Fit in den Wintersport

Mit Vibrationstraining fit in den Wintersport

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Vibrationstraining erhöht Ihr Kraftvermögen für die Skisaison

Skifahren und Snowboarden stellen den Körper vor eine Herausforderung. Idealerweise sollte man die Grundlage dafür bereits im Sommer legen und regelmäßig an seiner Fitness arbeiten. Hat man das versäumt, kann Vibrationstraining noch auf den letzten Drücker etwas Kraft für die Piste bringen.

Vibrationstraining erhöht Ihr Kraftvermögen für die Skisaison

Kraft, Koordination und Kondition sind die Fertigkeiten, die man fürs Skifahren benötigt. Daher bedarf es eines regelmäßigen Trainings, wenn man fit in den Wintersport starten möchte, ohne dass einem bereits nach wenigen Schwüngen die Puste ausgeht. Vor allem Skifahrer aus dem Flachland unterschätzen aber regelmäßig die Belastung für den eigenen Körper.

 

Skifahren ist Leistungssport

Wer in der Woche durchschnittlich weniger als 3 Stunden Sport treibt, braucht sich daher nicht zu wundern, wenn ihm die Kollegen auf der Piste davonfahren. Schließlich kommt man beim Skifahren schnell mal an einem Vormittag auf das Sportpensum einer solchen Durchschnittswoche.

An den ersten beiden Skitagen können Sie das vielleicht noch kompensieren, aber spätestens am 3. Tag spürt man die Beanspruchung dann aber deutlich. Muskelkater und eine zunehmende Ermüdung sind die Folge. Dem könnten Sie vorbeugen, wenn Sie rechtzeitig etwas für die Winterfitness tun.

Ideal für die eigene Ausdauer sind beispielsweise Radfahren oder Inlineskaten. An der Ausdauer lässt sich kurzfristig allerdings nicht mehr allzuviel drehen. Das Kraftvermögen lässt sich hingegen sehr wohl mit wenigen gezielten Einheiten steigern. Das optimale Trainingsgerät für diese Zwecke ist eine Vibrationsplatte.

 

Vibrationstraining bringt schnelle Erfolge

Geräte von Vibrogym, Power Plate & Galileo bringen Ihre Muskeln mit schnellen Schwingungen aus dem Gleichgewicht. Ihr Körper reagiert reflexartig darauf und spannt die betroffene Muskulatur an. Dafür verantwortlich ist ein Dehnungsreflex.

Vereinfacht gesprochen registrieren Rezeptoren in der Muskulatur eine schnell auftretende Dehnung, wie sie beispielsweise bei der Landung nach einem Sprung auftritt, und reagiert mit einem reflexartigen Anspannen der gerade gedehnten Muskulatur. Der Muskel wird unwillkürlich aktiviert. Dabei werden so viele Muskelfasern angesteuert, wie für die nötige Krafterzeugung gebraucht werden.

Vibrationstraining macht sich diese Dehnungsreflexe zunutze, indem diese gezielt ausgelöst werden. Durch die hohe Vibrationsfrequenz werden in einer Minute sogar hunderte solcher Reflexbögen ausgelöst. Dabei werden mehr Muskelfasern (Rekrutierung) zeitgleich und auch schneller (Frequentierung) innerviert, als mit einem herkömmlichen Krafttraining im selben Zeitraum möglich wäre. Man spricht auch von einer verbesserten intramuskulären Koordination.

 

3-mal 30 Minuten pro Woche sind ideal

Das ist auch der Grund, warum Vibrationstraining mit relativ wenig Aufwand in kurzer Zeit gute Erfolge erzielt. Nach 5-10 Einheiten auf der Vibrationsplatte sind bereits messbare Kraftzuwächse und eine verbesserte Kraftausdauer zu verzeichnen. Pro Einheit reicht eine Übungszeit von 20-30 Minuten aus. Nach jedem Training sollten Sie mindestens 48 Stunden Pause machen, damit sich der Körper erholen und die Muskulatur an die Belastung anpassen kann.

2-3 Wochen vor dem Skiurlaub ist also noch genug Zeit für einige Vibrations-Workouts. Die Hauptarbeit beim Skifahren und Snowboarden leisten Ihre Beine, daher sollten Sie sich im Training auch darauf konzentrieren. Eine Gute Körperstatik ist ebenfalls wichtig, damit die Beine auch die volle Kraft auf die Skier übertragen können. Deshalb sollten Sie auch ein paar Stabiübungen absolvieren, die Ihre Rumpfmuskulatur auf Spannung bringen.

Für den Einstieg sollten Sie sich einen erfahrenen Trainer suchen, der Ihnen die nötigen Übungen auf der Rüttelplatte zeigen kann. (Vibrationstraining – Trainingsgrundlagen und Einsteigerübungen)

  

Fazit

Vibrationstraining ist nicht nur eine Alternative zur traditionellen Skigymnastik, sondern auch aufgrund der besonderen Trainingsform dazu geeignet, kurzfristig in eine gute Pistenform zu kommen.

 

Jörg Birkel

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