Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 9

Iatrik bis Isometrische Kontraktion

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 9 geht von Iatrik bis Isometrische Kontraktion.

Iatrik: Aus dem Griechischen = Heilkunst.

Immunsuppression: Der Verlust der Fähigkeit des Körpers, Infektionen zu bekämpfen.

Impingement bis Innnenrotatoren

Impingement: Die chronische Reizung der Sehnenansätze und des Schleimbeutels an der Engstelle zwischen Oberarmkopf und Schulterdach. Das Syndrom tritt häufig bei Überkopfsportarten auf.

Impuls: Ein Kraftstoß im Zusammenhang mit dem Training, den ein Muskel oder mehrere Muskeln im Zusammenspiel erzeugen können.

In vitro: Bedeutet wörtlich „im Glas“. Es bezieht sich auf Studien, die außerhalb des Körpers erfolgen, z. B. in einem Reagenzglas. 

Innenrotatoren: Muskeln des Oberarms, die für das Einwärtsdrehen des Oberarms zuständig sind, z. B. Musculus latissimus dorsi, Musculus teres major, subscapularis und pectoralis major. 

Insulin bis Intervalle

Insulin: Ein Hormon, dessen Anwesenheit die Körperzellen informiert, dass wir Nahrung aufgenommen haben, und veranlasst, dass die Leber- und Muskelzellen Glukose aufnehmen und in Form von Glykogen speichern. 

Insulinsensitivität: Die Empfindlichkeit von Rezeptoren auf die Insulinkonzentration.

Integriertes Training: Kurze aerobe Trainingsphasen vor jedem Satz Krafttraining.

Interaktive Momente: Kräfte, die durch die Bewegung und Stellung benachbarter Körperbereiche an Gelenken entstehen.

Intervalle: Abschnitte im Training, die mit besonderen Inhalten gefüllt werden.

Intervalltraining bis Intraabdomineller Druck

Intervalle werden auch im Ausdauertraining eingebunden.

Intervalltraining: Bei der Intervallmethode erfolgt die Trainingsbelastung nicht kontinuierlich, sondern in Intervallen. Die Intensität liegt dabei grundsätzlich im Übergangsbereich der aerobanaeroben Schwelle. Die Pausen werden so gewählt, dass keine vollständige Erholung erfolgt. Der Sportler erholt sich lediglich zu etwa zwei Dritteln. Man nennt dies auch die lohnende Pause. Dadurch werden die Erschöpfung und die Wirkung des Trainingsreizes erhöht, ohne den Organismus und die Muskulatur zu schädigen. Die Intervallmethode findet Anwendung zur weiteren Entwicklung der Ausdauer (wettkampfspezifische Ausdauer, Tempohärte). Sie hilft beim Anheben der individuellen anaeroben Schwelle, dient aber in erster Linie der Verbesserung der Erholungsfähigkeit und Laktattoleranz. Belastung: Intervallartiger Wechsel von Belastung und Pause, wobei die Dauer abhängig von der Sportart ist. 

Intervertebral: Zwischen den Wirbeln liegend.

Intraabdomineller Druck: Der Druck im Bauchraum, durch den ein fester Zylinder entsteht, der die Steife der Lendenwirbelsäule erhöht.

Intrazellulärer Raum bis Isometrische Kontraktion

Intrazellulärer Raum: Die Gesamtheit aller von Zellmembranen umschlossener Zellbestandteile im menschlichen Organismus.

Intrinsische Faktoren: Betrifft innere Faktoren wie genetische Begebenheiten oder psychologische Charakterstika.

Isokalorisch: Mit der gleichen Kalorienzahl.

Isokinetisch: Eine Muskelkontraktionb bei gleich bleibender Geschwindigkeit.

Isoliertes Trainieren: Bei isolierten Bewegungen werden einzelne Muskeln isoliert von funktionellen Ketten trainiert.

Isometrische Kontraktion: Eine statische Muskelkontraktion, bei der keine Bewegung entsteht und Gelenkwinkel und Muskellänge konstant bleiben.

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