Sandras Triathlonvorbereitung auf Weltreise, Neuseeland: Mal eben aus dem Flugzeug gesprungen

Sandras Triathlonvorbereitung auf Weltreise, Neuseeland

Mal eben aus dem Flugzeug gesprungen

Nun war es also soweit, kein Ausdauertraining, sondern ein absoluter Adrenalinschock stand auf dem Programm. Am 15.01.2012 wagte ich meinen ersten Fallschirmsprung. Schon verrückt sich aus einem Flugzeug über 3.000 m in die Tiefe zu stürzen.

Fallschirmsprung über den weißen Wolken von Neuseeland.

© Sandra Holte

Fallschirmsprung über den weißen Wolken von Neuseeland.

Doch um ehrlich zu sein: Man bekommt die 200 km/h, die man bei dem 45-sekündigen freien Fall drauf hat, gar nicht wirklich mit! Auf jeden Fall ein einmalig geniales Erlebnis, das ich wärmstens empfehlen kann. Das Besondere ist das extreme Vertrauen, das man seinem Guide entgegenbringen muss. Denn ohne dieses kann man den Sprung wohl nicht wirklich genießen. Ich kam mit meinem Guide Vic super zurecht. Er springt immerhin schon seit 1972!

Mit einer kleinen Propellermaschine (ein Einsitzer mit etwas Ladefläche) ging es hoch in die Luft. Der Aufstieg auf 12.000 Fuss dauerte relativ lange und wir hatten einen sehr schoenen Ausblick auf die Ost- und die Westküste im Norden von Auckland (gelandet wurde in Parakai). Ich war als Zweites dran und konnte so schon mal hautnah miterleben wie der Sprung abläuft. Es ging alles aber so schnell, dass ich gar nicht realisierte, dass sich da gerade jemand aus einem Flugzeug gestürzt hat. Schwuppsdiwupps war auch ich 10 Sekunden später in der Luft. Wow...Vic und ich rasten auf die Erde zu; doch es fühlte sich eher an als ob wir weiter fliegen wuerden. Den freien Fall realisiert man wirklich überhaupt nicht.

Erst als sich der Fallschirm öffnete wurde mir bewusst wie schnell wir unterwegs gewesen waren. Unter dem Parachute segelten wir mit ein paar netten Turns (die vermutlich nichts für Magenempfindliche sind) gen Boden. Alles in allem dauert der Flug zur Absprunghöhe etwa 5 Mal so lange wie der eigentliche Sprung. Denn dabei verfliegen die Sekunden nur so.

Wieder auf der Erde angekommen neigte sich mein Road Trip dem Ende zu. Nach einem Abstecher nach Mangawhai Heads, einem wunderschönen Sandstrand, der auch sehr gut zum Surfen geeignet ist, ging es zurück nach Auckland. Ab morgen werde ich dann 2 Wochen in einem Caravanpark arbeiten (work for accomodation) und dort endlich wieder voll ins Training einsteigen. Von den Lauf- und Schwimmmöglichkeiten rund um Whananaki berichte ich euch bald mehr.

Sandra Holte

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Sandra Holte
M.A. Sporttourismus und Erholungsmanagement

Erst im Alter von 15 Jahren hat Sandra zum Sport gefunden, aber dann ist Sie richtig durchgestartet. Klettern Rudern, Kayak, Badminton, Volleyball, Beachvolleyball, 10km-Läufe und Triathlon haben es Sandra angetan und so verwundert es auch nicht, dass Sie sich nun dem Sport verschrieben hat, an der Deutschen Sporthoch-schule in Köln studiert und kurz vor dem Abschluss in Sporttourismus steht.
Sandra bereitet derzeit ihre erste Mitteldistanz im Juni 2012 vor - die Schwierigkeit: sie ist derzeit auf Weltreise. Sandra wird nun regelmäßig berichten, wie sie das Training auf ihrer Reise gestalten kann, wo sie gerade Ihre Einheiten absolviert und was es für Hindernisse, aber auch tolle Erlebnisse auf ihrer Tour gibt.

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