Mein Trainingstagebuch

Der Churfranken Triathlon - Mein erster Triathlon dieses Jahr

Monika hat eine erlebnisreiche Woche mit Videoanalysen im Techniktraining im Schwimmen. Außerdem bestreitet sie mit dem Churfranken Triathlon ihren ersten Triathlon des Jahres.

Monika kann stolz sein auf ihre Platzierung bei ihrem ersten Triathlon des Jahres - dem Churfranken Triathlon.

Montag, 23. Juli: Eine neue Woche, die von mir aus eine „ruhigere“ Woche vor dem ersten Triathlon sein sollte. Aber der Trainingsplan ist ganz anders! Da ich einen Zahnarzttermin vor dem Training hatte, kam ich ein bisschen später ins Bad und deshalb war das Training dann gefühlt nicht allzu hart. Aber die Sprints tun dann doch schon weh!

 

Dienstag, 24. Juli: Endlich mal wieder Training bei sommerlichem Wetter, so macht das Training Spaß! Man muss allerdings auf Badegäste aufpassen, die einfach so ins Becken springen und hat am besten überall Augen. Das Training war gut, aber auch sehr anstrengend.

 

Mittwoch, 25. Juli: Ein sehr heißer Sommertag, den ich leider im Büro verbracht habe. Heute habe ich keine Kurse gegeben, da die Video-Analyse von der WM in Ricchione mit unserem Techniktrainer war. Es ist immer wieder interessant auf den Videos zu sehen, welche merkwürdigen Dinge man tut – und von denen man nichts weiß. Beispielsweise spiele ich vor dem Startsprung mit den Zehen und habe beim Kraulschwimmen die rechte Hand weiter geöffnet als die Linke. Delfin hat bei mir immer noch großes Verbessungspotential. Meine Arme tauchen nach wie vor nicht „lang“ sondern „zu kurz“ vorne ein und ich schwimme noch nicht flach genug. Das Erkennen der Fehler ist eine Sache – die Umsetzung ist dann wieder eine ganz andere. Außerdem haben wir über Beinschlag, Atemtechnik und Renntaktik gesprochen, es war wirklich ein sehr interessanter Abend.

 

Donnerstag, 26. Juli: Was für ein Wetter – endlich Sommer! Leider gab es auf dem Weg nach Langen zur „swimnight“ überall Staus. Deshalb fiel der Schwatz mit meinen Freundinnen sehr kurz aus, da wir erst kurz vor dem Start am See waren. Dann hat auch noch die Veranstaltungs-Bademütze meinen Haaren nicht standgehalten und ist kurz vor dem Start gerissen. Glücklicherweise hat mir ein Schwimmkollege mit seiner Badekappe ausgeholfen, sonst hätte ich ein haariges Problem gehabt. Das Schwimmen war prima, die erste Runde war gut, die zweite sogar noch besser. Da ich lieber ohne Neo schwimme, fand ich die sommerlichen Temperaturen von Wasser und Luft sehr gut – und bin natürlich ohne Neo geschwommen.

 

Freitag, 27. Juli: Wieder ein schöner Sommertag – den ich auch leider im Büro verbracht habe. Aber da wir heute Abend Techniktraining angesagt haben, habe ich meine Kurse abgesagt. Bei den Temperaturen gehe ich auch lieber zum Schwimmen als Kurse zu unterrichten. Das Techniktraining war wieder sehr interessant.

 

Samstag 28. Juli: Endlich mal ausschlafen und den Tag gemütlich beginnen. Dann Haus aufräumen, einkaufen und was man sonst so zu tun hat. Später habe ich meine Startunterlagen abgeholt und alles für den Triathlon morgen vorbereitet. Zum Schluss wurde noch gemütlich gekocht und gegessen und ich bin früh ins Bett.

 

Sonntag, 29. Juli: Regen, Regen, Regen – die ganze Nacht! Nun ja, ändern kann ich es eh nicht! Also das Rad und alles Zeug ins Auto und los zum Churfranken Triathlon, für mich heute „Sprint“, mit 600 m Schwimmen, 28 km profiliertem Radfahren und 5 km flachem Laufen.

Da der See zu warm war gab es Neo-Verbot, was mir im Grunde genommen nur Recht war. Ich fand es trotzdem ganz schön frisch um die Nase und mir war kalt vor dem Start. Ich habe eine Weile gebraucht bis mir dann beim Schwimmen warm wurde. Leider konnte ich ein Girl (W 18) nicht mehr einholen und bin ganz knapp als 2. Frau aus dem Wasser. Dann schnell ab aufs Rad und losgeradelt. Die Strecke ist profiliert, nicht ganz meine Spezialität, aber das wusste ich vorher. Leider fing es bald zu regnen an, das ist nicht gut für schnelle und steile Abfahrten und steile Anstiege. Egal, ich hatte einen guten „Kopf“ und bin einfach gefahren. Ich wollte eine schnellere Radzeit als letztes Jahr, das habe ich auch geschafft. Dann ab in die Wechselzone und die Laufschuhe an und die Kappe auf den Kopf und los! Ich bin stabil gelaufen, aber es war nicht einfach und ich habe auf den Punkt gefinished, mehr wäre nicht gegangen.

Ich bin sehr zufrieden, ich war 6 min schneller als letztes Jahr, aber doch über meiner Bestzeit von 2009 – damals war halt schönes Wetter! Ich habe mich gefreut, dass ich sogar 2. in meiner AK geworden bin. Es gab dann noch Kuchen als Belohnung und danach ging es ab nach Hause. Nach einem kleinen Mittagsschläfchen haben wir dann noch mit Freunden gegrillt. Ein schöner Sonntag!

 

Herausforderung für die nächste Woche:

Und gleich am nächsten Sonntag noch ein Triathlon, diesmal Premiere für mich in der Olympischen Distanz beim Frankfurt City Triathlon!

 

Wochentag Disziplin Inhalt km Zeit Std.
Montag Vereinstraining  Schwimmen 2,6 01:10
Dienstag Vereinstraining  Schwimmen 2,9 01:30
Mittwoch Videoanalyse WM  
Donnerstag swimnight Schwimmen 3 00:45
Freitag Techniktraining Schwimmen 2,5 01:30
Samstag
Sonntag Churfranken Triathlon Sprint 600 - 28 - 5

01:50

     
Gesamtzeit       06:45

Herausforderung Weitermachen und den nächsten Triathlon nächste Woche
Gemütszustand ok      
Wetter Sommer!!      
Gewicht weniger      
Wochenziel erreicht ja      


Monika Sturm-Constantin

Rubriklistenbild: © Monika Sturm-Constantin/trainingsworld

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