Tennis-Training

Mit diesen Tricks verhindern Sie eine schnelle Erschöpfung während des Matches

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Gezielte Pausen können im Match helfen.

Nichts geht über eine gute und ausdauernde Fitness. Sobald Ihnen während eines Matches die Puste wegbleibt, wird es zu gewinnen. Die folgenden Tricks ersetzen natürlich kein Ausdauer- und Fitnesstraining, sondern helfen extrem harte Matches gut zu überstehen und bestenfalls für sich zu entscheiden.

Kondition ist wichtig, jedoch gehen auch die besten konditionellen Voraussetzungen einmal dem Ende zu – nämlich nach harten und intensiven Ballwechseln. Sobald die Luft wegbleibt, sich die ersten Seitenstiche ankündigen und Sie mit konditionellen Problemen zu kämpfen haben, steigert sich Ihre Fehlerquote erheblich.

Pausen beim Seitenwechsel voll ausschöpfen

Nutzen Sie die Pausen beim Seitenwechsel um sich etwas zu erholen. Besonders im Breitensport-Bereich werden eben diese so wichtigen Pausen nicht voll ausgeschöpft. Sie dürfen maximal 90 Sekunden auf der Bank sitzen bleiben und das sollten Sie auch tun. Die Profis werden vom Schiedsrichten aufgefordert nach diesen 90 Sekunden das Spiel wieder aufzunehmen, im Breitensport geschieht dies nach Gefühlssache. Viele Spieler gehen immer dann wieder in Richtung Grundlinie, wenn der Gegner auch aufsteht. Nur selten werden hierbei die vollen 90 Sekunden ausgeschöpft. Legen Sie sich einfach eine Stoppuhr oder Ihr Smartphone auf die Tasche. Ein Alarm lässt sich vorher einstellen, so dass Sie diesen nur starten müssen. Wichtig ist, dass Sie beim Seitenwechsel ruhig sitzen bleiben und viel Trinken. Besonders bei warmen Wetterbedingungen kann zu weniges trinken zu schneller Erschöpfung führen.

Nach intensiven Ballwechseln gespielte Pausen einlegen

Nach einem Ballwechsel haben die Spieler laut Regelwerk 25 Sekunden Zeit, den nächsten Ballwechsel zu starten. Auch darüber sind sich viele Amateurspieler nicht bewusst. In vielen Matches geht es Schlag auf Schlag und jeder Ballwechsel ist direkt an den nächsten geknüpft. Wenn Sie Return-Spieler sind, müssen Sie nicht bereit sein, sobald der Aufschläger schon bereit an der Grundlinie steht. Nutzen Sie die 25 Sekunden, besonders nach harten und kraftraubenden Ballwechseln. Natürlich können Sie auch hier etwas tricksen. Wenn Ihnen die Luft wegbleibt, binden Sie sich doch einfach mal die Schuhbänder neu und dabei lassen Sie sich natürlich Zeit – Zeit in der Sie durchatmen und den Puls etwas senken können. Genau so gut können Sie sich ein Handtuch an den Zaun oder Spielfeldrand legen, wo Sie sich nach den Ballwechseln den Schweiß aus dem Gesicht wischen können. Hierdurch können Sie natürlich auch wieder Zeit bis zum nächsten Ballwechsel gewinnen. Und ob Sie hierbei die 25 Sekunden einhalten oder nicht, interessiert im Amateur-Bereich zunächst niemanden. Sie sollten nur nicht übertreiben und nach jedem Ballwechsel eine Minute pausieren.

Fazit

Die vorgesehenen Pausen, besonders beim Seitenwechsel, kommen im Amateur-Bereich viel zu kurz. Nur selten werden die hierfür vorgesehen Zeitspannen voll ausgeschöpft. Während eines Matches bieten sich jedem Spieler mehrere Möglichkeiten, sich von hartumkämpften Ballwechseln zu erholen. Natürlich ist der fittere Spieler bestrebt, den nächsten Ballwechsel so schnell es geht zu beginnen, jedoch müssen Sie sich darauf nicht einlassen. Mit den zuvor genannten Tricks können Sie Ihre Fitness länger aufrechterhalten und können somit länger auf Augenhöhe spielen.

Markus Czerner

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