Monikas Trainingstagebuch

Über Ottawa zu den Niagara Fällen

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Absolut atemberaubend: die Niagara Fälle.

Monikas Reise durch Kanada geht weiter: Über Montreal und Ottawa geht es zu den weltberühmten Niagara Fällen. Dort ist es überraschend bunt aber auch absolut sehenswert!

Sonntag, 17. August – über Montréal und Ottawa nach Whitney (Ontario) – 600 km Duschen, frühstücken und ab ins Auto. Die ersten 250 km nach Montréal, um Tobias dort abzugeben. Er macht dort 2 Wochen Französisch Kurs. Auf der Autobahn hat uns der HSC-Express wieder eingeholt, die Gang ist später als wir losgefahren, aber wir sind ja über Montréal gefahren. Wir haben uns gemeinsam Ottawa angeschaut und dort sehr lecker gegessen. Ottawa gefällt mir sehr gut, es ist irgendwie Englisch, das gefällt mir. Von der Sprache her sind wir nun im englischsprachigen Teil, was nach 2 Wochen Französisch schade ist, mein Französisch wird von Tag zu Tag besser. Es war ein Autofahr-Tag, insgesamt fast 600 km und fast 12 Stunden unterwegs. Die Unterkunft im „Mad Musher“ ist gewöhnungsbedürftig, ziemlich runter gewohnt und schribbelig. Das Zimmer von mir und Cordula ist sehr muffig und ohne Fenster – gefällt mir nicht.

Wandern im Algonquin Park

Montag, 18. August – 11 km Wandern im Algonquin Park Irgendwie habe ich geschlafen – und wohl auch viel geschnarcht. Arme Cordula! Nach einem kurzen Frühstück sind wir direkt in den Algonquin Park gefahren. Nach einem kurzen Stopp im Visitors Center sind wir durch den Park gefahren, bis zu dem Parkplatz, wo die Wanderung „Mizzy Lake“ beginnt. Der Weg war mit 11km ausgeschrieben und sollte nicht mehr als 6 Stunden dauern, wir haben mit den Kids dann auch 4,5 Stunden gebraucht. Es war ein schöner und abwechslungsreicher Wanderweg, über Stock und Stein, durch kleine Bäche, Matsch, Steine, Wurzelwerk – durch den Wald, an 9 Seen vorbei und durch Sumpf. Wir haben keine Bären gesehen, dafür aber 3 Elche, viele Streifenhörnchen, Enten, Frösche, eine Schlange, Wasserschildkröten, Libellen und unzählige Mücken gesehen. Ich war ganz schön geschafft, es ging ja auch dauern hoch und runter! Nach einem kurzen Snack und einem Eis zur Stärkung ging es weiter zum „Two River Lake“ wo wir eine Runde schwimmen waren. Das war superklasse, nach den ganzen Stunden im Auto und der Wanderung hat das Schwimmen so gut getan. Abends sind wir nur noch kurz im Mad Musher eine Kleinigkeit essen und saßen noch in der Küche zusammen. Ein netter Abend! Die Nacht im Zimmer war wieder schrecklich, dieses Zimmer ist einfach schrecklich.

Über Whitney zu den Niagara Fällen

Dienstag – 19. August – Whitney – Niagara Falls (450 km) Die vorletzte Etappe der Reise – es geht nach Niagara Falls. Die Gruppe wird wieder kleiner, Cordula und Fokko bleiben noch eine Nacht im Mad Musher und gehen dann Kajak fahren. Andreas und ich fahren schon mal vor, Familie Ebeling und Dirk wollen noch eine kleine Runde Kajak fahren und kommen dann nach. Nach einer kurzweiligen und sonnigen Fahrt haben wir für uns alle in Niagara Falls ein Motel gesucht und gefunden. Ich bin begeistert – endlich mal wieder ein Bett alleine und sogar ein Pool am Motel, in dem ich natürlich eine Runde schwimmen war. Ich bin ebenso überrascht von der Stadt Niagara Falls, die so eine Art Rummelplatz-Las-Vegas ist. Außerdem finde ich es außergewöhnlich, dass ein Teil der Niagara Fälle zu den USA gehört und man quasi rüber schauen kann. Die Fälle an sich sind faszinierend und beeindruckend, mein absolutes Highlight der Reise! Diese Wasserfälle wollte ich schon immer mal sehen und dann auch noch bei wolkenlosem Himmel und Sonnenschein! Die Kraft und Schnelligkeit des Wassers ist atemberaubend. Familie Ebeling und Dirk kamen abends nach, wir waren noch essen, was diesmal mit Hindernissen war – die Bestellung hat ewig gedauert und Lennie war sehr ungehalten darüber. Der kleine Mann war kein „happy baby! Nach dem Essen haben wir uns die in bunten Farben angestrahlten Wasserfälle angeschaut, ein faszinierendes Spektakel, bunt und kitschig – aber absolut sehenswert. Wir sind alle ganzschön nass geworden, aber es hat Spaß gemacht. Wir waren erst spät im Motel, saßen noch eine Weile draußen und ich habe gut geschlafen.

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