Monikas Trainingstagebuch 2014, KW 25

Zwei Mal Bronze bei den Deutschen Masters Meisterschaften

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Zwei Mal Bronze bei den DMMS.

Nach einer ruhigen, kurzen Woche mit lockerem Training, ging Monika ab Donnerstag beiden Deutschen Masters Meisterschaften in Hannover an den Start. Trotz zweier Podest-Platzierungen ist sie jedoch nicht ganz zufrieden...

Montag Start in eine kurze Woche, am Donnerstag geht es nach Hannover. Das Training war ruhig und gut.

Dienstag Wieder ein guter Tag und ein kurzes Training, das letzte vor den Deutschen. Da die Fußball WM mit dem ersten Spiel für Deutschland war, habe ich sogar die erste Halbzeit noch geschaut und bin dann ins Training gefahren, die Straßen waren wie leergefegt und im Training waren wir nur 6 Personen!

Mittwoch Noch ein paar Dinge im Büro in die Wege geleitet, es ist ja quasi Freitag für mich. Meine Kurse abends waren locker, ich wollte mich nicht überanstrengen.

Donnerstag – Deutsche Masters Meisterschaften Hannover, kurze Strecke (lange Bahn) Taschen gepackt und ab nach Hannover! Die Autobahn war recht voll, aber wir sind gut durchgekommen und waren pünktlich zum Einschwimmen in der Halle. Ich wollte aber nicht schwimmen, nur Kaffee & Kuchen. Wir hatten auch noch Glück und haben Schränke „gebunkert“, die sind in der Regel am 1. Wettkampftag alle weg. Und es ist immer gut, die Wertsachen einzuschließen. Dann sind wir ins Hotel und waren abends noch essen. Leider hatte ich ein Zimmer zur Straße und habe sehr schlecht geschlafen, es war einfach ganz schön laut!

Freitag Nach einer unruhigen Nacht habe ich um ein anderes Zimmer gebeten, nachmittags kann ich umziehen! Was für ein Glück. Das leckere Frühstück konnte ich nicht voll durchprobieren, da ich vormittags schon einen Start hatte. Der erste Start war unsere 4 x 100 Freistil Staffel Mixed – wir waren alle recht nervös und haben es geschafft: 3. Platz! Was für eine Freude. Nachmittags hatte ich meinen 2. Start: die 50 Meter Schmetterling. Ich bin gerade dabei, mit der Technik zu spielen und wollte 2er Zug durchschwimmen – was ich auch geschafft habe – und auch noch in einer guten Zeit! Ich bin sehr zufrieden! Die Platzierung war ok (11. Platz), bei Schmetterling bin ich immer eher im letzten Drittel zu finden. Abends waren wir wieder essen und dann früh im Bett, so ein Wettkampftag ist sehr anstrengend. Ich habe mich sehr über mein ruhiges Zimmer gefreut, die reine Wohltat nach dem Krach gestern.

Samstag Neuer Tag – neues Glück! Der erste Start waren die 50 m Freistil – das Rennen war ein harter Kampf. Leider waren wir alle ganz dicht beieinander – zwischen dem 3. Platz und mir auf dem 6. Platz war es sehr eng – hätte ich den Anschlag etwas geschickter gemacht, wäre es vielleicht der 3. Platz geworden. War es aber nicht….hätte-hätte-Fahrradkette… Der nächste Start nachmittags waren die 200 Freistil, wieder ein hartes und enges Rennen – aber ich habe den 3. Platz erkämpft, was mich sehr gefreut hat! Leider habe ich die Siegerehrung verpasst, die war sehr zügig und ich war noch in der Dusche. Aber ich habe später netterweise noch eine Extra-Ehrung mit Bild bekommen, es hat doch manchmal Vorteile, Referentin für Lehrwesen zu sein *lach*. Nach den 200 Freistil war ich ganz schön kaputt und war gemütlich ausschwimmen und lange duschen. Später waren wir wieder gemeinsam essen, diesmal Steak & Salat mit ganz leckerem Nachtisch! Dann wollten wir Fußball schauen, aber die Technik in der Hotelbar hat nicht mitgespielt und wir haben dann jeder im eigenen Zimmer geschaut – was mir sehr recht war. Nach einem langen Wettkampftag mit viel Krach, Getöse und vielen Menschen tut es gut, mal alleine zu sein.

Sonntag – 7. Hochzeitstag Heute noch meine Lieblingsstrecke auf dem Programm – die 100 Freistil. Dafür musste ich früh aus den Federn und auch vorher noch auschecken und die Sachen ins Auto. Mein Rennen war schon um 9:15 – ein Vorteil, denn man muss nicht so lange in der Halle warten. Man hat mir wohl angesehen, dass mir das Rennen wichtig war, ich wollte so gerne noch eine Medaille. Ich habe das Rennen auch bis 85 Meter geführt, dann kam der Mann mit dem Hammer und es wurde schwer und ich habe nur als Vierte angeschlagen. Mit einem etwas besseren Anschlag hätte es für das Treppchen gereicht. Das ist bitter und ärgert mich. Die Zeit ist OK – aber so knapp am Treppchen vorbei zu schwimmen ist bitter. Nun ja, die Welt geht nicht unter und sie dreht sich weiter, aber ärgerlich ist es trotzdem. Ich hätte aber nicht schneller schwimmen können, ich habe bis aufs letzte Korn alles gegeben, was ich hatte. Ich lag eine ganze Weile am Rand wie ein Walfisch und hätte keinen Meter laufen können, das ist immer das Zeichen, dass ich alles, was möglich war gegeben habe. Schaaaaade.

Nach einer zähflüssigen Heimfahrt kam ich noch rechtzeitig zum Kaffetrinken nach Hause. Meine Tochter hat mir und meinem Mann einen Chocolate-Brownie-Kuchen gebacken – sehr lecker! Dann sind wir noch zu einer Geburtstagsfeier gefahren und haben später noch etwas gegessen – den Hochzeitstag feiern wir ein andermal nach.

Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Wochenende, freue mich aber sehr über 2 Bronze Medaillen bei einer Deutschen Meisterschaft, ein guter Test für die WM in Montreal.

Herausforderung nächste Woche: Ruhige Woche – noch 6 Wochen bis zur WM

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