Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 8

Hämatokrit bis Hypoplastiker

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Hochintensives Intervalltraining wird auch im Lauftraining eingebunden.

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 8 geht von Hämatokrit bis Hypoplastiker.

Hämatokrit: Der Anteil aller zellulären (festen) Bestandteile (z. B. Erythrozyten) am Volumen des Bluts.

Hämoglobin: Eisenhaltige, Sauerstoff transportierende Proteine in den roten Blutkörperchen, die für das Binden des Sauerstoffs verantwortlich sind. Hämoglobin wird aufgrund seiner Farbe auch als roter Blutfarbstoff bezeichnet. 

Hämolyse bis Herzbeschleunigung

Hämolyse: Die Auflösung von Erythrozyten (rote Blutkörperchen).

Hang Pull: Ein verkürzter Power Clean, bei dem die Stange sich ungefähr in Höhe der Schienbeine befindet und aus hängender Position (und nicht vom Boden aus) zu den Schultern geführt wird. 

Hertz (Hz): Anzahl der Schwingungen pro Sekunde.

Herzautonome Modulation: Die Regulierung des Herzens, die automatisch entsteht

Herzbeschleunigung: Eine kurze, 30–60 Sekunden dauernde Phase intensiver aerober Arbeit zur Erhöhung der Herzfrequenz.

Herzfrequenzvariabilität bis Hüftflexion

Herzfrequenzvariabilität: Die Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen. Mit steigender Fitness variieren die Abstände stärker.

Hochintensive Intervalle (HIIT): Die sogenannten HIIT werden in der englischsprachigen Literatur als aerobe HIITs beschrieben. Trotzdem werden die Intervalle oberhalb der anaeroben Schwelle aus dem Laktatstufentest gesteuert. Zugrunde liegt der Respiratorische Kompensationspunkt, der über eine Spiroergometrie bestimmt wird und oberhalb der anaeroben Schwelle den Punkt angibt, an dem der an der Schwelle noch stabile Mischstoffwechsel rein anaerob wird.

Homöostase: Die Aufrechterhaltung eines stabilen inneren Gleichgewichts innerhalb eines Organismus und die Konstanz von Bedingungen wie dem osmotischen Druck. Wird oft auf Trainingsanpassungen übertragen.

Hormone und andere Signalmoleküle: Moleküle, die den Zellen „sagen“, was sie tun sollen.

Hüftflexion: Die Beugung der Hüfte.

Hyperglykämie bis Hypobare Hypoxie

Hyperglykämie: Die Bezeichnung für einen zu hohen Blutzuckerspiegel.

Hyperinsulinämie: Der Anstieg der Blutkonzentration des Insulins.

Hypertrophie: Das Dickenwachstum der Muskulatur. Bezeichnet auch die übermäßige Vergrößerung von Geweben und Organen infolge der Vergrößerung der Zellen 

Hypobare Hypoxie: Ein Sauerstoffmangel als Folge von niedrigem Luftdruck.

Hypermobilität bis Hypoplastiker

Hypomobilität: Die Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien, was zu einer Einschränkung der Beweglichkeit führen kann. 

Hyponatriämie: Ein Zustand infolge eines Überschusses an Natrium im Körper (auch infolge übermäßigen Trinkens), der zu einer Schwellung des Gehirns führt 

Hypoplastiker: Ein Mensch mit schmächtigem Körperbau und wenig ausgeprägter Muskulatur.

Vorherige: Gene bis Grundlagenausdauertraining

Nächste: Iatrik bis Isometrische Kontraktion

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