Vancouver Canucks trennen sich von Ehrhoff

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Muss gehen: Christian Ehrhoff

Vancouver - Zwei Wochen nach der verlorenen Finalserie um den Stanley Cup haben sich die Vancouver Canucks aus der NHL überraschend von Nationalspieler Christian Ehrhoff getrennt.

Zuletzt hatte der gebürtige Moerser bei den Canucks 3,4 Millionen Dollar verdient. Schon vor Beginn der Play-offs hatte Ehrhoff erklärt, dass er mit Ehefrau Farina und dem Töchterchen Leni gerne in der Olympiastadt von 2010 bleiben wolle: "Ich hoffe, wir können etwas ausarbeiten, das für beide Seiten Sinn macht." Ehrhoff war zur Saison 2009/2010 von den San Jose Sharks nach Vancouver gewechselt.

Nur Stunden später taten die Canucks genau das und tauschten die Transferrechte an Ehrhoff mit den New York Islanders gegen einen Viertrunden-Pick beim Draft 2012. Der viermalige Stanley-Cup-Champion, in der abgelaufenen Saison das viertschlechteste Team der Liga, hat nun drei Tage Zeit, sich mit Ehrhoff auf einen Vertrag zu einigen. Am Freitag ändert sich der Status des ehemaligen Krefelders, als sogenannter "Unrestricted Free Agent" könnte sich Ehrhoff dann seinen neuen Arbeitgeber selbst aussuchen.

"Wir sprechen immer noch über verschiedene Möglichkeiten, aber Teil dieses Teams zu sein, ist wichtiger als die Entlohnung eines einzelnen", hatte Vancouvers Geschäftsführer Mike Gillis zunächst noch am Dienstag gesagt: "Das ist unsere Erwartung an alle, und mit einigen funktioniert das, mit anderen nicht. Wenn er (Ehrhoff, d. Red.) nicht annehmen möchte, was wir als fair ansehen und was uns wettbewerbsfähig bleiben lässt, werden wir in eine andere Richtung gehen."

Vancouver (SID) - Zwei Wochen nach der verlorenen Finalserie um den Stanley Cup gegen die Boston Bruins mit Dennis Seidenberg haben sich die Vancouver Canucks aus der nordamerikanischen Profiliga NHL überraschend von Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff getrennt. Grund für die gescheiterte Vertragsverlängerung mit dem 28 Jahre alten Verteidiger, der die beste Saison seiner NHL-Karriere spielte, waren offenbar unterschiedliche Gehaltsauffassungen.

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