Monikas Trainingstagebuch: Meine erste Olympische Distanz: Der Frankfurt City Triathlon

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    • 06.08.12
    • Monika Sturm-C.
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Mein Trainingstagebuch

Meine erste Olympische Distanz: Der Frankfurt City Triathlon

Von Monika Sturm-Constantin

Monika gibt ihr Debut der Olympischen Distanz beim Frankfurt City Triathlon - und schlägt sich wacker! Im Trainingstagebuch berichtet sie, wie sie den Triathlon erlebt hat.

Monika gibt ihr Debut in der Olympischen Distanz beim Frankfurt City Triathlon - und war ganz schön nervös, wie ihr Trainingstagebuch zeigt

© Monika Sturm-Constantin/trainingsworld

Monika gibt ihr Debut in der Olympischen Distanz beim Frankfurt City Triathlon - und war ganz schön nervös

Montag, 30. Juli: Ruhetag!

 

Dienstag, 31. Juli: Ein sommerlicher Tag – aber leider wieder im Büro! Ein Training bei Sonnenschein und es war mal wieder hart – die Regenerationszeiten sind wohl doch länger als gedacht!

  

Mittwoch, 1. August: Wieder ein warmer Tag und abends im Kurs haben wir ganz schön geschwitzt. Mit den „Terror-Bändern“ und viel Bodenarbeit im ersten Kurs waren alle happy. Der Pilates Kurs war voll und diesmal eine reine Frauentruppe! Wir waren trotz hoher Temperaturen gut gelaunt und hatten einen schönen Kurs.

 

Donnerstag, 2. August: Wie immer die bange Frage: Hält das Wetter – oder gibt es doch noch ein Gewitter? Für mich ging es das letzte Mal zur „swimnight“, langsam gewöhne ich mich dran – und schon ist es vorbei. Ich bin wieder 2 Runden geschwommen, ohne Neo. Es war mir fast zu kühl, der Wind war frisch und ich hatte das Gefühl, dass ich gar nicht richtig warm werde. Aber ich bin brav meine 2 Runden geschwommen und es war prima. Abends gabs dann noch eine Mini-Feier im Clubhaus mit „Olympia schauen“. Es ist immer wieder faszinieren zu sehen, wie schnell man schwimmen könnte…! Es wurde spät….

 

Freitag, 3. August: Ich bin so müde und komme kaum in die Gänge. Ich habe mir die Startunterlagen für meine erste olympische Distanz, den „Frankfurt City Triathlon“, abgeholt und bin „not amused“ über das Drumherum des Wettkampfes. So ein Aufwand für eine olympische Distanz.

 

Samstag 4. August: Erstmal habe ich ausgeschlafen und dann in Ruhe meine Startbeutel gepackt. Danach gabs ein kurzes Mittagspäuschen im Liegestuhl im Garten und darauf habe ich das Rad in Langen eingecheckt. Ich habe dort viele Triathleten getroffen und lange geplaudert. Abends habe ich noch gekocht und auf dem Balkon zu Abend gegessen. Dann ging es früh ins Bett – die Nacht wird kurz!

 

Sonntag, 5. August: Es ist so weit: Meine erste Olympische Distanz wartet auf mich und ich bin ganz schön nervös - 1,5 km schwimmen, 45 km Rad und 10 km Laufen! Bisher habe ich nur mehrfach den „Quarterman“ (1/4 IronMan) gemacht, der ähnlich von der Distanz ist.

Aufstehen um 5:30 Uhr und dann ging es auf nach Langen zum Schwimmstart. Natürlich hat es in der Zwischenzeit geregnet, also war es mal wieder kein Schwimmstart im Sonnenschein Das Neoverbot kam mir entgegen. Der „Frauenstart“ verlief um 8:05 Uhr gut, es war nur ein paar Meter etwas „wuselig“, dann hatte ich genug Platz. Ich bin gut durch den See geschwommen und nach dem Ausstieg habe ich auch mit den vielen Beuteln in der Wechselzone alles gut hinbekommen.

Ich bin auf’s Rad und habe mich für meine Verhältnisse gut über die 45 km mit teilweise nassen Straßen geschlagen.

Der Wechsel zum Laufen war auch gut, obwohl mir leider meine Achillessehne ganz schön weh getan hat. Langsam kam sogar die Sonne raus. Während der ersten Runde beim Laufen hatte ich das Gefühl, nur im Schneckentempo voranzukommen und habe versucht, die 2. Runde etwas zügiger zu laufen, was glaube ich sogar mit einem Mini-Endspurt gut geklappt hat.

Für mich war es ein harter Wettkampf, und am Ende zählt nur noch das Ankommen. Mein persönlicher Wunsch war es, unter 3 Stunden zu bleiben, und das hat auch geklappt. Ich war ganz schön froh und glücklich, als ich im Ziel war!

Nachdem ich es dann geschafft habe, meine Beutel und mein Rad abzuholen, bin ich heim und habe erst einmal ein Mittagsschläfchen gemacht. Den Nachmittag haben wir ruhig verbracht und noch was gegessen und ich bin dann ganz glücklich über den guten Verlauf meines Debüts früh ins Bett.

 

Herausforderung für die nächste Woche:

Ausruhen und langsam auf die 44. Deutschen Meisterschaften der Masters "Kurze Strecke" in Dortmund vom 24.08. - 26.08.2012 vorbereiten! Die Zimmer sind gebucht und auch die Staffeln sind gemeldet…

 

Wochentag Disziplin Inhalt km Zeit Std.
Montag Ruhetag
Dienstag Vereinstraining  Schwimmen 2 01:00
Mittwoch Kurse

Bodystyle

Pilates

 2 02:00
Donnerstag swimnight Schwimmen 3 00:45
Freitag Kurse Bodystyle 01:30
Samstag
Sonntag Frankfurt City Triathlon 1,5 - 45 - 10

02:57

     
Gesamtzeit       08:12

Herausforderung Langsam auf die 44. Deutschen Meisterschaften der Masters "Kurze Strecke" vorbereiten 
Gemütszustand müde      
Wetter mehr oder weniger sommerlich      
Gewicht gleich      
Wochenziel erreicht ja      


Monika Sturm-Constantin

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Expertin Triathlon, Schwimmen

Monika Sturm-Constantin - Triathlon-Trainerin

Monika Sturm-Constantin
Diplom Anglistin, FitnessTrainerin & Triathlon C-Trainerin
Jahrgang 1963, 2 Kinder

Sport gehört schon immer in Monikas Leben. Schon früh war sie im Schwimmtraining zu finden. Es folgen einige Jahre mit Roll- und Eiskunstlauf. Sie kehrt zum Schwimmen zurück und trainiert in der Wettkampfmannschaft und leitet Kinderschwimmkurse. Es folgt ein Wechsel zum Rock‘n'Roll Turniertanz, danach die Umorientierung als FitnessTrainerin. Sie unterrichtet Wassergymnastik, Baby- und Kinderschwimmen und leitet viele unterschiedliche Kursformate an Land. Kontinuierliche Weiterbildung in unterschiedlichen Bereichen erweitern das Betätigungsfeld. Rennrad fahren und Laufen kamen als Ausdauertraining hinzu. Es ergab sich fast von alleine, als ehemals gute Schwimmerin auch in den Triathlon einzusteigen. Monika schwimmt bei den Masters nationale und internationale Wettkämpfe. Weiterbildungen beim DSV erweitern den Horizont, ermöglichen gezieltes Coaching und bringen Abwechslung in den Trainingsalltag. Das Familienleben mit 2 Teenagern und einem Vollzeit Job lassen das Leben nie langweilig werden. Ganz nach dem Motto: Carpe diem!

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