Slingtraining

Das Körperbrett: Eine vorbereitende Übung für das Sling Training

Für viele Übungen an einem Sling Trainer íst es wichtig, ein stabiles Körperbrett zu halten. Um sich die Position der einzelnen Körperteile zu veranschaulichen sollten Sie vor dem eigentlichen Training mit den Seilen das Körperbrett trocken auf dem Boden üben. Ein Trainingsvideo.

Eine wesentliche Stärke des Fitnesstrainings mit einem Sling Trainer ist die Verbesserung der Kraft und Stabilität in Ihrer Körpermitte. Diese können Sie jedoch nur gezielt trainieren, wenn Ihnen ein bestimmtes Prinzip während des Trainings allgegenwärtig ist.

Was damit gemeint ist, ist schnell erklärt. Für sehr viele Übungen an einem Sling Trainer  macht es Sinn, ein stabiles Körperbrett zu halten. Um sich die Position der einzelnen Körperteile zu veranschaulichen und ein gutes Gefühl beim sogenannten Körperbrett zu erlangen ist es sehr ratsam, vor dem eigentlichen Training mit den Seilen das Körperbrett trocken auf dem Boden zu üben. (Die Grundprinzipien des Slingtrainings)

Diese Position wird dann in der darauf folgenden Trainingseinheit mit dem Sling Trainer beibehalten. Das Ziel ist es, Ihre Körpermitte zu kräftigen und zu stabilisieren, was elementar wichtig für fast jede Sportart ist. Allem voran bei Sportarten, in denen im Wettkampf oft und schnell Richtungswechsel vollzogen werden.

 

Um in die korrekte Körperbrettposition zu gelangen, sind folgende Punkte zu beachten:

- Die Hände bzw. die Ellenbogen (bei der Durchführung des Körperbretts auf den Unterarmen) befinden sich während des Körperbretts direkt unter den Schultern.

- Wird das Körperbrett auf den Unterarmen gehalten ist darauf zu achten, dass die Handflächen nach oben zeigen. Dies bewirkt eine vorteilhafte Außenrotation im Schultergelenk.

- Um tatsächlich Stabilität und Kraft aus der Körpermitte schöpfen zu können, sind Knie und Fußgelenke nahe beisammen zu lassen.

- Wird das Körperbrett auf den Fußspitzen ausgeführt, sind der Kopf, die Schulter, die Hüfte, das Knie und die Fußgelenke in einer geraden Linie.

- Auf den Knien ausgeführt verhält es sich ähnlich. Kopf, Schulter, Hüfte und Knie bilden hierbei eine gerade Linie.

Zu guter Letzt ist ein Anspannen des Gesäßmuskels von sehr großem Vorteil. Dies bewirkt ein leichtes Kippen Ihres Beckens und verhindert somit die Gefahr eines Hohlkreuzes während jeder Übung.

 

 

Im nächsten Video erfahren Sie bereits, wie Sie zwei einfache Übungen zu einer fordernden Challenge des Functional Trainings zusammenfügen können.

 

Paul Kliks

Rubriklistenbild: © Paul Kliks/trainingsworld

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