Sandbag Training

Sandbag oder Aquabag - Was eignet sich besser für Personal Training?

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Sandbag oder Aquabag - Was ist das Richtige für Ihr Functional Training?

Viele von Ihnen kennen sicherlich das Sandbag-Training, ob aus der Praxis oder aus Videos und Erzählungen. Aber was genau ist das eigentlich dieses Sandbag-Training? Wo liegt der Unterschied zu den so genannten Aqua Bags? Vor allem aber: Was eignet sich mehr für Ihr Training?

Was ist Sandbag-Training?

Sandbag-Training ist eigentlich einfach zu definieren, denn wie der Name schon sagt, ist es nichts anderes, als das Training mit einem mehr oder weniger schweren Sandsack (engl. Sandbag). Das Gewicht der meisten Bags kann dabei variabel gestaltet werden.

Aber warum sollten Sie überhaupt mit einem solchen Sack trainieren? Auch die Beantwortung dieser Frage gestaltet sich recht einfach, denn im Gegensatz zu herkömmlichen, externen Gewichten wie Kettlebells oder Hanteln ist die Bewegung mit einem Sandbag wesentlich instabiler, da sich der Inhalt des Sacks in der Regel recht frei bewegen kann. So müssen Sie Ihre Bewegungen erst noch stabilisieren und trainieren die ganzen kleinen Muskelgruppen der Tiefenmuskulatur, die Sie sonst nie erreichen würden. Und das Ganze variabel! Toll, oder? Das Training mit einem Sandbag ist also kurz gesagt wesentlich funktioneller als ein herkömmliches Krafttraining. Mir ist dabei bewusst, dass der Begriff „funktionell“ durchaus ein sehr diskussionswürdiger ist, aber verbleiben wir im Rahmen dieses Textes dabei, dass funktionelles Training hier bedeuten soll, dass es Bewegungen abdeckt, die im Alltag vorkommen. Stellen Sie sich beispielsweise vor, dass Sie eine Sporttasche oder Einkaufstasche hochheben, sie über einen längeren Zeitraum tragen müssen, oder wie Sie eine relativ schwere Kiste in einen etwas höher gelegenen Regalboden stellen wollen. All das sind Bewegungen, die in einem instabilen Umfeld auf mehreren Bewegungsebenen stattfinden, und genau diese können Sie mit dem Sandsack abbilden.

 

Wo liegt der Unterschied zum Aquabag?

Ich liebe diesen Artikel für die Einfachheit seiner Fragen. Der Unterschied zwischen Aquabag und Sandbag ist deren Füllung. Während der Sandbag ganz offenbar mit Sand gefüllt ist (benutzt idealerweise ganz feinen Quarzsand aus dem Baumarkt, der füllt sich am besten ein und schimmelt nicht), ist der Aquabag mit Wasser gefüllt! Überraschend nicht wahr? :-) Den Bag mit Wasser zu füllen, bringt euch dann die wirklich maximale Instabilität, denn das Wasser ist absolut unbarmherzig und schwankt bei jeder noch so kleinen Dysbalance hin und her. So wird der Trainingseffekt für eure Tiefenmuskulatur noch weiter verstärkt.

 

Welches ist das passende Produkt?

Das blackPack ESY Set TOP von aerobis bietet Ihnen beides in einem. Der Lieferumfang beinhaltet sowohl 3 Loading Bags für Sand als auch 1 Loading Bag AQUA. So können Sie eine nahezu unendliche Variation ins Workout einbringen, denn Sie können zwischen halbwegs stabil und extrem instabil wechseln. Je nachdem, wie voll Sie den Sandbag machen, ist er stabiler oder instabiler. Das gilt ebenso für den Loading Bag AQUA. Der Verschluss des Loading Bags ist absolut dicht, sodass auch beim Fallenlassen des blackPacks kein Wasser austritt. Der Verschluss ist gleich doppelt gesichert, denn Sie können einmal den Reißverschluss nutzen und dann auch den Klettverschluss darüber verschließen. Die Griffe bieten Ihnen weitere Variationsmöglichkeiten. Sie haben eben einerseits die „normalen“ Handgriffe, mit Gummi verstärkt für besseren Halt, als auch zwei Stabgriffe, die neben Übungen wie „Around the World“ auch als Ankerpunkt für Karabiner dienen. So können Sie euer blackPack auch direkt am aerosling befestigen. (Sehen Sie auch eine Übung: Trainingsvideo Sandbagtraining: Overhead Press

 

Fazit: Was denn nun und für wen?

Meine Empfehlung ist klar die Verwendung des Aqua Bags, um größtmögliche Instabilität zu erreichen, aber das ist nicht für jeden gut. Gerade im Bereich der Rehabilitation etc. sollte ab und zu das stabilere Training Einzug halten. Aber da Sie hier direkt wechseln können, einfach blackPack auf und Loading Bag Sand gegen Aqua tauschen und los geht’s, sind Sie und Ihre Fitness mit diesem Produkt gut gerüstet. Ich finde, dass sich die Variante mit dem Aqua Bag gerade für Personal Trainer, die zu ihren Kunden kommen, oder sich Outdoor mit ihnen treffen, sowie für Leute, die viel auf Reisen sind, eignet, da Sie das Wasser beliebig oft wieder rauslassen können. Zusammengefaltet nimmt das blackPack Ihnen so nicht mehr Raum weg als ein oder zwei Jeanshosen und Wasser zum erneuten Auffüllen gibt’s überall! So sind Sie unwahrscheinlich flexibel und jederzeit für ein gutes Workout gerüstet. Wenn Sie sich Trainingsmöglichkeiten oder den Lieferumfang des blackPack Sets TOP mal genauer anschauen wollen, dann finden Sie all das auch auf meinem Video unter Superfit.TV.

 

Art Claas van der Heide

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