World-Cup: Deutsche Handballerinnen ausgeschieden

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Ausgeschieden, trotz Sieg gegen Frankreich

Århus - Die deutsche Frauenhandball-Nationalmannschaft hat beim World-Cup im dänischen Aarhus trotz eines Sieges gegen Frankreich zum Vorrundenabschluss den Halbfinaleinzug verpasst.

AARHUS (SID) -

Die deutsche Frauenhandball-Nationalmannschaft hat beim World-Cup im dänischen Aarhus trotz eines Sieges gegen Frankreich zum Vorrundenabschluss den Halbfinaleinzug verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Heine Jensen setzte sich zwar gegen den Vize-Weltmeister mit 26:19 (18:9) durch, zum sicheren Weiterkommen wäre jedoch ein Zehn-Tore-Vorsprung nötig gewesen.

Da Rumänien am Abend Olympiasieger und Rekord-Europameister Norwegen mit 21:33 (9:15) unterlag und damit die notwendige Schützenhilfe ausblieb, muss die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) vorzeitig die Heimreise antreten. In der Abschlusstabelle gab die schlechtere Tordifferenz im Vergleich zu den punktgleichen Norwegerinnen und Französinnen den Ausschlag.

Jensen war mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Frankreich zufrieden: "Es ist toll, dass wir nach dem schwachen Turnierstart wieder zu unserer Linie zurückgefunden haben. Wir haben gegen Frankreich fast über 60 Minuten einen klaren Kopf behalten. Mit sechs Toren gegen den Vize-Weltmeister zu gewinnen, ist eine gute Leistung." Auch Spielführerin Grit Jurack (Viborg HK/Dänemark) war sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst: "Mit zehn Toren gegen Frankreich zu gewinnen, ist fast unmöglich. Nach der klaren Niederlage gegen Norwegen können wir stolz auf die heutige Leistung sein."

Dabei war die DHB-Auswahl in der ersten Halbzeit auf einem guten Weg, den erforderlichen Kantersieg einzufahren. Nach 20 Minuten führte die DHB-Sieben bereits mit 14:4. Als starker Rückhalt erwies sich dabei Torfrau Clara Woltering (Podgorica/Mazedonien), die in der ersten Hälfte sieben Bälle parierte.

Knackpunkt der Begegnung war der Beginn des zweiten Spielabschnitts. Das deutsche Team erzielte in 17 Minuten nur drei Tore - zu wenig, um den notwendigen Vorsprung zu halten. Auch eine Schlussoffensive der Mannschaft um Sabrina Richter (HSG Blomberg-Lippe), mit acht Treffern erfolgreichste Schützin, reichte nicht aus.

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