite, der das Bein im Kniegelenk beugt.

Musculus iliopsoas: Hüftbeugemuskel, zieht vom Becken an den Oberschenkel.

Muskelperfusion bis Myositis ossificans

Muskelperfusion: Der Fluss von Nährstoffen in die Muskelzellen und der Abtransport von Abfallprodukten daraus.

Muskuläre Dysbalancen: Ungleichheiten im Kraftverhältnis bei einem Muskel im Verhältnis zum Gegenspieler.

Myofibrilläre Proteine: Proteine, die in den Muskeln und anderem Gewebe vorkommen, für Muskelaufbau und Muskelgröße sorgen und für die Muskelkontraktion notwendig sind.

Myokard: Muskelgewebe des Herzens.

Myosin: Ein Molekül in der Muskelstruktur.

Myositis ossificans: Die Knochenbildung im Muskel nach einer traumatischen Schädigung der betreffenden Stelle.

Vorherige: Lage bis Lymphozyten

Nächste: Nährstoffdichte bis Niedrigglykämische Kohlenhydrate

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