Würzburg und Artland holen Matchball

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Quakenbrück und Würzburg vor Halbfinal-Einzug

Quakenbrück - Aufsteiger s.Oliver Würzburg und die Artland Dragons haben in der Basketball-Bundesliga das Play-off-Halbfinale unmittelbar vor Augen.

Quakenbrück (SID) - Aufsteiger s.Oliver Würzburg und die Artland Dragons haben in der Basketball-Bundesliga das Play-off-Halbfinale unmittelbar vor Augen. Würzburg siegte bei ALBA Berlin 91:84 (43:45) und ging durch den überraschenden Erfolg in der Best-of-five-Serie mit 2:1 in Führung. Auch Quakenbrück rückte die Kräfteverhältnisse wieder zurecht und führt in seiner Serie dank des 83:67 (44:24) gegen den zweiten Aufsteiger Bayern München ebenfalls 2:1. Schon am Dienstag können beide Teams mit einem weiteren Sieg den Einzug in die Vorschlussrunde perfekt machen.

In Berlin erwischten die Würzburger einen Start nach Maß und führten bereits nach wenigen Minuten 20:9. Die Gastgeber kämpften sich aber zurück und gingen sogar knapp in Führung. Erst nach der Halbzeit setzte sich das Team von Trainer John Patrick entscheidend ab und brachte das Polster von sieben Punkten erfolgreich über die Zeit. "Das war ein wichtiger Sieg. Wir sind sehr stolz, aber die Serie ist noch nicht zu Ende", sagte Patrick. Würzburg hatte in John Little, der 20 Punkte beisteuerte, seinen besten Werfer.

Den Grundstein zum hochverdienten Heimsieg legte Artland in der ersten Halbzeit, als der Vorsprung bis zu 26 Punkte betrug. Überragender Mann bei den Gastgebern war der Amerikaner Anthony Hilliard mit 20 Zählern. Johannes Strasser, Point Guard der Dragons, meinte: "Wir hatten nach Spiel zwei jede Menge Wut im Bauch. Die Mannschaft hat heute die richtige Antwort gegeben. Wir haben von Beginn an aggressiv verteidigt und super gespielt."

In Spiel zwei hatte Quakenbrücks Aufbauspieler David Holston für eine hässliche Szene gesorgt, als er Münchens Steffen Hamann den Unterarm ins Gesicht schlug und dafür für ein Spiel gesperrt wurde. Dazu sagte Johannes Strasser: "Steffen spielt immer hart. Aber ich mag die Art, wie er spielt. Nur muss er dann auch einstecken können."

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