Bergläufe

Bergläufe als Alternative im Lauftraining

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Haben Sie es satt, jeden Abend Ihr Laufpensum auf der Straße abzuspulen? Wenn Sie Ihr Training aufpeppen wollen und nach einer größeren Herausforderung suchen, als Tag für Tag die Straßen abzulaufen, warum versuchen Sie es nicht einmal mit Fell Running, also einem Berglauf? Lisa Unsworth macht nichts lieber als das und hat einige Weisheiten für all diejenigen, die mit dem Gedanken spielen Bergläufe zu absolvieren:

  • Bergläufe sind etwas komplizierter als normale Straßenrennen. Daher sollten Sie sich zuerst einmal mit den Regeln des jeweiligen Rennens vertraut machen. Die Regeln dienen Ihrer persönlichen Sicherheit und werden üblicherweise mit dem Anmeldeformular zusammen verteilt.
  • Prüfen Sie Ihre Ausrüstung. Und damit meinen wir nicht nur wasserfeste Schuhe und Kleidung! Sie benötigen u. U. einen Kompass, eine Trillerpfeife, Kartenmaterial und Nahrungsrationen für den Notfall – insbesondere für längere Rennen.
  • Investieren Sie in ein Paar gute Berglaufschuhe. Es wäre keine gute Idee, mit normalen Laufschuhen über die Bergspitzen zu stolpern. Wenn Sie mit der Trittsicherheit einer Bergziege laufen wollen, dann benötigen Sie Schuhe mit exzellenter Griffigkeit, wasserfestem Obermaterial und einer langlebigen Sohle.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie ein für Sie passendes Rennen gewählt haben: Es gibt 3 verschiedene Rennkategorien (A, B und C) und 3 unterschiedliche Rennlängen (kurz, mittel und lang). Wenn Sie sich z. B. für die Kategorie A entscheiden, steht Ihnen ein hartes Rennen bevor. Die durchschnittlichen Steigungen liegen bei mind. 250 Fuß (entspricht 76 m) und nur etwa 20 % des Rennens findet auf der Straße statt. Falls Sie noch nie einen Berglauf absolviert haben, beginnen Sie am besten mit einem Rennen der Kategorie C. Hier betragen die Steigungen höchstens 100 Fuß (30 m), und Sie werden einen größeren Teil des Rennens auf der Straße verbringen.
  • Um sich auf Bergläufe vorzubereiten, müssen Sie Kraft aufbauen – und wo ist dies besser möglich als in den Bergen? Die meisten unter Ihnen werden mit Bergläufen vertraut sein, also fangen Sie einfach an, und arbeiten Sie an Ihrer Beinkraft und Ausdauer. Sie müssen jedoch auch Ihre Armarbeit trainieren: Durch die Armarbeit werden Ihr Antrieb beim Bergauflaufen, wie auch Ihre Balance beim Bergablaufen verbessert.

    Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich werde schon müde, wenn ich nur darüber schreibe. Falls Sie sich der Herausforderung stellen möchten, werden Sie weitere nützliche Tipps in der unten genannten Zeitschrift erhalten.

     

    The Coach, Bd. 9, S. 23–27
     

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