Tennistraining: Konditionstraining im Tennis

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Die Kondition ist eine wichtige Grundeigenschaft für Tennissportler und sollte daher trainiert werden.

Eine gute Kondition ist für das Tennisspiel Grundvoraussetzung. Sie kann besonders beim Sandplatztennis, welches läuferisch sehr intensiv ist, über Sieg oder Niederlage entscheiden. Regelmäßig sollte Ihr Tennistraining darum ein Konditionstraining beinhalten.

Kondition im Tennissport

Kondition ist ein wichtiger Faktor für Tennissportler. Besonders die Medenspiele verlangen eine gute körperliche Fitness und Kondition, da hier nach dem Einzel noch ein Doppel gespielt wird. Aber auch für normale Turnierspieler ist dieser Bereich enorm wichtig. Das Konditionstraining sollte in jede Vorbereitung mit eingebaut werden. Gerade bei engen Matches ist der Sieg meist auf eine bessere Ausdauer zurückzuführen.

 

Joggen als Konditionstraining

Joggen ist ein gutes Mittel, um die Kondition zu trainieren - auch für den Tennissport. Versuchen Sie hier eine gewisse Regelmäßigkeit einzuhalten. 2- bis 3-mal die Woche sollten Sie unterstützend zu Ihrem Tennistraining ein Konditionstraining einfügen. Eine Laufdistanz von 7 Kilometern reicht dabei aus, denn mehr werden Sie in einem Dreisatzmatch nicht laufen. Versuchen Sie auf der Laufstrecke das Lauftempo zu variieren, so dass Sie mal schneller und mal langsamer laufen. Sie werden auf dem Tennisplatz nie in demselben Tempo laufen, sondern tätigen immer schnelle und langsame Bewegungen in einem unregelmäßigen Wechsel. Durch regelmäßiges Joggen können Sie sich einen soliden konditionellen Sockel aufbauen.

 

Ausdauertraining kombiniert mit Schlagtraining

Tennisspieler brauchen nicht nur ausdauernde Beine, sondern auch ausdauernde Arme. Deswegen ist es vom Trainingseffekt her immer vorteilhaft, auf dem Platz selbst zu trainieren. Sie können hier Ihre gesamte Ausdauer, sowohl läuferisch als auch in Bezug auf den Schlagarm trainieren. Legen Sie sich Markierungen auf den Platz, die Ihnen Laufwege vorgeben. Legen Sie sich zum Beispiel die Markierungen in die Rückhand- und Vorhandseite sowie eine ins Halbfeld. So können Sie eine Vorhand spielen, Vor- oder Rückhand in der Vorwärtsbewegung aus dem Halbfeld und dann eine Rückhand in der Rückwärtsbewegung. Joggen Sie nach dem letzten Schlag wieder langsam in Richtung der ersten Markierung und fangen Sie von vorne an. Diese Übungen können Sie mit der Platzierung der Markierungen in zahlreichen Versionen durchführen.

 

Wichtig:

Achten Sie darauf, die Übung auf dem Tennisplatz nicht zu schnell durchzuführen. Sie wollen Ausdauer trainieren, nicht Schnelligkeit (Tennistraining: Schnelligkeit für Volley und Schmetterball trainieren). Ziel sollte es sein, 20-30 Durchgänge ohne Pause durchzuführen. Also lassen Sie es langsam angehen.

 

Markus Czerner

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