VfB verlängert mit Bobic, Schneider und Ulreich

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Fredi Bobic bleibt bis 2016 beim VfB

Stuttgart - Bundesligist VfB Stuttgart stellt die Weichen für seine sportliche Zukunft. Die Schwaben haben die Verträge mit Fredi Bobic, Jochen Schneider sowie Sven Ulreich verlängert.

Stuttgart (SID) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart stellt die Weichen für seine sportliche Zukunft. Die Schwaben haben einen Tag vor dem Rückrunden-Auftakt am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) bei Schalke 04 die Verträge mit den beiden Sportdirektoren Fredi Bobic und Jochen Schneider sowie mit Torwart Sven Ulreich langfristig verlängert.

Bobic und Schneider einigten sich wie erwartet mit der Führungsspitze auf eine Zusammenarbeit um weitere vier Jahre bis 2016. Die Nummer eins des VfB, Ulreich, unterschrieb sogar bis 2017. Zuletzt hatten sich die Stuttgarter bereits mit Offensivspieler Martin Harnik (bis 2016) über einen Verbleib verständigt.

"Durch die langfristige Bindung der beiden Sportdirektoren kann die gemeinsam erfolgreich begonnene Arbeit konsequent fortgeführt werden", sagte VfB-Präsident Gerd E. Mäuser und sprach von einem Bekenntnis des Duos "zum Stuttgarter Weg, der vorsieht, den maximalen sportlichen Erfolg zu erreichen, ohne die wirtschaftliche Existenz des Vereins zu gefährden".

Bobic zeigte sich "glücklich", denn der VfB sei "mein Verein. Wir wollen kontinuierlich zusammenarbeiten und uns weiter stabilisieren, denn für die Zukunft haben wir große Ziele", sagte der frühere Torjäger, der seit Sommer 2010 in verantwortlicher Position bei den Schwaben ist.

Diese Zukunft soll laut Bobic auch Ulreich entscheidend mitprägen: "Er hat ein Topjahr hinter sich und damit nicht nur uns, sondern auch viele Kritiker überzeugt." Für Trainer Bruno Labbadia hat der Keeper "eine riesige Entwicklung genommen. Er verkörpert den VfB".

Die Vertragsverlängerungen mit Ulreich, der seit 2006 beim VfB ist, und Bobic seien ein "positives Signal, das wir in dieser Phase brauchen, um Kontinuität zu schaffen und die Weiterentwicklung voranzutreiben", führte Labbadia weiter aus.

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