Tennis

Tennis: Spezielles Fitnesstraining für Rasentennis

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Gerade im Rasentennis brauchen Sie ein besonderes Maß an Fitness, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

Kein anderer Bodenbelag im Tennis fordert den Spielern so viel Athletik ab wie der Rasen. Mit der folgenden Übung können Sie Ihre Fitness, Schnelligkeit, Beweglichkeit und den Volley trainieren und Ihre Leistung im Rasentennis eklatant verbessern.

Kein anderer Bodenbelag im Tennis fordert den Spielern so viel Athletik ab wie der Rasen. Der Ball springt flacher und schneller als auf anderen Belägen, so dass mehr Schnelligkeit gefragt ist. Desweiteren verzeiht der Rasen keine unpräzisen Schläge. Eine gute Beinarbeit und Beweglichkeit sind entscheidend, um gut zum Ball zu stehen, damit dieser im Sweet Spot getroffen werden kann.

Gute Rasenspieler suchen häufig den Weg ans Netz. Hier sind kleine schnelle Schritte gefragt. Und auch für das Vollieren ist neben einer schnellen Reaktionszeit Beweglichkeit gefragt. Besonders wichtig auf Rasen sind schnelle Bewegungen, bei denen der Körper gesenkt wird. Dadurch, dass der Ball so flach wegspringt, ist es oftmals sehr wichtig tief in die Knie zu gehen, um beim Schlag unter den Ball zu kommen.

 

Schnelligkeit und Beweglichkeit trainieren – auf dem Platz

Mit der folgenden Übung können Sie Ihre Fitness, Schnelligkeit, Beweglichkeit und den Volley trainieren, wobei der Fokus hierbei ganz eindeutig auf den ersten drei Eigenschaften liegt.

Stellen Sie eine Sitzbank an der Tee-Linie des Platzes auf und positionieren Sie diese mittig. Ihr Trainingspartner spielt Ihnen abwechselnd auf die Vor- und Rückhand und zwar kurz hinters Netz, so dass Sie die Bälle in der Vorwärtsbewegung vollieren müssen. Sie starten sitzend auf der Bank und laufen nach vorne, vollieren den entgegenkommenden Ball und bewegen sich mit kleinen schnellen Schritten in der Rückwärtsbewegung wieder nach hinten und setzen sich auf die Bank. Die Übung geht wieder von vorne los. Die Bälle müssen so angespielt werden, dass Sie unmittelbar nach dem Hinsetzen wieder nach vorne müssen. Gespielt werden in der Regel 3 Durchgänge mit jeweils 25 Bällen. Die Anzahl der Wiederholungen ist jedoch abhängig von Ihrem Fitnesslevel.

Achten Sie darauf, dass Sie kleine und schnelle Schritte machen und sich richtig auf die Bank setzen. Wenn die Übung richtig ausgeführt wird, werden Sie es bereits nach den ersten Bällen in den Oberschenkeln spüren.

Die Übung lässt sich auch sehr gut zu zweit durchführen. Hierbei sitzt einer links und der andere rechts auf der Bank. Der Trainer oder Trainingspartner muss das Anspiel so koordinieren, dass beide Spieler stets in Bewegung sind. Es bedarf also ein wenig Übung in Bezug auf die Koordination.

 

Schnelligkeit und Beweglichkeit trainieren – neben dem Platz

Sie haben auch außerhalb des Rasenplatzes die Möglichkeit, sich speziell für das Rasentennis körperlich fit zu machen. Der Fokus hierbei liegt ebenfalls auf Schnelligkeit und der ständigen Bewegungen aus den Knien nach oben und unten.

Falls Sie regelmäßig joggen gehen, können Sie die folgenden Einheiten einbauen: Legen Sie kurze, aber intensive Sprints zurück. Eine Sprintstrecke von 50 Metern reicht völlig aus. Absolvieren Sie direkt nach den Sprints Kniebeugen. Ideal sind 3 Sätze zu je 20 Wiederholungen. Machen Sie die Wiederholungen jedoch von Ihrem Fitnesslevel abhängig. Nach den Kniebeugen können Sie in einem langsamen Tempo weiter joggen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Puls dabei wieder etwas herunterfahren.

 

Fazit

Selbstverständlich sind die vorgestellten Übungen auch gut für die Fitness auf anderen Bodenbelägen. Jedoch trainieren Sie so besonders spezifisch für die Anforderungen des Rasentennis. Generell ist es immer zu empfehlen, Fitness, Beweglichkeit und Schnelligkeit auf dem Platz zu trainieren, idealerweise in Kombination mit Schlagtraining (Tennistraining: Schnelligkeit für Volley und Schmetterball trainieren). Hierbei erzielen Sie auch die größten Trainingsfortschritte.

 

Markus Czerner

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