Wichtige Siege für Frankreich und Spanien

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Guillaume Joli jubelt: Frankreich noch im Geschäft

Novi Sad - Titelverteidiger Frankreich und der WM-Dritte Spanien haben am ersten Hauptrundenspieltag der Gruppe II bei der Handball-EM in Serbien wichtige Siege gefeiert.

Novi Sad (SID) - Titelverteidiger Frankreich und der WM-Dritte Spanien haben am ersten Hauptrundenspieltag der Gruppe II bei der Handball-EM in Serbien wichtige Siege gefeiert. Olympiasieger und Weltmeister Frankreich holte trotz einer erneut wenig überzeugenden Leistung mit einem 28:26 (14:15)-Sieg gegen Slowenien die ersten beiden Punkte und wahrte damit seine vage Halbfinalchance. Dagegen stießen die Spanier mit einem 24:22 (11:14) gegen den zuvor ebenfalls noch unbesiegten Vizeeuropameister Kroatien die Tür zur Runde der letzten Vier weit auf.

Mit 5:1 Punkten übernahm Spanien die Tabellenführung vor den Kroaten (4:2) und Ungarn (3:3), das am Sonntag einen Dämpfer hinnehmen musste. Nach dem 21:27 (10:14) gegen Island muss das Team von Trainer Lajos Mocsai um den Halbfinal-Einzug bangen.

Nach einem guten Start der Spanier vor 8000 Zuschauern in Novi Sad übernahmen die Kroaten um den früheren Welthandballer Ivano Balic angefeuert von ihrer großen Fangemeinde immer mehr das Kommando und bauten ihre Führung auf 8:4 aus. Danach wurde die Partie zunehmend ausgeglichener. In der spannenden Schlussphase glückte den Iberern beim Stand von 22:22 mit zwei Treffern die Entscheidung. Tomas Victor war mit fünf Toren bester Werfer der Spanier, bei den Kroaten traf Ivan Cupic ebenfalls fünfmal.

Frankreich stand gegen Slowenien in der Schlussphase das Glück zur Seite. Beim Stand von 27:26 vergaben zunächst Bertrand Gille und danach Daniel Narcisse ihre Würfe, allerdings konnten die Slowenen diese Chancen nicht zum Ausgleich nutzen. Xavier Barachet war mit sechs Treffern bester Werfer beim Europameister, auch sechsmal traf bei den Slowenen Luka Zvizej.

Die Franzosen, die mit 0:4 Zählern in die Hauptrunde eingezogen waren, müssen aber trotz des Erfolges wohl auch ihre verbleibenden beiden Begegnungen gegen Kroatien (Dienstag) und Island (Mittwoch) für sich entscheiden, um im Titelkampf zu bleiben.

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