Fitnesstraining

Trendsport Outdoor-Fitness

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Trendsport Outdoorfitness: Einfach draußen vor der eigenen Haustür trainieren

Was in Kalifornien, Florida oder Australien schon seit Jahrzehnten betrieben wird, ist jetzt auch bei uns auf dem Vormarsch: Outdoor-Fitness erobert deutsche Großstädte. Um fitter zu werden, braucht man nämlich kein ein teures Fitnessstudio.

Ob Trimm-dich-Pfade aus den 70ern, moderne Bootcamps und Outdoor-Fitness-Circuits: In deutschen Parks und Grünanlagen schwitzen immer mehr Menschen für eine bessere Figur. Liegestütze, Kniebeugen und Klimmzüge gehören mittlerweile zum Stadtbild dazu.

Lesen Sie hier den weiterführenden Artikel: Kniebeugen - die Königsdisziplin

Outdoor-Fitness

Die Natur wird zum Sportplatz. Dabei werden natürliche Begebenheiten fürs Fitnesstraining genauso genutzt, wie vom Menschen angelegte Gegenstände. Mit etwas Einfallsreichtum wird der Kinderspielplatz zum Fitnessstudio für Männer: Parkbänke bieten sich für Kraftübungen an und ein Klettergerüst wird zum Zugturm umfunktioniert.

Besonders praktisch daran ist, dass sich das Training abwechslungsreich und als funktionelles Training gestalten lässt: Durch die Kombination von Lauf- und Krafttraining steigt der Kalorienverbrauch und man schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Muskeln wachsen und die Kondition steigt, gleichzeitig spart man Zeit und Geld.

Sportbekleidung und Laufschuhe sind alles, was man für Outdoor Fitness benötigt. Das Training beginnt direkt vor der eigene Haustür. Den Weg zum nächstgelegenen Trainingsgerät können Sie zum Aufwärmen nutzen. Joggen Sie einfach bis zur nächsten Parkanlage. Nach 5 bis 10 Minuten ist Ihr Körper auf Betriebstemperatur und Sie können mit dem Outdoor Fitnesstraining beginnen.

 

Übungen für Draußen

Die Übungen lassen sich grob in 4 Kategorien unterteilen:

 

1. Zugübungen

Übungen wie Klimmzüge oder Rudern gehören in die Kategorie Zugübungen. Als Trainingswiderstand dient Ihnen Ihr eigenes Körpergewicht, welches Sie gegen die Schwerkraft nach oben ziehen. Dabei trainieren Sie vor allem die großen Rückenmuskeln und den Armbeuger.

 

2. Druckübungen

Liegestütze und Dips gehören in die Kategorie Druckübungen. Dabei drücken Sie Ihren Körper mit durch eine Armstreckung gegen die Schwerkraft nach oben. Dabei werden mit Armstrecker, Brust- und Schultermuskulatur die Gegenspieler der Zugbewegung trainiert.

 

3. Stabiübungen

Die dritte Kategorie bilden die so genannten Stabiübungen, die vorwiegend die Muskeln der Körpermitte (Bauch, unterer Rücken, Beckenboden, Zwerchfell) kräftigen. Brett alias Planke bzw. Unterarmstütz, Seitstütz oder Brücke sind typische Übungen für die Körpermitte.

 

4. Beinübungen

Rund Zweidrittel unserer Muskelmasse sitzt an den Beinen. Daher gehören Beinübungen in jedes ganzheitliche Fitness-Konzept. Mit Kniebeugen und Ausfallschritten können Sie Ihre Beine effektiv kräftigen und den Kalorienverbrauch deutlich ankurbeln.

 

Ihr Outdoor-Programm

Mehr braucht es eigentlich gar nicht, um fit zu werden. Kombinieren Sie einfach je eine Übung aus jeder Kategorie miteinander und führen diese etwa je 1 Minute lang durch. Wechseln Sie zügig zwischen den Übungen und machen keine lange Pause. Das hält den Stoffwechsel in Gang.

Ein nettes Outdoor-Programm in Form eines Zirkeltrainings könnte beispielsweise so aussehen:

 

- 10 Min Joggen zum Aufwärmen

 

- Fitness-Zirkel 1:

1 Min Ausfallschritte

1 Min Klimmzüge im Hang an einem Geländer

1 Min Liegestütze

1 Min Unterarmstütz

 

- 10 Min Joggen

 

- Fitness-Zirkel 2:

1 Min Kniebeugen

1 Min Rudern im Schräghang

1 Min Dips

1 Min Brücke

 

- 10 Min Joggen zum Abkühlen

Lesen Sie auch: Crossfit - Was braucht man für ein abwechslungsreiches Workout?

Jörg Birkel

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