Sandras Triathlonvorbereitung auf Weltreise: Neuseeland

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Neuseeland - das Skandinavien der Südhalbkugel - hier bin ich nun also die nächsten 6 Wochen!

Etwas frustriert reiste ich aus dem teuren Australien ab. Frustriert, weil ich dank meiner intensiven Reisen nicht wirklich so trainieren konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Trainingstechnisch bin ich auch in Neuseeland noch nicht dort, wo ich gerne wäre. Diesmal sind aber nicht die Unternehmungen, sondern eine drohende Erkältung Schuld. Doch von Anfang an!

Neuseeland ist ein Traum in jeder Hinsicht! Die Naturlandschaft ist einfach überwältigend!!! Die Leute sind so freundlich und auf eine sehr angenehme Weise entspannt. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug und während der Fahrt in die Stadt saugt man diese angenehme Atmosphäre in sich auf. Mein Couchsurfinghost war auch einfach wundervoll. Nach 3 Tagen in Auckland, der mit 1,4 Millionen Einwohnern größten Stadt Neuseelands (4,4 Mio EW) und einem erfolgreichen Schwimmerlebnis (endlich 1000 m Kraul am Stück, The Olympic Pool), ging es weiter ins Zentrum der Nordinsel.

Ich fuhr mit drei Chinesen (Kulturschock vorprogrammiert!!) zunächst zum Kaituno River, wo wir eine spannende Art des Raftings ausprobierten: Sledging. Hier ist man mit einem bodyboardähnlichen Hohlkörper und Flossen ausgestattet und raftet so den Fluss hinunter. Leider war ich noch nie in einem Schlauchboot raften, aber mehr Spaß als Kajakfahren macht Sledging auf jeden Fall! Anschließend waren wir noch in Rotorua bei heißen Quellen, umnebelt vom "angenehmen" Schwefelgeruch. Hier erlebt man die Erdgeschichte live. Besonders schön war es bei den Huka Falls, wo man in einem Fluss baden kann. Das Angenehme ist, dass die heiße Quelle in den Fluss mündet. An der Mündung hat man also wohltemperiertes Badewannenwasser!

Tags drauf machten wir eine lange Wanderung durch den Tongariro Nationalpark. Dieser Trail ist für geübte Trailrunner definitiv auch absolut einladend. Je nach Start- und Zielpunkt kann man bis zu 1.400 HM sammeln - auf einer Strecke von 19,4 km. Wir wanderten den Weg, der zwischen aktiven Vulkanen (keine Sorge, Lava wird hier nicht gespuckt) vorbei an wunderschönen grünen Vulkanseen bis hinab zum Regenwald führt. Empfehlenswert sind 2 Autos für Start- und Ziel, oder man gibt die 30 Dollar für den Shuttlebus aus, der bequem von der Unterkunft aus gebucht werden kann.

Die nächsten drei Wochen werde ich weiterhin auf einem Road Trip sein. Trainingstechnisch kommt nun also eher eine lauf- und kräftigungsintensive Zeit auf mich zu. Doch dazu im neuen Jahr mehr!

 

PS: Allen eifrigen Verfolgern meines Blogs wünsche ich nachträglich noch ein FROHES FEST!

 

Sandra Holte

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