Monikas Trainingstagebuch 2014, KW 28

Training trotz Regen- und Gewitterwoche

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Die Blumen trotzen dem Gewitter.

Der Wochenstart war nicht ideal und bei Training fehlte Monika das Wassergefühl. Das 7:1 gegen Brasilien erlebt Monika bei Blitz und Donner in Berlin. Auch das Training musste einmal ausfallen - wegen eines Gewitter.

Montag Ein komischer Tag, das kam bestimmt davon, dass es wegen der Gewitter eine unruhige Nacht war. Außerdem musst mein Mann ganz früh aufstehen und ich konnte dann nicht mehr einschlafen. Der Tag war „unrund“ und ich kam nur knapp vor dem Training nach Hause und bin dann gleich wieder los. Das Programm heute war nicht meins – ich hatte kein ein gutes Wassergefühl heute und es kam mir vor, als ob ich nicht voran käme. Zwischendurch hat es dann mal geklappt – so Tage gibt es halt – und glücklicherweise gehen auch solche Tag irgendwann vorbei.

Dienstag Eine Reise nach Berlin ist immer erlebnisreich - und ich hatte mich zur Sicherheit nach Friedrichsdorf zur S-Bahn fahren lassen, falls die Bimmel-Bahn nicht kommen sollte. Aber so hatte ich noch Zeit für einen Schwatz mit meiner "Taxifahrerin". Die Bimmelbahn kam natürlich pünktlich. Egal! Leider hatte der ICE Verspätung ab Frankfurt, ich musste mich in Berlin ganz schön sputen, damit ich pünktlich zum Termin kam. Was für ein Wetter in Berlin: mega-schwül und stickig, ich habe vor mich hin geschwitzt und geklebt. Nachmittags gab es dann ein ganz schönes Gewitter, sogar die Fanmeile am Brandenburger Tor wurde für 3 Stunden gesperrt. Aber ich war ja in Sicherheit, bei der Agentur in Kreuzberg habe ich das Gewitter mit mächtigem Blitz und Donner erlebt. Wir haben uns getroffen, um Ideen für den Adventskalender abzustimmen, das war bei der Wetterlage sehr skurril. Es war ein sehr gutes Meeting mit guten Ergebnissen, so macht die Arbeit Spaß. Später war ich noch mit meinem Lieblings-Kontakt aus der Agentur essen und wieder hat es geregnet. Egal, wir haben trotzdem draußen gegessen und es war prima. Dann habe ich mich ins Hotel fahren lassen, um in Ruhe das Fußballspiel zu schauen. Was für ein Spiel! Nach dem ersten Tor habe ich geduscht und bin gerade so fertig gewesen, als die nächsten Tore fielen, ein tolles Spiel

Mittwoch Nach einer unruhigen Nacht mit viel Regen gab es im Hotel ein richtig gutes Frühstück, mit Bircher Müsli und Pfannekuchen, sehr lecker. Dann war ich noch kurz in der DB Lounge, um die Zeit bis zur Abfahrt mit einem Kaffee zu genießen Dann wieder ab nach Hause! Ich war zu meinen Kursen wieder da und wir haben mal wieder „Techniktrainig“ gemacht – die Mädels waren nass geschwitzt und sehr aufmerksam. Zur Erholung kam mir der Pilates-Kurs gerade recht. Es waren alle müde, denn fast jeder hat das Fußballspiel geschaut.

Donnerstag Statt Schwimmtraining heute nach 50 Metern aus dem Becken - Gewitter. Dann haben wir 40 Minuten im Gerätschuppen gehofft, dass es aufhört. Hat es aber nicht. Wir hatten einen lustige Wartezeit, aber da wir alle nass waren, wurde es dann auch frisch. Dann irgendwann in die Dusche gerannt und erst einmal heiß geduscht. Dann mit Umleitung nach Hause (Hangrutsch). Dann mit Charlotte bis eben unterwegs, die Wohnung meiner Mutter (am Erlenbach) auf Hochwasser geprüft, da alles ok, aber die Nachbarwohnung stand unter Wasser. Dann heim, um noch in die andere Wohnung - auch am Erlenbach - zu fahren. Dort war schon die Feuerwehr schon da zum Keller leerpumpen. Und dann eben noch zur Sicherheit Wasser vom Flachdach geschippt.... In Burgholzhausen standen an 5 Orten die Feuerwehrautos. Es hat noch lange geblitzt und irgendwann auch aufgehört zu regnen.

Freitag Endlich Wochenende! Heute Abend war Techniktraining – und ohne Gewitter! Das war ganz schön anstrengend. Leider habe ich vom Trainer gesagt bekommen, dass ich nicht locker schwimme, was mich etwas verwundert. Eine Erklärung ist, mein Nachhauseweg sehr hektisch war, denn es fuhren „auf unbestimmte Zeit“ keine S-Bahnen wegen Blitzeinschlag. Aber ich habe es gerade noch rechtzeitig zum Trainingsbeginn geschafft.

Samstag Mannomann war ich müde – und leider musste ich früh aufstehen, da ich mich mit 2 „Schwimmkindern“ für Schwimmunterricht mit Videoanalyse verabredet hatte. Das ganze lief ganz gut, bis auf die Tatsache, dass ich mehrfach kein Video gemacht hatte, weil ich die Kamera falsch bedient hatte. Dumm gelaufen! Ich habe auch noch unseren Nachbarn mit seinem Sohn aufgenommen und wir wurden dann netterweise dafür zum Abendessen eingeladen. Das war ein sehr netter Abend – unverhofft kommt oft.

Sonntag Ein guter Tag zum Ausschlafen! Grau und Regen, ein merkwürdiger Tag. Ich habe mein neues Spielzug – Silikon-Waffelformen – ausprobiert. Die Waffeln waren sehr lecker! Dann musste ich noch die Johannisbeeren verarbeiten, die meine Mutter gestern vorbeigebracht hat. Ich habe damit einen Johannisbeer-Milchreis-Auflauf gezaubert, der war sehr lecker. Zwischen zwei Regenschauern bin ich eine Runde laufen gewesen, ich war genauso langsam unterwegs wie die vielen Nacktschnecken! Erschreckend langsam unterwegs – aber es war OK. Später haben wir uns mit Freunden das Spiel angeschaut und uns sehr über den Sieg gefreut! Ich verstehe nichts von Fußball – ich hätte nicht gedacht, dass die Mannschaft es so weit schafft, es freut mich sehr, die Jungs haben hart dafür gearbeitet!

Herausforderung nächste Woche: Normale Trainingswoche– noch 3 Wochen bis zur WM!

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