Trainingsbegriffe von A-Z, Teil 2

Basal bis BPM

In der Trainingswissenschaft, der Trainingsplanung und im praktischen Training werden immer wieder bestimmte Begriffe und Vokabeln verwendet. Daher stellen wir in 20 Teilen möglichst umfassen alle wichtigen Begriffe vorzustellen. Teil 2 geht von Basal bis BPM.

Basal: Bezieht sich auf den Zustand „ruhig und nüchtern“. 

Betaoxidation: Ein biochemischer Abbaumechanismus der freien Fettsäuren in der Muskulatur. 

Bewegungsamplitude: Die Auslenkung eines Gelenks. Im Krafttraining sollte optimalerweise die volle, mögliche Amplitude ausgenutzt werden.

Bilaterale Übungen bis Blutlaktat

Bilaterale Übungen: Übungen, bei denen die Muskeln auf beiden Körperseiten aktiviert werden (meistens beide Arme oder beide Beine gleichzeitig wie bei Kniebeugen). 

Bindegewebe: Faserartiges, festes Körpergewebe mit stützender und festigender Funktion Biometrie Vermessung des menschlichen Körpers. 

Biosynthese: Aufbau von biotischen Stoffen durch Stoffwechselprozesse bei Lebewesen. 

Blut-Hirn-Schranke: Eine Art Membran, die das Gehirn vor den im Blut zirkulierenden chemischen Substanzen schützt. 

Blutlaktat: Körpereigene Milchsäure, die gebildet wird, wenn Kohlenhydrate ohne ausreichend Sauerstoff (bei sehr intensivem Training) verbrannt werden und die selbst als Energie genutzt werden kann, wenn ausreichend Sauerstoff verfügbar ist. Eine Milchsäureanhäufung führt zu Ermüdung. 

Body Mass Index bis BPM

Der Body Mass Index bestimmt sich nur zum Teil durch das Gewicht.

Body Mass Index (BMI): gibt Hinweise auf ein mögliches Übergewicht bzw. Untergewicht. Er beachtet dabei auch das Alter und das Geschlecht der entsprechenden Person. In der Regel liegt der BMI bei Männern deutlich höher als bei Frauen, ein Grund dafür ist der höhere Anteil an Muskelmasse. Der BMI berücksichtigt zwar das Körpergewicht, nicht jedoch die Körperzusammensetzung, wie die Anteile von Muskel- und Fettgewebes oder Wasser, was ihn auch unpräzise macht. Für eine erste Einstufung ist er aber allemal geeignet. 

Bodenreaktionskraft (BRK): Wenn wir eine Kraft auf den Boden übertragen, wirkt eine gleich große Gegenkraft auf Füße und Fußgelenke. 

Boten-RNA: Ribonukleinsäurestrang, der synthetisiert wird, wenn Gene sich „einschalten“ und aktiv werden. 

BPM: Beschreibt die Schläge pro Minute (beats per minute).

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